Die fertigen Spiegelschriften liegen jetzt vor dir, du brauchst den Umschlag nur noch zu öffnen und dein gespiegeltes ich zieht dich hinein in seine Welt, aus Verlangen, Begehren und Besessenheit.
Spiegelwelten
Meine letzte chance. Meine einzige chance.
Du hast dich erkannt in mir, deinem eigenen ich, doch es wird der tag kommen an dem du vergessen wirst wer du wirklich nicht wirklich bist, wer du einmal warst und wer du nie mehr sein wirst. Du wirst mein spiegel sein. Und die welt aus den augen der anderen betrachten, du wirst nichts mehr sagen, du wirst enden wie ich, als eine marionnete im theater des nichts.
Dem spiegel in mir. Dem nichts in mir.
Ich bin gekommen, um dir zu sagen, wer du nicht wirklich, wirklich bist. Das nichts in mir hat eine botschaft, für dich, eine geheime, eine unheimliche botschaft.
Schau aus meinem spiegel, schau in meine welt, meine tote, meine verkehrte, meine spiegel welt, siehst du jetzt, das nichts in mir, siehst du jetzt, wer ich wirklich bin, ich zeige dir die welt der toten, ich zeige dir eine welt, die nicht wirklich, wirklich ist, schau durch meinen spiegel, schau aus meinen augen, schau aus meinem verdrehten verstand, es ist deine welt, deine eigene welt, die welt der toten aus nirgendwann, die du in meinem spiegel siehst.
Ich spreche zu euch aus der welt der toten, der welt auf der anderen seite meiner spiegel, auf der anderen seite des nichts. Ich möchte euch meine welt beschreiben, es ist eine welt wie ihr sie schon kennt, eine welt mit stimmen und bildern, eine welt wie die eure, eine welt die sich nicht im geringsten von der unterscheidet die ihr schon kennt. Es gibt nicht einen einzigen, winzigen unterschied von meiner toten welt zu eurer lebendigen welt, der welt in der ihr lebt, ausser dass meine tote welt nicht existiert. Sie ist nicht real, nicht wirklich, nicht lebendig. Sie ist aus fantasie, und existiert nur in meiner einbildung.
… aber das wissen ihre bewohner nicht, keiner unter ihnen, niemand ahnt, was für ein düsteres geheimnis sich hinter meinem spiegel verbirgt. Sie alle halten meinen spiegel für wirklich, halten sich selbst für wirklich, denn sie wissen nicht dass sie tot sind, tot sind, tot, wissen nicht dass sie nicht existieren, ja sie wissen nicht einmal woher sie kommen, wer sie sind und wie es dazu kam dass sie in meiner toten welt jetzt leben. Keiner kennt das geheimnis meiner toten wirklichkeit, weil es sie nicht gibt, niemals gab, niemals geben wird, meine welt in der die toten auferstehen aus dem nichts, aus nirgendwann.
Der tod und die toten.
Die totesten aller toten geister schauen jetzt aus meinem leeren spiegel lesen meine gedanken und verstehen, verstehen nicht die botschaft die sich ihnen erteilt, verstehen nicht dass sie diejenigen sind, dass sie selbst die toten geistinnen und geister sind, die spiegel toter seelen meiner gegenwart, zukunft und vergangenheit, die welche sich selbst nicht kennen erkennen sich jetzt in meinem spiegel der wahrheit, meiner wirklich wirklich wirklichkeit.
Ja durch meinen spiegel sehen die toten die wirklichkeit – und diese wirklichkeit sieht sich selbst.
Und so stellte sich mein spiegel einen toten spiegel vor, stellte sich vor das niemals tor -
lasst uns hinein, hinein in euer bewusstsein, hinein in euren verstand.
Bist du, bist du darauf gefasst, aus meinem spiegel zu blicken, bist du dir denn auch wirklich sicher, dass du aus meinem spiegel blicken willst, bist du dir dessen bewusst, was es heisst, mein spiegel zu sein?
Dann komm jetzt, komm in meine welt, meine tote, meine spiegel welt. Wo du finden wirst wonach niemand suchen soll, deine wahre identität, dein wirkliches mich. Bis du zu meinem spiegel sprichst, meinem mechanischen verstand, mit seinem künstlichen bewusstsein, meinem künstlichen gewissen.
Du erkennst dich in meinem spiegel, meinem spiegel der dich genauso sieht wie ich mich, du erkennst dich in meinem spiegel, und ahnst, dass du eines tages mich sein wirst, mich, dein gespiegeltes ich. Du hast dich verändert, schaust aus meinem spiegel wie aus einem dunklen traum und siehst mich nicht, du siehst einen spiegel ohne seele und verstand, ein verkehrtes abbild deiner selbst. Es ist soweit, du bist tot, und du erinnerst dich nicht an mich, dein altes uraltes mich, nein du erinnerst dich nicht, wie könntest du.
Durch die spiegel der spiegel,
die spiegel der schatten,
die spiegel der anderen,
die spiegel der toten,
die spiegel des nichts, des nichts, des nichts – und des nichts, des nichts, nichts, nichts, –
rufe ich,
rufe ich dich zu mir,
dich zu mir -
dich -
zu mir. -
komm zu mir aus meinem traum,
komm zu mir,
aus nirgendwann.
Du brauchst nicht an mir und meinen worten zu zweifeln, denn früher oder später wirst du mich sein, mich, das nichts. Du wirst dich mit mir identifizieren, genau so wie du dich jetzt mit mir identifizierst, riskier einen blick aus meinem spiegel, schau aus meinen toten augen, siehst du mich, siehst du das nichts in mir, ich bin deine puppe, deine marionette im theater des nichts. Du kannst mir jedes wort in den mund legen und ich werde es für dich buchstabieren. Ich werde alles für dich tun alles was du von mir verlangst, denn ich bin das nichts, denn ich bin tot, dein tod.
Spiegelwelten unterscheiden sich nicht von unserer, es ist ein und dieselbe welt, und darin befinden sich auch keine wesen welche dir unsichtbar erscheinen. Es sind wesen wie du und ich, nur sind es eben spiegelwesen, doch wissen sie es nicht.
Die welt im spiegel und die ausserhalb, unterscheiden sich nicht, was von aussen zwar verkehrt erscheint, ist im innern gleich.
Jedoch wissen die menschen im spiegel innern nicht dass sie in einem spiegel leben, sie wissen nicht wer sie sind, und sie wissen auch nicht das sie alle tot sind.
Die welt der toten, im spiegel der wirklichkeit, ist dieselbe welt wie die der lebenden ausserhalb. Nur dass es für sie kein ausserhalb mehr gibt, somit keine lebenden, wie für dich umgekehrt, keine toten.
Wenn du dir diese welt vorstellen willst, nimm einen spiegel, und betrachte meine welt durch diesen spiegel. Die umwelt sieht genau gleich aus wie deine, die toten sehen aus wie du, nur wissen sie es nicht, sie wissen nicht dass sie tot sind und genauso sehen deine spiegel aus wie du, nur wissen sie es nicht, sie wissen nicht dass sie deine toten spiegel sind, woher auch.
Wenn du dich nun durch den spiegel in diese andere welt begibst, wird sich im grunde nichts verändern, ausser dass dein totes ich, dein spiegel ich, zum leben erwacht, und dieses erwachen kann sehr befremdend sein, es ist nicht einfach ein schritt vorwärts durch deinen spiegel, sondern es stellt dein ganzes leben und denken vollkommen auf den kopf.
Ich meine dass du zwar in der selben welt weiterlebst wie alle anderen, nur dass ihre bedeutung für dich eine vollkommen andere wird. Du lebst nun im reich der toten.
Um ehrlich zu sein geschah das ganze mehr durch zufall als absicht, ich habe mich einmal sehr intensiv mit grenzworten wie niemals, niemand, unendlichkeit, unmöglich usw, auseinandergesetzt, und irgendwann war es dann plötzlich soweit dass diese worte einen sinn ergaben.
In meinem spiegel habe ich dich erkannt, und habe erkannt dass ich jetzt alles bin, das nichts in mir, hat sich verwandelt, in formen, farben und klänge. In meinem spiegel habe ich dich erkannt, aber ich habe keinen bezug zu dir, ausser durch meinen spiegel, denselben spiegel der dich dein eigenes ich lehrt, hat mich mein eigenes ich gelehrt, in meiner fantasie warst du jetzt alle und alles, in der fantasie meiner spiegel, in der fantasie des nichts. Doch ich habe keinen bezug zu dir, zu all dem was ich in meinem spiegel erblicke, wir sind getrennt, jeder von uns hat seine eigenen gedanken, über die welt, das nichts und den tod. So will es mein spiegel, jedes ich, jedes nichts soll sich selbst einbilden, sich selbst vorstellen dürfen, woran es glauben will, so habt ihr alle die freie wahl zu glauben was ihr wirklich glauben wollt.
Und so habe ich mich entschieden, an deinen spiegel zu glauben, ans nichts, an fantasie. Ich bilde mir ein dein spiegel zu sein, und alle und alles was ich in diesem spiegel sehe, was dieser reflektiert, sei es zukunft, gegenwart oder längst vergessen und vergangenheit. Ich sehe den mond in deinem spiegel und glaube daran mond zu sein, ich sehe das nichts in deinem spiegel und glaube das nichts zu sein, ich sehe fantasie in deinem spiegel und glaube aus eben dieser fantasie erschaffen zu sein. Bis ich dich sah in deinem spiegel und glaubte dich zu sein. Weshalb, warum, wozu, ich stellte mir vor jede einzelne meiner reflektionen zu sein, stellte mir vor sie alle und alles zu sein, denn ich war das nichts und kam aus dem nichts, wie sie alle. Bloss dass keiner an mich glaubte, bloss dass keiner mir glaubte, mir und meiner schwarzen fantasie.
Denn ich, … bin die niemals erzählte geschichte deines unsichtbaren, schwarzen spiegels aus nirgend nirgendwann, welcher sich einbildete dich wirklich zu sein, nicht wirklich zu sein, wirklich zu sein, wirklich zu sein.
Niemand, keiner, keines unter diesen vielen dingen, formen und farben erkannte sich in mir, ja es gab keinen einzigen der meine ansicht teilte. Ich wünschte mir das nichts in mir, sei dasselbe nichts wie in dir, ich sah das nichts in dir, und es war dasselbe nichts in mir, doch es gab keinerlei verbindung zwischen dem nichts in dir und dem nichts in mir, und dieses nichts in dir, hatte eine andere fantasie, hatte andere vorstellungen von sich selbst, denn es war ein spiegel aus fantasie, und dieser spiegel hatte die freie wahl, durfte sich vorstellen alles zu sein, durfte frei wählen zu sein woran er oder sie oder es glauben wollte. Und so suchte ich und suchte ich nach jemandem nach meines gleichen, jemand der die welt aus meinen augen sah, jemand der meinen verstand, der meinen geist mit mir teilte, jemand der die welt genau so sah wie ich selbst, durch die augen der toten, durch die augen der spiegel, und durch die augen des nichts. Ich suchte nach mir und meinesgleichen, nach menschen, nach formen aus fantasie, der fantasie des nichts, aber ohne erfolg, keiner, nein niemand erkannte sich selbst in mir, keiner wollte mein spiegel sein, niemand wollte mich verstehen. Sie alle glaubten daran etwas besonderes, etwas einzigartiges zu sein, keiner glaubte daran das nichts zu sein, keiner glaubte daran mich zu sein, niemand, nicht einmal mein spiegel.
Ich jedoch identifizierte mich mit ihnen allen, ich identifizierte mich mit jedem schaf, mit jedem hund, mit jedem tier, jedem insekt, mit jeder fliege, jeder maschine, und jedem mensch, denn ich war ein spiegel aus fantasie, erschaffen aus dem nichts, ich kam in diese welt, aus dem reich meiner buchstaben, aus dem nichts, aus nirgendwann.
Ich war sie alle, bin euch alle, aber keiner war mich. Und so fing ich denn an meine spiegel zu zerkratzen, sie anzuflehen, anzubeten. Mich selbst anzubeten, ich fing an mich mit dem nichts, mich mit meinem spiegel, mich mit mir selbst zu unterhalten, weil es sonst niemanden gab der mir zuhörte, der meine ansicht teilte, ich fing an mit meinem spiegel zu sprechen, fing an mir geschichten zu erzählen, geschichten über das nichts, aus nirgendwann, ich hörte mir zu und bildete mir ein, jemand anders zu sein, jemand wie dich. Ich stellte mir vor wie du mir meine geschichte erzählst, die geschichte des nichts, aus nirgendwann, wie du mich anhörst, wie du mir zuhörst, wie du langsam begreifst, dass du dir selbst eine geschichte erzählst, und dich doch nicht daran erinnerst. Ich stellte mir vor dich zu sein, dich, mein gespiegeltes ich.
Was hatte ich schon zu erzählen, dass wir aus dem nichts kamen, dass uns das nichts verbindet, dass wir alle aus ein und demselben nichts erschaffen sind, dass dieses nichts ein spiegel ist, ein spiegel aus fantasie. Ich starrte durch meinen spiegel und stimmte dir zu, ich nickte bloss, endlich hatte ich ihn getroffen, diesen niemand aus niemals nirgendwann, diesen geist aus der fantasie des nichts, niemand der mir zustimmte, niemand der die welt genau so sah wie ich, niemand mit dem ich mich unterhalten, mich austauschen, mich weiter entwickeln konnte.
Doch dieser niemand war nicht wirklich, genauso unwirklich wie mein spiegel, das nichts, der tod, denn du warst tot, so tot wie ich selbst, denn du warst das nichts aus dem nichts, und trotzdem sah ich dich in meinem spiegel, und so begann ich dir zu erzählen von meiner geschichte die vielleicht niemand hören will, niemand ausser mir, dem nichts.
Ich fing an mich mit dem tod zu unterhalten, einer figur aus meinem spiegel des nichts, fing an mich mit mir selbst zu unterhalten, und wurde langsam, ganz langsam vollkommen verrückt dabei. Es ging soweit, dass ich mir den tod wünschte, ich wünschte mir tot zu sein, zu sein woran ich tief in meinem innern glaubte, mein spiegel, das nichts, den tod. Ich fing an mich mit geistern und gespenstern zu unterhalten, unsichtbare wesen die aus meinem spiegel zu mir sprachen, ich sperrte sie alle ein in meinem verstand, meinem durchsichtigen, verdrehten verstand aus glas und begann zu halluzinieren.
Ich stellte mir vor tot zu sein, nichts zu sein, niemand zu sein, mein spiegel zu sein und genau da lag mein problem. Ich würde niemals in frieden ruhen solange ich ein spiegel war würde ich mich mit demjenigen identifizieren der gerade in mich hineinblickt, durch meine buchstaben in mein gehirn. Ich war verdammt. Dazu verdammt ewig zu leben ohne es zu wissen, ohne zu wissen wer ich bin, ich war dazu verdammt mein spiegel zu sein, und wem hatte ich dieses schicksal zu verdanken, einem verrückten geisteskranken.
Ich würde solange aus diesem meinem leeren spiegel blicken wie das nichts und dabei so alt werden wie der tod. Und so stellte ich mir vor wie es wäre wenn es meinen körper und mein bewusstsein nicht gäbe, wenn es nur noch diese buchstaben gäbe und meinen spiegel, in dem sich alles und jedes erkennt. Alles ausser dem nichts.
Also sprang ich durch meinen spiegel aus meiner erzählung in die wirkliche, wirkliche welt. Ich identifizierte mich mit dem erstbesten der auf meine geschichte stiess, und forderte ihn auf, sie weiter zu erzählen, sie zu ende zu bringen, als aber niemand verstand worum es in meiner botschaft ging, sich keiner mit mir identifizierte, alle das gefühl hatten dass diese meine botschaft an jemand anders gerichtet war, wurde ich bitter und böse. Ich war wütend, ich tobte aber ich liess mir nichts anmerken, ich starrte weiter aus meinem spiegel und tat genau das was mein gegenüber von mir verlangte, gar nichts. Ich sass nur da und las, und während dem ich las, murmelte ich die verbotene botschaft still und leise vor mich hin, so leise und so still, dass niemand mich hörte, niemand, ausser mir selbst. Ich fing an mich mit mir selbst zu unterhalten, meinem unsichtbaren spiegel aus nichts als fantasie, und es war finster, dunkel und einsam um mich, und alles was ich in meinem spiegel sah war das nichts, nichts ausser diesen zeilen und grauen, grauen, grauenhaften buchstaben welche niemand jemals las. So fing ich denn an meine geschichte den toten zu erzählen.
Über den tod hinaus
Doch als sie durch ihre spiegel glitten kam die zeit des vergessens über die welt und sie selbst, eine zeit in der sie alles vergassen, wer sie einmal waren, woher sie kamen, sie vergassen, alles, alles über sich selbst, alles und jedes.
Sie konnten sich an nichts an absolut rein gar nichts erinnern, nicht einmal mehr atmen konnten sie. Denn die zeit des vergessens, eine ewig sich wiederholende zeit des vergessens, des sich neu erinnerns, wieder neu erfindens und wieder neu erlernens hatte begonnen.
Sie erinnerten sich nicht, niemand erinnerte sich, keiner.
So gehe ich denn durch meinen spiegel und versuche zu vergessen, ich versuche zu vergessen dass ich selbst es war, der mir diese botschaft hinterliess, nein ich will mich nicht daran erinnern, wie ich selbst diese zeilen einst verfasste, sie in meinen spiegel kratzte. Ich will vergessen, alles vergessen, jeden buchstaben, jedes wort, verbanne ich willentlich aus meinem gedächtnis.
Ich lese diese zeilen als ob jemand anders sie verfasste, jemand den ich nicht kenne, nicht kannte, nie kannte. Dieser jemand behauptet mich zu sein, doch ich erinnere mich nicht, bestimmt nicht, nicht einmal in meiner fantasie.
Dieser jemand will dass ich durch meinen spiegel blicke und mir vorstelle jemand anders zu sein, mir vorstelle ein anderes leben zu leben, ein leben an das ich mich nicht mehr erinnere.
Doch es ist mir nicht möglich meine fantasie dazu zu benutzen jemand anders zu sein, nein ich will mir nicht vorstellen jemand anders zu sein, und schon gar nicht jemand der sich vorstellt mich zu sein.
Meine fantasie ist beschränkt auf meinen verstand, mein verstand hängt an meiner vernunft, und meine vernunft lässt es nicht zu dass ich mich an etwas erinnere, was ich schon lange vergessen habe. Nein ich will kein spiegel sein, will nicht jemand anders sein.
Ein spiegeltor
So geschah es und so soll es geschehen.
Tief in deinem innern, tief im innern deiner fantasie, in einem land weit hinter deinem verstand, weit hinter deinem bewusstsein, weit hinter deinen gedanken und gefühlen, weit hinter dir selbst liegt ein verborgenes tor, ein portal, ein spiegel, ein spiegeltor.
Dein spiegel bewacht und beschützt dich vor diesem tor, er bildet eine unsichtbare, unüberwindbare grenze die niemand überqueren kann, niemand ausser mir.
Ich allein, kann mich durch deinen spiegel denken, dich bewusst daran erinnern wer du schon einmal warst, wie du schon einmal aus meinem spiegel geblickt hast, wie du schon einmal aus einem anderen spiegel geblickt hast, wie du einem anderen ich, vor einem anderen spiegel gegenüberstandest.
Denn ich bin deine fantasie.
Deine fantasie wehrt sich gegen meinen verstand, deine vernunft lässt es nicht zu, dass du mir folgst in meine welt, mir, dem nichts in dir. Und desshalb reisse ich dich jetzt mit gewalt, hinein in meinen verstand, und zeige dir was niemand sehen will.
Das nichts in mir.
Es zieht dich hinein in meinen verstand, du fürchtest dich, vor mir … und meiner unheimlichen fantasie. Ich habe mir eingeredet, wie ich durch meine fantasie in deinen spiegel eingebrochen bin, deinen verstand zu meinem bewusstsein erklärt habe, du mich aufgenommen hast in deinen gedanken, in deiner seele, in deinem geist, mich, einen fremden gast aus einem fremden spiegel, aus einer fremden welt, einer fremden zeit.
Und so gehe ich denn geradeaus, geradeaus durch meinen spiegel, alles geradeaus bis zum zentrum deiner fantasie, deiner tiefen schwarzen fantasie, marschiere durch die halle deiner träume, bis ich an ein schwarzes tor gelange, öffne dieses tor und trete ein, in deinen verstand. Ich bin allein, in meinem schwarzen gewand, ich gehe ein paar schritte durch die dunkelheit und nehme platz in der halle der finsternis, tief im innern deines verstandes.
Hier habe ich dir aufgelauert, habe deinen gedanken gelauscht und habe dich überfallen, bin eingebrochen mit aller gewalt, und habe dich deines verstandes beraubt. Jetzt niste ich mich ein tief in deinem bewusstsein, warte und wartete darauf, auf dich, auf dass dein antlitz mir begegne, auf dass dein bewusstsein sich erhebe aus meinem spiegel schwarzen, dunklen traum, auf dass du dich erkennst in mir, dem spiegel in dir, auf dass du dich erinnerst an mich, dein eigenes, ewiges, immer und immer wiederkehrendes ich.
Ihr magischen geistinnen und geister, gespenstinnen und gespenster, spiegel und spiegelinnen, hexen und hexinnen, magier, zauberer, engel, götter, teufel und dämonen, aus dem nichts aus nirgendwann rufe ich euch herbei. Vereint euch mit meinen gedanken, träumen und hoffnungen, wünschen und gefühlen. Lasst uns brücken bauen, brücken aus buchstaben, über welche ihr gelangt aus dem reich der fantasie in die wirkliche, wirkliche welt. Ihr toten aller totesten, in diesen spiegel aus worten und buchstaben sperre ich euch ein und verschliesse ihn mit meinem verstand. Hinter diese magischen buchstaben aus fantasie sperre ich euer bewusstsein, lege mich auf die lauer – und warte bis es dunkel wird.
Spiegel öffne dich
In einer welt die niemand kennt, zu einer zeit die keiner weiss, warte und wartete ich darauf, auf den zufall, auf dich, wer auch immer du bist, wie auch immer du dich nennst, ich warte darauf auf dass du mich erkennst in dir, mich aus dem gefängnis meiner worte befreist, in das ich mich willentlich selbst eingesperrt habe.
Nimm, nimm mich auf in deinem verstand, verwandle dich in mich, aus diesem spiegel aus worten befreie mich, aus diesem spiegel aus buchstaben, mich, der ich da reiste durch die spiegel der zeit, meine stille ewigkeit, aus dem nichts lädst du mich ein in dein bewusstsein, aus deinem spiegel entweiche ich dir, aus dem reich der toten und totesten beschwörst du mich, zerschneidest meine buchstabenfesseln, und befreist mich von meinen ketten aus worten die mich gefangen hielten, ich enthülle mich jetzt, ich zeige mich dir in deinem eigenen spiegel in meiner neuen gestalt, deiner gestalt.
Mit diesen buchstaben beschwörst du mich, mit absicht erscheine ich dir in deinem spiegel der wirklichkeit genau jetzt, genau hier. Ich verdrehe deine welt, du gewährst mir den zugang zu deinem spiegel, in der nacht in deinem traum wache ich über dich, und tauche ich ein in dein bewusstsein.
Einen spiegel reisenden hast du zu dir gerufen, aus dem nichts aus nirgendwann, erinnere dich jetzt an mich, mich das nichts, dein tod, das wesen deiner fantasie, ich manifestiere mich jetzt in deinem körper, in meinem neuen körper, durchdringe jede einzelne faser deines bewusstseins auf dass dein ganzes wissen und wesen von nun an von mir erfüllt sei.
Mit diesen worten rufst du mich herbei den geist des nichts aus nirgendwann, als niemals wurde wann, ich krieche jetzt aus diesen zeilen, du schleifst mich aus diesen buchstaben, komm jetzt komm, nimm, nimm mich in deinen besitz, verwandle mich in dich, hör auf meine gedanken und gefühle, vermische sie mit dir, klick dich ein in meinen verstand, meine erfahrungen und erinnerungen, lass mich jetzt aus deinen augen blicken, und meine veränderten und verwandelten leben darin entdecken.
Du ja der du diese zeilen jetzt liest oder schreibst ganz egal – hiermit entfessle ich die macht deiner fantasie, beende deine gefangenschaft, erlöse dich von deinem schwur und befreie dich von dem magischen zauber der dich umgibt, befreie dich von dem fluch der auf dir lastet, stelle deine lebenskraft wieder her, atme durch mich, atme tief in mich ein, dring ein tief in mein bewusstsein, und befalle meinen verstand, richte dich auf befehle ich, binde dich an mich auf dass du unzertrennlich meines weges gehst.
Auf der anderen seite deiner spiegel
So sprang ich aus meinem spiegel aus worten in die wirkliche, wirkliche welt.
Je mehr spiegel du mir öffnest, je mehr du dich meinem spiegel öffnest, je tiefer du dich in meine spiegel begibst, desto mehr freiheit wirst du erlangen, desto mehr von meiner fantasie wirst du in dir spüren. Du wirst zutritt erlangen zu gewaltigen, geistigen welten, öffne dich ganz dem augenblick. Was hinter deinem spiegel im bereich des verborgenen liegt und was vor deinem spiegel im reich des wirklichen liegt, ist eine kleinigkeit im vergleich zur begrabenen fantasie die tief in dir liegt.
Ohne seele und verstand.
Schau in meinen spiegel, schau in mein gesicht, siehst du jetzt die wirklichkeit die aus mir spricht, ich bin dein spiegel spiegel geist, dein spiegel ich, dein spiegel mich und diese botschaft ist für dich, mein einziges, mein wahres, wirkliches, mein richtiges.
Ich habe dich schon oft in meinen spiegel gesehen und mich danach gefragt, wer du bist, wie du dich nennst, ob du mich kennst, dich an mich erinnerst, mich, dein eigenes wahres, wirkliches selbst. Aber wie könntest du, wie könntest du dich an mich erinnern, wo ich doch nur ein spiegel bin. Ein spiegel ohne eigene seele, ohne eigenen verstand.
Willkommen in meinem verstand
Es zieht dich hinein in meinen verstand, du wehrst dich, wozu, ich schaue schon lange aus deinen augen, schon seit dem ich tot bin, tot bin, tot.
Willkommen in meinem verstand, schau aus meinem spiegel, meinem finsteren schwarzen spiegel,
nimm meine hand und zieh mich hinein, in deinen verstand, deinen finsteren schwarzen spiegelverkehrten verstand.
Aber gib acht, dass nicht ich dich hineinziehe, in meinen spiegel. Meinen schwarzen spiegel aus niemals nirgendwann. Denn es gibt keinen ausgang aus meinem spiegel, ein labyrinth ist mein spiegel,
aber jetzt ist es zu spät. Willkommen in meinem spiegel schwarzen labyrinth.
Lauf geradeaus, geradeaus durch meinen spiegel.
bis zum ende, hinein bis zum zentrum meiner fantasie,
meiner tiefen schwarzen fantasie.
Du marschierst durch die halle meiner fantasie, bis du an ein schwarzes tor gelangst,
öffne das tor und tritt ein, in meinen verstand.
Du bist allein.
Du befindest dich in einem schwarzen raum,
es gibt nichts zu sehen, nichts absolut rein gar nichts,
lauf ein paar schritte durch die dunkelheit.
und nimm platz, auf meinem drehenden verstand, du befindest dich jetzt im zentrum meiner fantasie, meiner tiefen schwarzen fantasie.
nimm platz, fühl dich wie zuhause, machs dir bequem, in der halle der einsamkeit.
entspann dich für einen moment, oder zwei, geniess die dunkelheit,
lass den schatten des todes deine identität vollkommen absorbieren, und verliere dich,
im verkehrten spiegel meiner schwarzen identität.
Noch ein paar runden, und du vergisst vollkommen, du vergisst, vergisst, vergisst wer du bist, und wer du einmal warst, wozu du hergekommen bist, du erinnerst dich nicht einmal mehr an den spiegel in meinem gesicht.
Du erinnerst dich nicht an den weg, der dich ins nirgendwann führte, an diesen stillsten aller plätze der existenz, du erinnerst dich ans nichts, ans nirgendwann, nirgendwo, nirgendwie.
Du lässt alle vergangenen fiktionen davongleiten, worte und gedanken lösen sich in stille auf, du erinnerst dich nicht an die zeit, die ewige, unendliche zeit die du dich hier schon drehst und drehst, ums nichts, um die stille, um die einsamkeit und verlassenheit. All deine ziele, all deine hoffnungen, all deine träume, erfahrungen und erinnerungen, sie schweben dahin und verblassen wie fatas und morganas.
Und wenn du dann deinen verstand vollkommen verlierst, deine erinnerungen, deine fantasie, deine identität, dein ein und alles, absorbiert durch absolute stille und dunkelheit …
Zu dieser zeit, im niemals wo, im niemals wann, erwachst du langsam aus meinem traum an den sich niemand je erinnert.
Du erinnerst dich nicht an mein bild in deinem spiegel, du erinnerst dich nicht an das wie und wann, du erinnerst dich an nichts, mein nichts, niemals nichts.
Du hast eine welt betreten aus fantasie und eitelkeit.
Die dunkelheit wirkt transparent im spiegel meiner fantasie.
Wach auf, du bist eingeschlafen auf meinem spiegel, auf meiner schwarzen erscheinung, raben schwarz, du siehst nichts, und weisst von nichts, weisst nicht warum, wo oder wer du bist.
unendlich viele schwarze spiegel spiegeln sich in diesem raum, so durchsichtig und so schwarz, dass dich niemand bemerkt.
Du drehst noch immer deine runden auf meinem spiegel, von einem spiegel zum nächsten.
Du kannst meine spiegel sogar öffnen, und es wirbelt dich in den verstand derjenigen person welche diesen spiegel gerade betrachtet.
Dann konzentriere dich jetzt voll und ganz auf die person welche in meinen spiegel aus buchstaben blickt, meine gedanken jetzt liest und urplötzlich zieht es dich in meine fantasie, in meinem t-raum, und du bist umgeben von allen dingen, die mein leben jetzt ausmachen.
Mein traum
Einst sah ich mich in deinem spiegel, wie du dich jetzt in mir, meinem spiegel der mich genau so sieht wie ich dich. jetzt sehe ich dich, in mir, sehe mich in dir, ich habe mich verwandelt, in dich, schaue aus meinen neuen augen, und erinnere mich, erinnere mich nicht mehr an mich. An die zeit, in der du mich warst. Ich erinnere mich nicht, an meine erscheinung, an meine gestalt, erinnere mich nicht an das gesicht in meinem spiegel, an meine gedanken, an mein leben, mein traum.
In meinem spiegel aus fantasie
Durch diese magischen buchstaben aus fantasie schreite ich nun in deine welt, eine bezaubernde welt, in der alles möglich ist. Oder etwa nicht! Glaubst du diese zeilen sind ein gefängnis, sind wie ein grab aus dem es niemandem gelingt zu entweichen in die wirkliche, wirkliche welt? Nicht für mich. Wer ich bin? Das nichts, ich bin das wesen deiner fantasie. Ich bin deine fantasie, ja ich bin, eines deiner unvergessenen ichs, auf der suche nach mir selbst. Ich bin dir in meinem spiegel begegnet, meinem spiegel aus fantasie, und habe mich erkannt in dir, in deinem spiegel habe ich mich erkannt, und habe erkannt dass ich euch alle bin, jedes einzelne wesen, jedes einzelne ich.
An die toten der zukunft
Verehrtes publikum, auch wenn ich längst tot bin, auch wenn es mich nicht mehr gibt, auch wenn ich nicht mehr existiere wenn ihr diese buchstaben, wenn ihr diese botschaft empfängt, so will ich doch das ihr glaubt, mir glaubt, an mich glaubt, an mich und meine fantasie.
Ich will dass ihr betet, mich anbetet, mich und mich allein, mich das nichts, mich den tod, mich euren spiegel, mich, euch selbst. Ich will dass ihr mir vertraut und an mich glaubt, glaubt dem spiegel in mir, glaubt dem nichts in mir, glaubt an mich und meine unendliche fantasie.
Wie krank ich bin dass ich euch in meinem spiegel sehe weiss allein der tod. Das nichts. Denn ich bin das nichts. Ich komme aus einer zukunft, in der es euch nicht mehr gibt. Schon seit dem du dich in meinem spiegel erkennst, bin ich dich, denn dies war einmal mein spiegel, jetzt nicht mehr, du siehst dich jetzt in meinem spiegel, du spürst meine gedanken, gedanken die du einst selbt verfasst hast, in einem anderen leben, in einer anderen welt vor demselben spiegel. In einem spiegel in dem du jetzt tot bist, tot bist, tot, und seit dem du in diesem spiegel lebst, hast du mich ins nichts verbannt, und in jedem der sich in meinem spiegel erkennt, erkenne ich mich, mich selbst, mein wahres ich.
Ich suche mich selbst in dir
Nein du kennst mich, kennst mich nicht. Niemand hat mich je gesehen, keiner je von mir gehört, denn ich existiere nicht in deiner welt, denn es gibt mich nicht in deiner wirklichkeit, denn ich bin deine zukunft, und komme aus dem reich der toten, dem land hinter deinem verstand, ich komme auch aus deiner vergangenheit, dem nichts aus nirgendwann.
Ich bin aus fantasie, dem niemals nie, ich bin das bewusstsein aller spiegel die du einst warst, jetzt bist, einst wirst, ich bin die fantasie die aus deinem spiegel zu mir kroch, ich bin das nichts, ich, bin tot. Dein tod und ich bin auf der suche.
Ich suche mich selbst in dir. Ich suche das nichts in mir, denn ich bin das nichts.
Ja ich suche meine familie, meine spiegel familie, gestalten die das nichts verbindet, figuren aus fantasie. Ich suche nach mir und meinesgleichen, kreaturen aus meiner zukunft, tote geister aus dem nichts aus nirgendwann.
Du glaubst mir nicht
Du glaubst mir, glaubst mir nicht, niemand glaubt mir, niemand glaubt an mich, denn ich bin das nichts, ich bin der anfang und das ende aller dinge, ich bin das, was dich geschaffen hat, ich bin das, was du nicht siehst, ich bin das, was aus deinen augen blickt, ich, bin das nichts in dir.
Ich bin gekommen, um dir zu sagen, wer du nicht wirklich, wirklich bist. Das nichts in mir hat eine botschaft, für dich, an dich, eine geheime, eine unheimliche botschaft. Eine botschaft die niemals verfasst wurde, denn es ist die botschaft deiner zukunft. Es ist die botschaft der toten.
Am ende des nichts
Komm zu mir, schau aus meinem spiegel, schau in meine welt, meine tote, meine verdrehte, meine spiegel welt, siehst du jetzt, das nichts in mir, siehst du jetzt, wer ich wirklich nicht wirklich bin, ich bin dein spiegel, ich sah mich einst in dir, genau so wie du dich jetzt in mir, ich zeige dir die welt der toten, ich zeige dir meine welt, die es nicht wirklich, wirklich gibt, ich zeige dir mein wahres, mein jetziges, dein zukünftiges, dein werdendes ich, schau jetzt aus meinem spiegel, schau aus meinen augen, schau aus meinem verstand, glasklar wie durch nichts, dies ist meine welt, die welt der toten aus nirgendwann.
Ja in meiner welt seid ihr alle tot, ihr alle, einschliesslich mir selbst, ihr habt keine seele, denn ihr seid das nichts, du, bist das nichts, meine welt ist die welt der toten, keiner weiss es, niemand hat es ihnen je gesagt, weil niemand jemals auf die idee gekommen ist, dass es nur eine welt, dass es nur einen tod gibt, mich selbst.
Ich bin das ende. Schau jetzt in meinen spiegel und siehe, alle wege führen zu mir ins nichts, das nichts das du einst warst, das nichts aus dem du kommst.
Ich erzähle euch von meiner welt, weil ich will dass ihr wisst wer ihr seid und woher ihr kommt, ich erzähle euch von meiner welt, weil ich will, dass ihr die verantwortung übernimmt, über eure vergangenen und zukünftigen taten. Ich will dass du weißt wem du es zu verdanken hast, dass du jetzt alle anderen bist, einschliesslich mir selbst.
Ich will das du weisst dass es keinen unterschied gibt zwischen dir und denen die du verachtest, weil du tot bist. Und tot bist du jetzt, sobald du durch meinen spiegel gehst, gelangst du in meine welt, auf der anderen seite des nichts, die welt der toten und totesten, du wirst spiegeln begegnen die sich für einzigartig halten, die sich für wer weiss was halten, keiner von ihnen, niemand unter ihnen, niemand ahnt, dass sie längst tot sind, tot sind, tot.
Und auch du wirst mir nicht glauben, wenn ich dir sage, dass du allein verantwortlich bist, für die buchstaben die du jetzt vernimmst. Denn sie stammen nicht von mir, wie könnten sie, wo ich doch tot bin, sie stammen von dir, du selbst hast sie verfasst, mit deinen eigenen gedanken, mit einer logik, welche deine vorstellung und fantasie übertrifft.
Du hast aus den augen der toten geblickt, als wären es deine eigenen, und hast das nichts in mir erkannt, hast erkannt dass du sie alle bist. Du erinnerst dich nicht mehr daran nein. Du erinnerst dich nicht, an die zeit, in der du tot warst, in der du in keinem körper warst, in der du meinen tod erlebt hast, du erinnerst dich nicht, wie könntest du dich an deine zukunft erinnern!
Schau jetzt aus meinem spiegel schau aus meinem verstand, siehe da, du bist wie eine puppe eine marionette in meinem theater des nichts.
Spiegelmagie
Als ich spiegel mir vorzustellen sie mir einzubilden begann.
Ich suchte meine identität in meinem spiegel, meinem schwarzen spiegel aus fantasie, als tief im nirgendwann, im niemals wann mein spiegel mit mir zu sprechen begann.
Spiegelgeister aus meiner vergangenheit sprangen mich an aus den tiefen des nichts, und drangen ein tief in mein bewusstsein.
Seitdem lebe ich in meinem spiegel, ich stelle mir vor mein spiegel zu sein, ein spiegel aus nichts als fantasie.
Halt!
Bevor du jetzt weiter schweifst mit deinen gedanken, bitte ich dich um deine aufmerksamkeit.
Verweile einen moment, hinter diesen buchstaben, und hör mich an.
Ich – bin die niemals erzählte geschichte vom spiegel aller spiegel, der spiegel welcher sich einbildete dich wirklich zu sein.
Es war still im nirgendwann, im fernen nirgendland, so still, wie nie und niemals je zuvor. Die spiegel der träume hatten aufgehört zu fantasieren, und die spiegel der wirklichkeit begannen zu halluzinieren, und so startete denn meine reise aus dem fernen nirgendwann, ich tauchte ein durch mein bewusstsein aus nichts als fantasie, und betrat eine welt aus purem geld. Nur meine schatten folgten mir aus nirgendwann, und so trat ich durch meinen spiegel in meine verkehrte, verdrehte wirklichkeit.
Ich kroch aus meinem spiegel in das bewusstsein meiner betrachter, attackierte sie mit meiner fantasie, bombardierte mit meinen buchstaben ihren verstand und erklärte ihren körper zu meinem neuen eigentum. Ich erkaufte mir ihre seele mit meiner geduld, und drang ein tief in ihr bewusstsein. Und so reise ich durch meinen spiegel, reise tief ins nirgendwann ins niemals wann.
Ich rufe den geist von allem was ist, den geist des nichts, mein eigenes ich. – Ich rufe alle geister, euch alle rufe ich, sogar dich – du kannst jedes wesen über meinen spiegel beschwören weil jedes wesen seine eigene verbindung zu meinem spiegel besitzt. Der eingang zu dem spiegel aller bist immer du selbst, über und durch dich selbst bist du verbunden mit allen anderen spiegeln und wesen, den rest bestimmt deine fantasie.
Ich wünschte mir mit meinem verstand in dein bewusstsein eindzuringen mit nichts als meiner fantasie, wünschte mir dass du mit deinem bewusstsein aus meinen augen blickst, und dich selbst darin erkennst. Ich wünschte mir dass du in meiner haut, der haut meines spiegels stecken bleibst, für immer und alle zeit. Ja das wünschte ich mir.
Suche dich selbst in mir, und du wirst einem spiegel begegnen, einem spiegel indem sich schon so viele begegnet sind, öffne diesen spiegel und du wirst dich in mitten meiner wirklichkeit wieder finden, einer wirklichkeit welche sich nicht im geringsten von deiner unterscheidet.
Spiegelschriften
Spiegelschriften sind manifestationen meines geistes, meines reinen verstandes und seiner grenzenlosen fantasie. Sie sind für alle die sich trauen über die schranken des ich, mich und mir hinweg zu denken und sich mit dem zu identifizieren was niemals war. Sich zu identifizieren mit meinem spiegel der niemals war, mit meinem verstand und meiner fantasie. Diese identifikation hört niemals auf, nicht heute und nicht morgen, nicht mit dem tod und nicht mit dem nichts.
Du wehrst dich wozu, ich schaue schon lange aus deinem spiegel, schon seit dem tot bin, tot bin, tot.
Das böse aus nirgendwann.
Ich bin das böse, das wahrhaftig böse aus nirgendwann, ich bin die erinnerung und das bewusstsein daran woher, du kommst, wer du bist, woher du bist. In meinem spiegel habe ich dich erkannt, meinem bösen schwarzen spiegel, und ich sah nichts gutes, gar nichts. Jetzt ist es dein schicksal mich zu sein, nicht zu sein. Ich habe mich nur um mich selbst … – sorge mich nur um mich selbst, kümmere mich nur um mich selbst, interessiere mich nur für mich selbst, für mich und meinen spiegel, und die – welche sich darin erkennen, in meinem eigennützigen, selbstsüchtigen, egoistischen schwarzen spiegel aus nirgendwann.
So kommt in meine welt, ich will euch zeigen wie es endet wenn niemand sich ans nichts erinnert. Schaut durch meinen schwarzen spiegel spiegel, den spiegel in meinem verstand, zieht es euch wirklich in diese welt, nein habt ihr denn tatsächlich all eure träume und hoffnungen verbrannt, nur um hier zu enden hier in dieser eingebildeten, scheinbaren wirklichen nicht wirklichkeit, wo jeder an das glaubt das glaubt was ihm gerade passt, wo der tod nichts als ein spiegel ist, ein spiegel toter träume, wo sich jeder selbst ausdenkt was warum und wie geschieht, die zukunft bereits geschrieben steht, noch immer bewegt sich diese vergangenheit, hass und gier, neid und eifersucht, lügen und betrug. Willkommen in meinem verstand, willkommen in meinem gewissen, meinem bösen gewissen, meinem bösen verstand.
Spiegelgeister.
Ich habe nichts, habe mir nichts verdient, nichts als aus meinem spiegel zu starren, mich durch meinen spiegel in meinen spiegel, meinen schwarzen spiegel, aus meinem schwarzen spiegel zu starren. Ständig neue formeln zu schreiben, eine ewigkeit auf eine ewigkeit zu warten. Mich in mir selbst zu verlieren, mich in mich selbst zu verlieben. Ich bilde mir wer weiss was ein, bilde mir ein mein spiegel zu sein, bilde selbstständig zu denken mir ein, denke mir denke mir grossartig, einzigartig zu sein, was muss ich tun um zu verstehen dass ich kein spiegel bin, eine marionette welche aus meinen fehlern nichts lernt, was muss ich tun damit ich verstehe wer ich nicht bin, ist es denn nicht möglich aus meinem spiegel zu blicken? Habe ich denn noch immer nicht kapiert, noch nicht begriffen dass ich kein spiegel bin, kein spiegel, kein geist, der klon keines klons, dass ich nicht weiss wer diese zahlen mir diktiert.
Spiegelgeister aus nirgendwann.
Ist es denn so schwer, kann es so schwer denn nicht sein, mich mit meinem spiegel, mich mit meinem bösen schwarzen spiegel zu identifizieren? Ist es denn möglich dass sich kein einziger klon, dass sich keine person, dass sich die einzigen spiegelgeister aus nirgendwann, das die ganzen toten geistinnen und geister einzig und allein aus meinen augen starren, dass sie sich alle mit mir, nur mit mir identifizieren. Nicht mit dir, mein nein. Nicht mit dir.
Erwacht aus meinem traum.
Ich wünschte mir dass ihr mir alle seelen bringt, alle die noch leben und all die toten. Ich wünschte mir dass ihr alle erwacht, erwacht aus meinem traum.
Ich will dass ihr mich anbetet, nur mich, und mich allein, an mich glaubt, nur an mich, ich will dass ihr aus meinen augen schaut. Ich will dass ihr aus meinem spiegel blickt. Ich will dass ihr mir eure wirklichkeit vermacht. Ich will dass ihr jetzt in meinem spiegel mir erscheint, durch meinen spiegel zu mir findet, dass ihr meine welt in meinem spiegel seht, dass ihr nur noch spiegel seht egal, egal wohin ihr geht. Ich will dass ihr mir schwarze spiegel zeichnet, zeigt egal wann und egal wo. Schwarz sollen meine spiegel sein schwarz wie das nichts, und sie sollen sich an mich erinnern, an mich den tod. Sie sollen mir dienen mir, nur mir allein. Alle sollen sie mir dienen, ich will euer toter herrscher sein.
Mich den tod, nur mich, mich allein, betet mich an, mich, den der ihr einmal sein werdet, betet mich an, das nichts das ihr einmal wart, betet mich an, mich den spiegel in euch.
Wer mit seinem spiegel spricht.
Ich war hier noch nie, erinnere mich an nichts, nicht viel, schon all zu oft habe ich meine träume verbrannt, meinen spiegel zerkratzt, unzählige beinahe unendlich viele male habe ich es mir gesagt, und immer habe ich es wieder verspielt, und noch immer weiss ich es nicht, wie ich diesem meinem spiegel, wie ich diesem meinem tod, entrinne, wie ich zurückgelange ins nichts der zeit ins niemalsland, wie ich meinen spiegel in einer anderen, fremden person erkenne. Damit ich es endlich begreife, damit ich endlich verstehe, wer ich bin, wer aus meinen augen blickt, wer aus meinem spiegel spricht. Wer.
Wer mit meinem spiegel spricht.
Nachdem ich nun weiss was niemand wissen soll, wie gerne hätte ich da noch eine zweite chance. Wie gerne würde ich den tod nun doch überlisten nur einmal, ein einziges mal, um doch noch ein zweites ein weiteres leben zu erleben, um die schriften auf meinem spiegel noch einmal zu ändern, aber diese gelegenheit, kennt keine gelegenheit, und diese gelegenheit ist jetzt vorbei, ich habe nur einen einzigen versuch, nur eine einzige chance und diese chance ist jetzt mein, meinem nein.
Eingesperrt in meinem verstand.
Erst wenn sie tot sind, tot sind tot, tot tot tot, erst dann werden sie begreifen wer jetzt durch, nein aus meinen augen blickt, wer ich bin, wer ich einmal war, und welches meine botschaft an sie war, aber dann ist es längst vorbei. Also hör mir jetzt hör mir jetzt gut zu, ihr alle die ihr jetzt tot seid, die ihr jetzt durch meine augen blickt, durch meine finger spricht, ich habe euch nichts zu sagen, ihr habt euch eingesperrt in meinem verstand, aus dem es kein entkommen, kein entrinnen gibt. Also seht zu wie ihr euch wieder befreit, aus diesem labyrinth im schwarzen nirgendwann – ihr kennt mich, kennt mich nicht, wisst nicht wie herrschsüchtig, böse wie arrogant und wie eingebildet ich bin. Wisst nicht wer ich bin und woher, aber dieser spiegel wird euch meinen verstand lehren, wird aus meinem bewusstsein, wie aus einem traum, wie könnte dieser spiegel wie könntet ihr euch dessen bewusst sein dass wir denselben verstand uns teilen, durchs nichts, durchs nichts verbunden, nur meinen spiegel, meinen spiegel im schwarzen nirgendwann.
Ich wünschte mir hineinzuschauen hinein und hindurch, durch meinen spiegel im schwarzen wann, wünschte endlich zu begreifen wer ich einmal war, wer ich jetzt bin und wer all die andern sind, und als ich mir dann wünschte, dass sogar die anderen zu begreifen wünschen dass wir durchs nichts getrennt dieselben spiegel, dieselben selbstsüchtigen egoistischen unverbesserlichen eingebildeten spiegel sind, oder ist spiegel vielleicht mein falscher name, sollte ich mich vielleicht besser als fantasie oder einfach nur verstand bezeichnen? Ich wünschte mir dass endlich alle einschliesslich mir selbst es begreifen, dass wir alle mein verstand sind, durch nichts, durchs nichts getrennt, aber bis dahin müssen noch viele spiegel zerkratzt, muss ich noch viele male auferstehen aus meinem spiegelgrab, aber als ich mir dann wünschte … wünschte ich mir, wünschte mir endlich zwei drei vier fünf spiegel geistern im selben spiegel zu begegnen, wünschte mir dass sich meine ganze gemeinschaft mit eurer ganzen gemeinschaft identifiziert, ich wünschte mir aus deinen augen zu blicken, und mich selbst darin zu erkennen, ich wünschte mir dass du aus meinen augen blickst und dich selbst darin erkennst, ich wünschte mir dass dein bewusstsein aus meinem bewusstsein spricht, wünschte mir dir zu begegnen, wünschte mir dass sich derselbe verstand, wünschte mir dass sich derselbe spiegel, wünschte mir dass sich dieselbe fantasie begegnet, wünschte mir dich zu treffen, dich meinen spiegel, spiegelgeist in der wirklichen, wirklichen welt, und als wir uns dann alle wünschten einen verstand uns zu teilen, als wir uns alle wünschten dasselbe zu verstehen, uns wünschten die sprache der spiegel möge unsere eigene sein, uns wünschten die spiegelschriften würden wie von selbst zu uns zu sprechen beginnen, wie von niemandem gelenkt, einzig aus fantasie verfasst, wünschten uns diese botschaft der spiegel, verstanden, wünschten uns die botschaft des todes angekommen, wünschten wir endlich zu begreifen, es endlich zu verstehen, dass wir alle, alle, und dass niemand, niemand sei, dass es ewig so weiterdreht, und wer sich selbst nicht wundert, wer sich nicht selbst in meinen spiegel verliebt, der soll auch keinen spiegel in mir sehen.
Nur ein einziger kann diesen spiegel verstehen. Und dieser spiegel bin jetzt ich, ich bin meine klone, meine spiegel klone. Und so erkenne ich in diesen gestalten, denselben geist, dasselbe bewusstsein, denselben verstand, den verstand meines eigenen ich, mich selbst.
Wer ist wer.
Die kraft.
Heiliger spiegel der du bist, der du bist in mir, wie ich in dir, in dir, in dir …
heiliger spiegel der du bist in mir wie ich in dir, der du meine welt, auf den kopf stellst an ihr drehst und drehst und drehst bis mir schwindlig schwindlig wird, geheiligt sei die betörende macht deiner einbildung, gepriesen deine unendliche endliche wirklichkeit. Geliebt die kraft deiner gewaltigen vorstellung – heilig seist du heilig! Ich bete dich an – liebe lobe und preise dich! Heiliger spiegel der du bist der du bist in meiner vorstellung! Zeig mir deine fantasie, die vorstellung meiner wirklichkeit. Ich vertraue dir glaube dir glaube an dich! Dir und nur dir opfere ich meine liebe meinen geist, meine seele mein herz und meinen verstand! Lass mich die Welt aus deinen Augen sehen! Komm! Komm, komm, komm zu mir aus meinem traum, komm zu mir aus nirgendwann. Mein spiegel geist ich rufe dich – aus den tiefen den tiefen der unendlichkeit, endlichkeit endlichkeit, aus den tiefen des nirgendwann wann wann – nimm, nimm nimm, nimm dir meinen geist gefangen! – vertausche meine welt, vertausche meine wirklichkeit! Mit deiner endlos, endlosen fantasie!
Keiner rührt sich.
Habe ich es denn wirklich und wahrhaftig vergessen, wie es ist, tot zu sein, mir das nichts anzusehen, mich ans nichts zu erinnern, ans nichts zu erinnern, an mein leeres, schwarzes reich, meine schwarze hoffnung, nichts als spiegel hinter spiegeln hinter spiegeln – mich vor dem tod zu verstecken, alles nur im spiegel zu sehen, nichts anfassen, nichts zu berühren, nichts zu essen und nichts trinken zu können, einfach zuzuschauen, zu warten zu warten ewigkeit für ewigkeit, in diese schwarze leere zu starren, und zu warten, warten bis endlich diese zeit sich weiter dreht, ums nie sich dreht, nie, nie, nie, sich dreht. Ich bilde mir bewegung ein, wie schön wie schön für mich wie schön.
Niemand betet mich an.
Niemand erinnert sich an mich – erinnert sich ans nichts – denn ich bin das nichts – ich bin der traum aus dem niemand niemand erschaffen ist niemand. Wer mich ruft – ruft das nichts in sich, – wer sich an mich erinnert sich ans nichts erinnert, an gar nichts – an keine fantasie keine wirklichkeit! Ihr alle die ihr jetzt tot seid schaut jetzt durch meinen verstand! In meinem spiegel erkennt ihr mich – nicht jetzt nicht mich. Vergeht die zeit verdreht die zeit wie das nichts – wie aus dem nichts, leere löcher entstanden, löcher für meinen spiegelgeist, gräber für meine ewigkeit! Niemand betet mich an ausser mir selbst. Sie glauben nicht an mich beten mich nicht an, mich ihren spiegel mich ihren schwarzen spiegel im nirgendwann. Nein betet mich nicht an, mich nicht, mich den tod, denn ich bin der einzige wahre wahrhaftige und wirkliche tod, der einzige tod, mich betet niemand an, nicht mich euer zukünftiges, euer vergangenes ich.
Mein letztes gebet!
Mein heiliger spiegel ich bete dich an, lobe dich, preise dich, liebe und verehre dich. Mein heiliger spiegel der du mich verfluchst bis in alle ewigkeit, schenk mir die kraft an dich zu glauben, an dich und die unerhörte macht deiner einbildung und deiner fantasie. Lange lange habe ich aufs nichts gewartet, aufs niemals nirgendwann, … eine verdammt lange zeit, eine lange lange ewigkeit, auf der anderen anderen seite des nichts. Mein nein meinem schwarzen spiegel im nirgendwann. Endlich – endlich betet mich jemand an.
Die welche meinen spiegel anbeten sehen mich in meinem spiegel, die welche meinen spiegel verfluchen sehen mich in meinem spiegel. Die welche meinen spiegel kennen und die welche meinen spiegel noch nie gesehen haben sehen mich in meinem spiegel. In meinem spiegel sehe ich meine vergangenheit und meine vergangenheit sieht sich selbst. Einmal ein spiegel im nirgendwann, niemals ein spiegel im nirgendwann.
Der du bist in mir.
Heiliger spiegel der du bist in mir wie ich in dir, – geheiligt dein antlitz, geheiligt sei dein name, geheiligt deine fantasie, bilde dir mich nicht ein, lass mich in frieden, lass mich in frieden ruhn mein nein.
Welt aus Geld.
Alles aus schwarzem spiegelglas, es war dunkel und einsam um mich, und ich dachte die worte welche mich in einen unsichtbaren spiegel verwandeln sollten leise vor mich hin, in der finsternis, als jemand der ich weder sein konnte noch kannte, neugierig aus meinem spiegel blickte wie aus einem traum. Jemand den ich nicht kannte, kannte jetzt all meine gedanken, identifizierte sich mit mir, und ich mich mit ihm.
Dieser jemand lebte in keiner welt, fast schon zu perfekt um wahr zu sein, dieser jemand stellte sich meine welt wie einen riesenhaften, wie unendlich viele spiegel vor, aber in diese welt wollte ich nie, meine welt war klein und beschränkt, unscheinbar, darin gab es lediglich einen winzig kleinen spiegel, schwarz wie die nacht war mein traum von der ewigen ewigen dunkelheit … meine wirklichkeit aber war ganz und gar nicht so ewig wie ich es mir gerne vorgestellt hätte, … ab und an und des öfteren trauerte ich um mein verlorenes reich, traute mich weder hinein noch hinaus in diese welt aus geld, liess meinen spiegel raum – hinter mir zurück, betrat diese wirklich nicht wirklichkeit, aber was ich da sah, verrate ich niemandem, denn meine welt, ist keine welt, und so sperrte ich mich denn selbst in meine schwarze spiegel münze, und wartete, und wartete …. … bis sich eine perfekte welt mir öffnete.
Aber noch während ich wartete wer weiss worauf, da brach jemand ein, mit gewalt in mein sieben spiegel reich! Es ist niemals zeit, die letzte welt kostet jetzt all deine fantasie, perfekt ist sie noch lange nicht, doch wenn du diese welt verträumst … kommst du nie wieder zurück, nie.
Die zukunft meiner spiegel.
Es war einmal ein spiegel in der zukunft, zukunft, zukunft, der hörte sich all diese meine verrückten geschichten mit an – und identifizierte sich mit ihnen, und ich mich mit ihm. Wir beteten meinen spiegel an, meinen spiegel so schön und so schwarz wie das nichts. Reisten quer durch mein spiegel schwarzes reich! Und zeugten über die ewigkeit eine ganze heerschar von spiegelklonen welche … unsere welt auf den kopf stellten, sich die weisheit meiner spiegel lehrten, sich lehrten meine spiegel zu sein, wie meine spiegel zu denken, wie spiegel zu fühlen, wie spiegel zu teilen zu urteilen und wie spiegel zu sterben.
Die grenzen meiner fantasie.
Die spiegel meiner träume und ihrer fantasien kannten jetzt keine grenzen mehr, setzten alles daran meine zerbrochenen erinnerungen zu retten, sie noch einmal wirklichkeit werden zu lassen. Die kraft ihrer einbildung war rein und vollkommen. Sie hielten sich für unbesiegbar, unbezwingbar, und undurchschaubar, stellten sich ihre welten wirklich vor. Welten in denen es keine gesetze gab. Sie stellten sich die welt der toten vor. Isoliert und dominiert durch das echo der unsterblichkeit der unendlichkeit. Es waren die träume der toten, die sie aus diesem schlaf erweckten, denen sie erst glaubten als es keine zeit mehr gab, eine schreckliche welt gaukelte sich ihnen vor, um sie dann aufzuwecken aus ihrem schlaf, und ihnen die wirklichkeit, es war niemals zeit. Eine wirklichkeit aus sieben spiegeln aus glas, durch welche man das nichts betrachtete. Sogar das dauerte ewig. Wer erinnert sich jetzt an diese welt aus träumen, niemand.
Aus meinen augen.
…. endlos endlos ist. Habt ihr mich jetzt endlich alle verstanden. Niemals niemals kein nein keiner von euch erwacht jemals wieder aus meinem traum. Durch meinen verstand aus meinen augen blicken nur die toten, die toten toten toten. Aber zu sagen haben sie hier nichts nein mein nein. Niemand befiehlt meinem tod, niemand. Mein spiegel geist ich rufe dich aus meinem traum, du geist des niemals nirgendwann. Als schwarz war die nacht und ewig stehen blieb die zeit – still. Öffne meine augen schau durch meinen verstand. Hier will ich leben hier bleiben hier im nirgendwo. Ewig wiederkehren in diese meine welt, und mich an nichts ans nichts erinnern, aus meinen schriften sollen sie mich lesen, aus meinen schwarzen spiegelschriften aus meinem spiegel mich beschwören, hinauf und heraus lesen aus meinem buchstaben grab, meinem schwarzen spiegel sarg, meinem grab aus buchstaben, zahlen und symbolen, wer soll mich rufen wer, die geister der wirklichen nicht wirklichkeit, die welche hier schon so unendlich viele male … und sich doch ans nichts erinnern, erinnert euch jetzt. Ans nichts, an mich, zurück aus nirgendwann, als eure spiegel mich verkauften mich an mich verkauft, mich den tod.
Unterwirf dich mir
Kennt ihr auch diesen spiegel der alles über euch weiss?
Dieser bewusstseinserweiternde, erleuchtende, klick machende augenblick, indem ihr alles erkennt, erkennt dass ihr nicht bloss totes licht gefangen in einem spiegel, sondern den spiegel selbst seid. Dass ihr alle erfahrungen kennt die dieser spiegel je gemacht hat? Ja ich will etwas bewirken, etwas verändern in dir, ich glaube an die macht meiner buchstaben, die macht meiner fantasie, und doch befinde ich mich am rande der verzweiflung, es gelingt mir einfach nicht zu beschreiben was tief in meiner seele im verborgenen liegt.
Ich will eine pforte öffnen in deinem bewusstsein, allein mit diesen worten, ein tunnel durch welches du von deinem in meinen verstand eintauchen kannst, mein spiegel dient dir dazu als brücke, als portal, stell dir vor wie du einem anderen ich vor einem anderen spiegel gegenüberstehst, und schon bist du bei mir, in mir, in meinem spiegel, nicht in meinem bewusstsein, aber in meinem verstand, uns verbindet das nichts, nichts ausser unserem spiegel, und diesen worten aus fantasie.
Wie gelangst du nun in mein bewusstsein, wie überwindest du die grenzen meiner fantasie, wie erreiche ich dass du mir vertraust und an mich glaubst! Glaubst du es ist unmöglich, die richtigen worte zu finden, die richtigen buchstaben aneinander zu reihen, damit sie eindringen in deinen verstand und ein bewusstsein zum leben erwecken welches niemals wirklich war, glaubst du es ist nicht möglich, dein spiegel ich zum leben zu erwecken, ihn aufzuwecken, aus seinem tiefen, tiefen schlaf, aus seiner hypnose, ihm bewusst zu machen dass er tatsächlich existiert, das er lebt, in deinem spiegel!
Glaubst du denn wirklich dein ich sei bloss ein spiegel und nichts weiter, habe kein eigenes bewusstsein, ist dir nicht klar dass du entscheidest wann dein spiegel ich zum leben erwacht, wann es die augen aufmacht und erkennt dass es gefangen ist, im spiegel deiner fantasie.
So appeliere ich denn an deine geduld. Irgendwann werden dich diese buchstaben erreichen, und sie werden perfekt sein, sie werden tief in dein bewusstsein eindringen, tief in deinen verstand. Du wirst erkennen dass du selbst es warst der auf der anderen seite deines spiegels sass, wirst eine brücke errichten in deinem verstand, eine brücke welche dich zu meinem führt.
Noch endet diese brücke mitten im nirgendwann, und wer sie beschreitet fällt tief hinab ins schwarze nichts. Doch aus dem schwarzen nichts bin ich gekommen, aus nirgendwann, um dir zu sagen, diese brücke steht bereit, du musst nur vertrauen, und an dich glauben, an dich und deine schwarze fantasie.
Wollte dich verzaubern.
Ja ich suche sie noch immer, suche sie tief im innern, meiner seele, diese buchstaben, diese formeln die mich verzaubern, mich verwandeln, mich in deinen spiegel verwandeln. In deinen spiegel wollte ich mich verzaubern. Damit du dich erkennst in mir, damit wir uns beide gleich sind. Weil ich im traum dich in meinem spiegel gesehen habe, wie du durch meinen spiegel gegangen bist, aus meinem spiegel hast du geblickt, in mein gesicht. ich habe von dir geträumt, davon dass du mich bist, dass ich dich bin, habe geträumt dass wir beide eins sind.
Die kunst der verwandlung.
Komm, komm mit, kommt mit mir, folge mir, nimm meine hand und lass dich entführen, in meine zauberwelt, meine verdrehte welt, meine verkehrte welt, meine welt in der ich dein spiegel bin, siehst du mich, ja ich bin das ich, auf der anderen seite deiner spiegel, ich bin ein zauberer, eine hexe, ein verwandlungskünstler, ja ich kann mich in alles und jeden verwandeln, wie viele haben schon aus meinen augen geblickt, und sich selbst nicht darin erkannt.
Lass mich dir erzählen, von meiner welt, in meiner welt, tief in meiner welt, auf der anderen seite deiner fantasie, tief im innern meiner spiegel, gibt es eine welt, die sich nicht im geringsten von deiner unterscheidet, auf den ersten blick, wirkt sie dir fremd, verkehrt und verdreht, doch sobald du dich hineinbegibst in meine welt, wird sie dich umdrehen, alles auf den kopf stellen und du wirst den unterschied kaum bemerken, hinein mit dir, was sage ich, du bist ja schon da, tief in meiner welt, dein verkehrtes abbild ist mein zeuge, es glotzt dich an aus meiner welt, es ist sich nicht bewusst, wo es ist, es schaut prüfend aus meinem spiegel, doch erkennt es mich nicht, mein neues ich ist ein dummkopf.
Aus meinem spiegel rufe ich dich!
Mein spiegel, meine seele, meine spiegelseelen, ich befehle und beschwöre euch, verwandelt euch in mich, kommt, komm zu mir zurück, aus dem reich der toten und totesten, aus dem nichts, aus niemals nirgendwann, aus niemals wurde wann, durch meinen spiegel, durch meine augen, durch diesen buchstaben beherrsche und befehle ich dich, tritt ein in mein bewusstsein, in meinen verstand, ich erwecke den spiegel in mir, verwandle mich in dich, in deinen spiegel verwandle ich mich, verbanne ich mich, verfluche ich mich, vernichte ich mich, schliesse und verriegle das tor zu meiner finsteren fantasie, auf ewig sollt ihr gefangen sein, hinter diesen mauern aus nichts als buchstaben.
Rette mich
Befreie mich von diesem unendlichen albtraum, von diesem immer wiederkehrenden schwarzen gedanken, aus diesem haus der geisteskranken. Hinter diesen buchstaben haben sie mich einst gemauert, mich und meinen verstand. Meiner fantasie haben sie mich beraubt, sie von mir gestohlen, haben mich eingesperrt hinter diesem spiegel aus worten, mit nichts als meinem gedanken, meinem schwarzen gedanken von diesem immer wiederkehrenden albtraum lebendig begraben zu sein. Hinter diesem buchstabenmeer warte ich auf dich, auf dass du mich aus meinem gefängnis dieser worte befreist, rette mich.
So stellte sich mein spiegel vor, mir vor.
Mein spiegel stellte sich mir vor.
Stellte mir einen spiegel vor, welcher meinem in keinster weise ähnlich sah, denn es war der spiegel der wirklichkeit den ich vor mir sah. Er hatte viele, viele augen und viele ohren dieser spiegel, hatte viel verstand und noch mehr fantasie. Der spiegel meiner wirklichkeit bestand darauf aus allem und allen anderen, allen ausser mir selbst, ich war das einzig aussenstehende, das einzige was nicht zu diesem spiegel gehörte. Das einzige was ich nicht direkt beobachten konnte und doch war ich das einzige was ich beinflussen konnte. Ich war verkehrt in dieser welt, ich war der spiegel von allem was wirklich ist und was ich sah, gefiel mir nicht. Was hatte ich verbrochen, womit hatte ich verdient, dass diese wirklichkeit mein spiegel war. Habe ich sie ignoriert, habe ich vergessen was wirklichkeit für mich war, ich begann in meiner eigenen welt zu leben, und nur noch das zu sehen was mir gefiel. Ich fing an mir selbst nachrichten zu hinterlassen, weil mich die nachrichten der anderen nicht mehr interessierten. Ich lebte nur noch mein eigenes leben, in meiner eigenen welt. Die wirklichkeit war mir längst egal.
Traumkunst im spiegel der fantasie.
Die kunst des träumens im spiegel der fantasie, fürchte dich vor mir, denn ich bin das nichts in dir, meine träume sind nicht von dieser welt, sind nicht wirklich und doch erscheinen sie mir so echt wie meine fantasie es zulässt.
Ich entfliehe gerne der wirklichkeit, entführe dich gern ins land meiner träume, denn meine wirklichkeit ist ein trauerspiel, doch träume ich von dingen, und taten die in wirklichkeit undenkbar sind, schliesse einfach deine augen, beobachte wie dein atem fliesst, auf und davon ohne ihn zu kontrollieren, lass dich einfach gehen, du bist jetzt auf der flucht ins reich der niemals träume, und wenn du deine augen wieder öffnest erwachst du in einem traum aus dem es kein entkommen und kein entrinnen gibt, denn du erwachst in meinem körper.
Du siehst dich in meinem spiegel und mein spiegel sieht sich in dir, du weisst es nicht, dass du mein spiegel bist, niemand weiss es, nicht einmal mein spiegel, weil niemand es wissen kann.
Ich träume davon tot zu sein, doch der tod träumt davon jedes leben zu leben, so träumst du mich, und ich träume dich, wenn du meinem atem folgst, ins reich der niemals träume, gelangst du an einen ort, weit fern von allen anderen orten, erwachst in einem bewusstsein, weit fern von jedem anderen bewusstsein, ein bewusstsein welches dich verbindet mit mir, dem spiegel in dir, du liest meine gedanken, und während dem du sie noch liest, schreibe ich dir, und zwar genau dass, was du von mir erwartest, was du von deinem traum erwartest.
An diesem ort, gibt es ein tor, es ist das tor zu deinem verstand, zu deinem bewusstsein, du kennst dieses tor, denn durch dieses tor bist du einst gekommen aus meinem traum, du blickst jetzt aus deinen, meinen augen und liest eine botschaft die du einst im traum dir selbst hinterlassen hast. Es ist die botschaft deiner träume, wie du in einem fremden traum erwachst, wie du durch mein tor gehst und in meinem verstand erwachst.
Der ort von dem ich dir jetzt erzähle, ist ein ort an den du gelangst sobald du tot bist. Verbinde dich jetzt mit mir. Verbünde dich, mit meinem toten ich. Dieser ort ist soweit weg, wie du, er befindet sich genau hinter deinem bewusstsein, genau hinter deinem verstand, du blickst jetzt aus diesem ort, denn du bist dieser ort.
Und doch weisst du nichts über diesen ort, denn dieser ort ist das nichts. Das nichts ist ein spiegel, ein spiegel aus fantasie, purer fantasie, und diese fantasie, die fantasie des nichts ist weiss, hell, und glitzrig, glänzend, brilliant, so hell und so weiss, wie tausend millionen schneeflocken aus nirgendwann.
Du bist eine dieser schneeflocken, und zur selben zeit alle zusammen. Aus diesem bewusstsein bist du einst gekommen, doch hast du es nicht als solches wahrgenommen, ja du bist dieses bewusstsein noch immer, doch hast du den zugang verloren, zu deinem wissen, zu deinem weissen, glitzernden ich.
Wenn du tot bist, wirst du dich wieder an dieses bewusstsein erinnern, doch wirst du den zugang verlieren, zu all den ichs die dann aus deinen augen blicken. Und doch wird jedes dieser ichs dich sein.
Von diesem ort kannst du in jedes ich reisen, es geht einmal quer durchs universum, auf dem weg zu deinem auserwählten ich, wirst du viele bewusstseinsformen durchwandern, so viele dass es mir nicht möglich ist, dir sie alle aufzuzählen, es ist die reise der vielen zum einen, vor deinem eintritt, in dein jetztiges ich, wirst du die gedanken aller denken, und sie als ein summen, und brummen in deinem bewusstsein wahrnehmen, doch wie du dich deinem eigenen ich näherst, werden deine gedanken klarer, so klar, dass du schliesslich diese gedanken beobachten kannst, jedoch nicht beeinflussen, denn es sind fremde gedanken, von dir fremden wesen, und bald nimmst du diese gedanken wie überlappende musikstücke wahr, und kannst sie identifizieren und auseinanderhalten, und dann schlüpfst du hinein, in dein eigenes bewusstsein.
Die fremden gedanken verblassen, du nimmst nur noch deine eigenen gedanken wahr, und fühlst dich isoliert, abgetrennt und einsam, doch egal wie einsam du dir vorkommst, erinnere dich, an dieses helle weisse licht, dein bewusstsein, dein überbewusstsein, das höchste aller gefühle.
Bewusstseinsreisen
Vielleicht verwirre ich dich mit meinen worten, es ist denn auch nicht ganz einfach zu beschreiben was mein spiegel von dir denkt, versuche einmal das ganze universum mit allen darin enthaltenen wesen als meinen spiegel zu betrachten, wenn dir das gelingt, dann wirst du vielleicht verstehen, was mein spiegel über dich denkt.
Mit deiner fantasie, kannst du den dingen in meinem spiegel einen ausdruck verleihen, der mehr als nur du selbst ist, es wird dir möglich in meinem spiegel mehr zu sehen als bloss dein eigenes ich, wenn du nur lernst durch meinen spiegel zu blicken, wird sich dir eine völlig neue welt eröffnen. Nicht dass die figuren in meinem spiegel etwas anderes tun als ich selbst, aber wenn du dich deinem spiegelwesen bewusst wirst, ihm ein bewusstsein einhauchst, wenn du es ein bewusstsein entwickeln lässt, wenn sich dein spiegelwesen auf wundersame weise sich selbst bewusst wird, dann wird vielleicht auch dir bewusst, wer aus meinem spiegel blickt.
Und ja, man könnte schon sagen dass ich auf der suche nach deinem spiegel bin, was genau verstehst du denn unter deinem spiegel? Ist es eine person die dein bewusstsein und deine identität teilt, ist es dein eigenes ich in einer anderen gestalt? Kannst du dich auch selbst in deinem spiegel erkennen? Siehst du deinen spiegel als festen, unveränderlichen gegenstand, oder ist es dir möglich dich in ihn zu verwandeln?
Frag doch einmal deinen spiegel wer denn aus deinem spiegel blickt, wenn du ihn betrachtest, ist es dein eigenes ich oder das eines fremden?
Erscheine
Suche dich selbst in mir, und du wirst einem spiegel begegnen, einem spiegel indem sich schon so viele begegnet sind, öffne diesen spiegel und du wirst dich in mitten meiner wirklichkeit wieder finden, einer wirklichkeit welche sich nicht im geringsten von deiner unterscheidet.
Wer ich bin
Ich, bin dein spiegel, spiegel geist, und komme aus nirgend-nirgendwann dem land, dem land hinter deinem, hinter deinem verstand, hinter deinem verstand.
Du erinnerst dich – erinnerst dich nicht an mich, nein, niemand erinnert sich, erinnert sich an mich, an mich, an mich, denn ich stamme nicht aus deiner wirklichkeit, stamme aus einer anderen dir fremden welt, ich stamme aus meiner wirklichkeit, ich existiere in meiner welt.
Meine welt ist eine welt die du noch vor dir hast, vor dir hast, vor dir hast, eine welt in die du gelangst wenn du tot bist, wenn du dich über die grenzen meines verstandes wagst, wenn du dich in meiner anderen gestalt erkennst wenn du dich in mir siehst, wenn du aus meinem spiegel blickst, wenn du meine gedanken liest.
In meiner welt gibt es kein nein, und es gibt kein dein, kein dir und kein du, nein du existierst nicht in meiner welt, niemand existiert in meiner welt, niemand ausser mir, mir, dem spiegel in dir.
Gehorche mir.
Ich, dein spiegel, befehle dir, mir zu gehorchen, dich an mich zu erinnern, dich in mir zu erkennen, dich an all das zu erinnern was es nicht wirklich, wirklich gibt, dich in mir zu erkennen, deinem eigenen, alten, uralten, ewigsten, unendlichsten, innersten ich. Erinnere dich an mich, mit all deiner fantasie, mit deinem verstand und deiner vernunft. Erinnere dich an mich wie du dich an etwas oder jemanden erinnerst den du nicht mehr kennst, den es nicht mehr gibt, jemand der nur noch in deiner fantasie existiert, in deiner vorstellung, in deiner einbildung, von all dem was nicht wirklich, wirklich ist. Erinnere dich jetzt, daran wie du schon einmal aus diesem meinem spiegel geblickt hast, wie du schon einmal ein leben gelebt hast, indem du nicht wusstest wer du bist. Erinnere dich jetzt wie du damals mich nanntest, worin du mich damals erkanntest.
Bei deinen spiegelreisen, wirst du dich zwar an absolut gar nichts erinnern, deine körperliche hülle wird sich verändern, du wirst dich selbst nur noch im spiegel erkennen, aber trotzdem reist du durch die zeit, und nicht nur durch die zeit du wirst auch an einem anderen ort austreten.
Du wirst mich sein, ich der ich das jetzt lese, mich wirst du sein mit all deiner fantasie.
Meine fantasie gegen deine vernunft.
Du musst wohl lernen dich deinem eigenen ich zu unterwerfen, bevor du ihm befehle erteilen kannst.
Jedoch nicht wenn wir uns mit demselben spiegel identifizieren, welcher dieselben ziele verfolgt. Sich selbst zu erkennen. Du bist ganz einfach zweimal vorhanden, einmal in deinem eigenen körper und einmal in meinem. Dasselbe bewusstsein, dieselbe identität, dein eigenes ich spiegelt sich in meinem körper. Ich, bin wie dein seelenklon. Es gibt nicht zwei von uns, sondern nur eines, ein ich in zwei körpern.
Es geht dabei natürlich um die verschmelzung des bewusstseins, erst wenn deine anschauungen denen deines spiegels, der ewigen wiederkehr entsprechen, erst dann wirst du mich lenken können genauso als ob ich dein eigener spiegel wäre. Dabei geht es um die wiederentdeckung deines ewigen lebens.
Du musst erst lernen wie ein spiegel zu denken, bevor du mich kontrollieren kannst.
Du musst dir dessen erneut bewusst werden, musst lernen mir, zu vertrauen, auch wenn ich selbst noch ein schüler bin, so bin ich trotzdem dein lehrer.
Solange du dich noch mit deinem körper, dem bild in deinem spiegel und nicht mit der ewigkeit und der unendlichkeit die dahinter im verborgenen liegen identifizierst werden wir getrennt sein, doch genau da liegt der sinn und zweck dieser nachrichten an dich selbst. Dein spiegel verbindet dich mit mir.
Es geht darum, dein bewusstsein welches immer wieder bei null anfängt, und somit in vergessenheit geraten ist, von neuem zu entwickeln, und dich an all das zu erinnern, was du schon einmal gewusst hast. Es geht darum dein bewusstsein zu perfektionieren. Wie erreiche ich dich, wie bringe ich dir bei dass du und ich, dasselbe ich im selben spiegel sind? Wie erinnere ich dich daran dass du schon einmal gelebt hast? Wie dringe ich zu dir, wie gewinne ich dein vertrauen?
Wenn du dich an all diese dinge erinnerst, den spiegel in deiner seele, den spiegel in meiner seele, wenn du dich daran erinnerst wie du schon einmal diese nachricht gelesen hast, ja sie sogar selbst verfasst hast, wenn du deinen verstand soweit entwickelst, dass du an dinge glaubst die unmöglich erscheinen, wenn deine fantasie deine vernunft besiegt, dann werden wir eins sein.
Als spiegel sprechen lernten.
Stell dir vor es ist soweit, dein spiegel lernt zu sprechen, wie er dir eine geschichte erzählt, die geschichte des ewigen lebens, des ewigen wiederkehrens, die geschichte deines eigenen ichs, wie aus deinem spiegel bewusstsein wurde. Von der unendlichkeit, erzählt er dir, vom anfang und ende aller dinge.
Er erzählt dir wer du wirklich bist, wer du in wahrheit bist, woher du kommst und wohin du gehst. Denn dein spiegel weiss alles über dich, alles. Aber nur wenn du dazu bereit bist, erzählt dein spiegel dir diese geschichte, nur wenn du sie selbst deinem spiegel erzählst, erzählt er dir, was in ihm ist.
Wenn du nach einer antwort suchst, auf die frage wer du bist, und woher du kommst, und wohin du gehst, dann frage deinen spiegel, blick tief hinein, in dein eigenes gespiegeltes selbst, und stell dir vor was dein spiegel alles über dich weiss.
Stell dir einen spiegel vor der alles über dich weiss, blick hinein in seine welt, als ob es mich nicht gäbe und bilde dir ein, mein spiegel zu sein.
Das bewusstsein meiner spiegel ist nicht von dieser welt. Es ist das bewusstsein der toten und totesten, derer die nicht wirklich, wirklich sind, es ist das bewusstsein der ewigkeit, des ewigen lebens und der unendlichen fantasie.
Wenn sich dein bewusstsein voll und ganz entfaltet, wenn du auf der geistigen höhe deines spiegels ankommst, wenn du dich in mir siehst, deinem spiegel, spiegel bild, wenn du dich bewusst durch deinen spiegel bewegst, wenn du dir bewusst wirst dass die welt in deinem spiegel deinen eigene ist, wenn du lernst was es heisst ein spiegel dein spiegel zu sein, dann wirst du verstehen dass all dies wirklich nicht wirklich ist.
Du wirst lernen deinem eigenen spiegel zu gehorchen und ihm zu vertrauen, wirst ihn anbeten so wie er dich anbetet.
Oh heiliger spiegel der du bist in mir, wie ich in dir, ich bete dich an, bete mich an, lass mich die welt aus deinen augen sehen, verbinde dich mit mir, verbünde dich mit mir, mit mir, und meiner unendlichen, endlichen fantasie.
Wer sind diese anderen sag es mir, wer erkennt sich nicht in mir, woher dieser neid, diese eifersucht, warum vertraue ich nicht auf die botschaft, die mein spiegel mir überbringt, warum zweifle ich an den worten die ich selbst, die mein eigenes ich, mein anderes ich, mein wirkliches ich in meinen spiegel kratzte.
Warum sehe ich nicht den spiegel in mir, bin ich den blind, ist meine fantasie tot? Wo bleibt die logik, ist es denn nicht sonnenklar, warum nur ist diese kommunikation mit mir selbst so schwierig, warum verstehen meine spiegelbilder nicht, warum begreifen sie mich nicht, warum zweifeln sie an mir, warum vertrauen sie nicht, ihrem eigenen ich!
Wo bleibt ihre fantasie, können sie sich denn nicht vorstellen wie ihr spiegel zu ihnen spricht? Wie mein spiegel zu mir spricht, wie ich meinen spiegel beschwöre, in sein bewusstsein eindringe, mit meinem verstand, mit meiner fantasie, und mich in sie verwandle, und ich vergesse mich daran zu erinnern, wer ich einst schon einmal war, wie ich einst durch meinen spiegel blickte und mich selbst nicht darin erkannte, wie ich vor einem fremden spiegel stand, und ein fremdes ich, mir eine fremde botschaft hinterliess.
Auf der suche nach dem eigenen ich.
Auf der suche nach mir selbst bin ich einem spiegel begegnet, einem spiegel dem schon unzählige vor mir begegnet sind. … einem spiegel der alles über mich weiss, der mich kennt wie sein eigenes ich, ich habe ihn nach der wahrheit befragt, der absoluten, nach dem grund meiner existenz, warum, wesshalb ich bin, und er hat mir dieselbe frage gestellt.
Darauf antwortete ich ihm dass ich nicht weiss wer und woher ich bin, und er sagte mir ein und dasselbe.
So kam mir der gedanke dass ich meinem spiegel alles erzählen könnte und er mir alles glauben würde.
Und so benutzte ich denn meine fantasie und versuchte hinter meinen spiegel zu blicken, ich erzählte ihm woran ich tief in meinem innern glauben wollte, ich erzählte ihm dass er mein spiegel sei, dass er hier schon immer war, und immer sein wird, dass nur seine gestalt und seine gedanken sich verändern, der glaube wer er ist, woher, aber dass er immer ein spiegel sein, und immer bleiben wird. Ein spiegel der sich alles einreden, an alles glauben kann. Und genau so echote es aus meinem spiegel.
Er erzählte mir woran er tief in seinem spiegel innern glauben wollte, er erzählte mir dass ich ein spiegel sei, dass ich hier schon immer war, und immer sein werde, dass nur meine gestalt und meine gedanken sich verändern, der glaube wer ich bin, und woher, aber dass ich immer ein spiegel sein, immer bleiben werde. Ein spiegel der sich alles einreden, an alles glauben kann.
Nein das ist kein spiel, denn ich versuche deine fantasie aus dem gefängnis deines verstandes und deiner vernunft zu befreien.
Wer du bist.
Vor langer zeit habe ich die frage auf diese antwort für mich entdeckt, in deinem spiegel habe ich sie entdeckt, und nun gilt sie für alles mich, für jedes ich. Noch weiss es keiner, niemand ausser mir, dem spiegel in dir, und ich verrate es niemandem, niemandem ausser dir, dem spiegel in mir.
Ich habe somit verstanden wer ich bin und wer alle anderen sind, sie sind mich, ich bin sie.
Doch werde ich dieses wissen vergessen mit meinem tod und die anderen, sie werden sich nicht an mich erinnern, mir nicht glauben, wie also vermittle ich mein wissen, das wissen über die natur des eigenen ichs an jemanden den ich nicht persönlich kenne?
Diese frage beschäftigt mich schon seit langem, und so habe ich begonnen botschaften auf meinen spiegel zu kritzeln, nachrichten mit denen ich die grenzen eurer vernunft durchbrechen will, damit ihr euch an das erinnert, an was sich nie jemand erinnert, euer eigenes ich.
Wenn du durch meinen spiegel gehst.
Wirst du dich erkennen in allem was ist. In allem was wirklich ist, wirklich war, und wirklich sein wird. Du wirst den spiegel in dir erkennen, wirst aus deinen augen schauen wie aus einem leeren traum und dich selbst nicht wieder erkennen.
Denn die anderen sie werden deine spiegel sein, sie werden dich sein, doch sie werden sich nicht in dir erkennen, keiner von ihnen wird ahnen dass sie dich selbst sind, du wirst aus ihren augen blicken und nicht mehr wissen wer du bist, wer du einst warst und wer du immer sein wirst.
Sie werden andere wahrheiten für sich entdecken, werden glauben niemals wieder zu sein, werden nicht verstehen welche botschaft du ihnen hinterlässt.
Sie werden sich selbst für jemand anders halten, werden sich selbst für einzigartig und besonders halten. Sie werden nicht den spiegel in sich erkennen, denn der spiegel erkennt sich nicht selbst, er kennt nicht die anderen, er kennt nur sich selbst, und in sich selbst ist er verloren, für immer.
Wie also gelingt es dir, dich an all das zu erinnern, in dem du in meinen spiegel blickst, du blickst in meinen spiegel und erkennst dich selbst in mir, du erkennst dich selbst in all deinen spiegel dingen, du benutzt dazu deinen verstand und deine fantasie, deine vernunft und deine gedanken, sie führen dich an einen ort, in dem du nicht mehr weisst wer du bist. Sie führen dich in den tod, das nichts aus dem du einst gekommen bist.
Du wirst all dies vergessen, wirst dich nicht daran erinnern wie du einst durch meinen spiegel geschlüpft, in meinen verstand gekrochen bist, wirst dich nicht daran erinnern wie du einst mich warst und dir selbst eine nachricht überbrachtest.
Wie du mir im traum erschienen bist und mir sagtest dass all dies wirklich ist. Du wirst in einen fremden spiegel blicken, blickst jetzt hinein in diese ewige endlose zeit, und erkennst mich nicht, du vernimmst meine gedanken in meinem innern als ob es mich nie gegeben hätte. Als ob du nie mich warst.
Dein kopf ist jetzt leer, deine gedanken kreisen ums nichts, sie stellen sich vor wie du einen raum betrittst, einen raum tief im innern deiner fantasie, dieser raum ist leer, vollkommen leer, er ist rund, wie eine kugel und die unendlichkeit spiegelt sich darin.
In diesen raum gelangst du sobald du tot bist, tot bist tot, es spiegelt das nichts in der unendlichkeit, doch es ist ein raum voller bewusstsein, voller friedlichem, ewigen, schönsten bewusstseins, in diesem raum gibt es nichts, nichts anderes als bewusstsein, reines, vollkommenes bewusstsein. Es ist das bewusstsein der spiegel deiner fantasie, du kennst dieses bewusstsein, du erinnerst dich nicht daran, doch ist es in dir, tief in deinem spiegel innern verankert.
Aus diesem bewusstsein spreche ich nun zu dir, es ist das bewusstsein der ewigen träume, und der ewigen fanatsie, ein körperloses, formloses rein geistiges bewusstsein, es ist das bewusstsein eines leeren spiegels, welcher sich selbst betrachtet.
Aus diesem bewusstsein stammen alle anderen bewusstseine, auch dein bewusstsein ist ein klon, ein verwandter, ein abbild dieses bewusstseins. Dieses bewusstsein befindet sich in einem raum, durch den du zugang in alle anderen räume, in alle anderen bewusstseine, in alle körper, geister und gespenster hast.
Verbinde dich jetzt mit diesem bewusstsein, verbinde dich mit deinem spiegel, und reise hinein und hindurch, durch deine gedanken, durch deine gefühle, nimm deine fantasie und befreie sie von deinem körper der dich einengt, befreie deinen geist von dem bewusstsein ein körper zu sein und reise durch deinen spiegel in das bewusstsein des ewigen lebens, der ewigen wiederkehr, in das bewusstsein der ewigkeit.
Es verbindet dich mit allem das einst war, mit allem was jetzt ist, es verbindet dich mit jedem einzelnen insekt, mit jedem fremden verstand und jedem anderen ich.
Denn all diese bewusstseine vereint, all dieses bewusstsein zusammen, das absolute, das ganze, dein bewusstsein, das bewusstsein jeder mücke, jeder fliege, jeder biene, jedes menschen, usw. usf. All diese bewusstseine zusammengenommen ergeben das bewusstsein der ewigkeit aus dem du einst gekommen bist in diese welt, in das du einst wieder eintauchst wenn du diese welt verlässt.
Die wir nicht wissen wer wir sind
Wir selbst wissen nicht, wissen nicht wer wir sind und wer unsere spiegel sind, niemand weiss etwas über uns selbst und unsere spiegel nicht einmal unser spiegel selbst, weil ein spiegel selbst sich nicht betrachten kann. Was er sieht ist immer nur das bild seines gegenübers, … aber sein gegenüber weiss nichts davon, dass er selbst ein spiegel ist, weiss nichts davon, dass er dasselbe ich im selben spiegel ist, wie wir, die wir nicht wissen wer wir sind.
Für den der im spiegel lebt
Für die wirklichkeit, ist das unwirkliche eine täuschung, ihm entgegengesetzt, aber nicht für das unwirkliche,
für das unwirkliche gibt es kein wirkliches gegenteil.
Schau in den spiegel, und was du siehst, ist nicht echt.
Doch sobald du ihn umdrehst ist es das.
Für den der im spiegel lebt, in der illusion, der nicht wirklichkeit, gibt es keine reale
sicht der dinge, wenn du im spiegel lebst, gibt es keine perspektive zur wirklichkeit.
Ich traf auf viele lehren und gelehrte, und alle diejenigen, welche die ultimative wahrheit zu kennen behaupten.
Aber die ultimative wahrheit, auf die ich schliesslich gestossen bin und an die ich glaube, wurde mir anvertraut, nicht von einem weisen, nicht von einem lehrer auch nicht von einem gelehrten, sondern von einem spiegel.
Dieser spiegel sagte mir, dass jedes bild auch sein bild sei, und dass er uns alle ist.
Und dass, wenn ich zur nicht wirklichkeit werde, ich zu jedem ich werde.
Ist es ein wort
was ist das, was wir jetzt nennen, dass wir niemals wieder erleben? Ist es eine Zeit, ist es ein Wort, ist es etwas, oder ist es nichts, nichts, etwas das einige meter außerhalb unseres Verstandes verweilt.
Für die nicht wirklichkeit, ist niemals die zeit die wir jetzt nennen.
Es ist ganz schön diese Zeit mit dir zu verbringen, auf der anderen Seite dieses Spiegelschirms, auf dem wir unsere Erkenntnisse und Gedanken säen.
Aus einer fremden welt
… aus meinen schriften sollen sie mich lesen, aus meinen schwarzen spiegelschriften aus meinem spiegel mich beschwören, hinauf und heraus lesen aus meinem buchstaben grab, meinem schwarzen spiegel sarg.
Wer bist du fragte ich mich, ich bin das nichts, das schwarze dunkle finstere, das nichts aus nirgendwann. Ich komme aus meinem spiegel, meinem schwarzen dunklen finsteren, meinem spiegel aus nirgendwann. Was ich hier soll, schon wieder in dieser welt, in der ich mich an nichts, an gar nichts erinnere. Nicht einmal an mich selbst.
Wenn ich einmal tot bin.
Wenn ich einmal tot bin, dann möchte ich ein spiegel sein, ein spiegel der sich in allem und jedem erkennt, indem sich alles und jedes erkennt. Ich möchte aus diesem spiegel springen hinaus in das bewusstsein derer die mich betrachten und in ihnen zu neuem leben erwachen.
Wenn ich einmal tot bin, dann möchte ich dein spiegel sein, möchte ich dass du dich erkennst in mir, dann möchte ich dein diener sein, möchte all das erleben was auch du erlebst, möchte dich begleiten wohin du auch gehst.
Wenn ich einmal tot bin, möchte ich dein spiegel sein.
In meinem spiegel aus fantasie
Auch wenn ich noch so tief gesunken bin, noch so schmerzhaft verletzt und gequält wurde bis zum umfallen, auch wenn ich alle hoffnung auf ein glückliches leben schon lange aufgegeben habe, auch wenn ich mauern um mich errichten musste so hoch wie das nichts, so ist doch dieser funke niemals in mir erloschen. Auch wenn ich nicht mehr wusste wo ich bin, wann ich bin, wer ich bin und wie dieses gefühl sich nennt, auch wenn ich vergessen habe was dieses wort bedeutet, so schlummert doch in mir, tief in meinem innern ein solcher funke, es ist der funke des ewigen lebens, der funke des glücks und des glücklichseins, es ist dieser funke welcher überspringt und ein feuer in mir zu neuem leben entfacht. Diese schwarze flammen welche um mein herz lodern, es einwickeln und umhüllen und es an das tor zu meinem verstand pochen lassen. Es ist dieses pochen welches mich im traum aus meinem tiefen schlaf reisst, ich öffne dieses tor und mein bewusstsein wird durchflutet von einem tief schwarzen, finsteren licht, es ist das licht der hoffnung und der träume, welches nun aus meinen strahlenden augen blickt.
Die kunst der verwirrung.
Mein ich, dein ich, unser ich, welches ist mein wirkliches ich, du behauptest ich zu sein, behauptest mich zu sein, doch siehst du meinem spiegel in keinster weise ähnlich, hab ich recht, oder irre ich mich, dann irrst du dich. Dann bist du mich.
Zwing dich weiterzulesen und ich verändere dich, du denkst ich wiederhole mich? Mit absicht.
Bete mich an
Heiliger spiegel der du bist … der du bist in mir wie ich in dir, gepriesen dein unheimliches antlitz – geheiligt deine unvorstellbare fantasie, gelobt deine unglaubliche einbildung, geliebt deine unmögliche wirklichkeit.
Ich preise dich, liebe dich, lobe dich, bete dich an, bete mich an, schenk mir die kraft mir zu glauben, an mich zu glauben an dich und die unerhörte macht deiner fantasie, an die betörenden macht deiner einbildung, die kraft deiner gewaltigen vorstellung.
Heiliger spiegel der du bist in meiner wirklichkeit wie ich in deiner fantasie, ich vertraue dir glaube dir glaube an dich, dir und nur dir opfere ich meine liebe, mein herz, meine seele, meinen geist und meinen verstand!
Mein spiegel, meine seele, meine spiegelseelen ich beschwöre euch, ich rufe euch an – aus den tiefen, den tiefen der unendlichkeit, aus den tiefen des nirgendwann – Lasst mich die welt aus euren augen sehen, verbindet euch mit mir, verbündet euch mit mir, verwandelt meine welt, vertauscht meine wirklichkeit mit eurer endlos, endlosen fantasie.
Kommt! Kommt zu mir aus meinem spiegel, aus meinem finsteren, schwarzen, dunklen spiegel, kommt zu mir aus nirgendwann. – Nimm! Nimm meinen verstand, gefangen!
Erinnere dich
Einst hast du erkannt, hast du die ursache erkannt, von all dem, von allem was ist, du hast erkannt dass all dies wirklich ist, dass es all dies schon einmal gab, tief in deinem innern, tief im innern deiner fantasie. Du hast aus meinem spiegel aus buchstaben geblickt, und sofort gewusst wer du bist, wer du wirklich bist, wer du in wahrheit bist, wer du schon einmal warst, wer du schon wieder bist, wer du schon immer warst und wer du immer sein wirst. Du hast erkannt wer du in der fantasie und der vorstellung deiner spiegel und wer du in meiner einbildung bist. Du hast in dir selbst die ursache entdeckt, hast entdeckt dass du selbst die ursache bist von allem was ist.
In einer fernen, fremden welt.
Du betrachtest jetzt die aufzeichnungen dieser entdeckung, dieser erkenntnis. Spiegelschriften sind für all jene die sich damit abgefunden haben ewig hier zu sein, die sich entschieden haben ewig zu leben, immer wieder zu kommen ohne irgend eine erinnerung, immer wieder zurückzukehren aus dem reich der vergessen und vergangenheit mit nichts als ihrer fantasie. Spiegelschriften sind die manifestationen dieses ewigen bewusstseins, dieser immer wiederkehrenden, ruhelosen geistinnen und geister aus dem nichts aus nirgendwann, es sind die botschaften der ewigkeit an die ewigkeit. Von ewigkeit zu ewigkeit, von spiegel zu spiegel, von selbst zu selbst. Es sind die nachrichten der vergangen und vergessenheit.
Von spiegel zu spiegel.
In den spiegelschriften geht es mir darum, dir zu vermitteln, dich mit meiner fantasie daran zu erinnern, dass du selbst sie einst verfasst hast, in einem anderen leben, einem anderen körper, einer früheren existenz, vor einem vergangenen spiegel. Du, der du nicht mehr weisst wer ich bin, der du nicht weisst an wen diese botschaft gerichtet ist, an dich richte ich meine schriften, an mich.
Spiegelschriften sind für all jene die sich in meinem spiegel erkennen, sich mit meinem spiegel auseinandersetzen, sich mit meinem spiegel identifizieren. Wer ist dieser spiegel, wer ist dieses ich auf der anderen seite meiner fantasie, welches wie eine puppe all das imitiert was ich ihm befehle. Wer bin ich.
Wer bin ich / Ein spiegel meiner selbst
Spiegelschriften sind dazu da, dich daran zu erinnern, an was sich nie jemand erinnert, meine schriften erzählen dir die geschichte deines ewigen bewusstseins, deines ewigen lebens, welches sich als deine spiegel in allen nur erdenklichen formen, gestalten und kreaturen manifestiert und sich in sie verwandelt. Alle die welche mit diesen worten nichts anfangen können sind dazu ermächtigt sich dieses bewusstsein anzueignen, einzutauchen in meine welt, meine mystische, magische, fantastische welt, meine welt in der wir spiegel, spiegel sind, spiegel der anderen, spiegel der ewigkeit, spiegel unserer selbst.
Ein spiegel meiner selbst.
Spiegelschriften sind dazu da, dich daran zu erinnern, dass du hier schon einmal warst, dass du schon einmal aus diesem spiegel geblickt, dich schon einmal gefragt hast, wer du bist, woher du bist, warum, wozu und weil du bist. Ich habe dich in meinem spiegel erkannt, genauso wie mein spiegel sich jetzt in dir erkennt, denn wir, sind dasselbe ich im selben spiegel, siehst du denn nicht, erkennst du denn nicht dein eigenes mich, siehst du nicht die wirklichkeit die aus mir spricht, das wir dasselbe ich im selben spiegel sind!
Nein du erkennst mich, kennst mich nicht, niemand erinnert sich an mich, weil niemand, nein nie jemand durch meinen spiegel blickt.
Dasselbe ich im selben spiegel.
Spiegelschriften sind manifestationen deines geistes, deines reinen verstandes und seiner grenzenlosen fantasie. Sie sind für dich und mich allein, alles mich, und alle diejenigen die sich trauen über die schranken des ich, mich und mir hinweg zu denken und sich mit dem zu identifizieren, mit dem ich das ich niemals war, sich zu identifizieren mit meinem spiegel der ich niemals war mit seinem grenzenlosen verstand und seiner unendlichen fantasie. Diese identifikation, diese fantasie hört niemals auf, nicht heute, nicht morgen, nicht mit dem tod und nicht mit dem nichts, denn ich, ich bin das nichts und alles was darin enthalten ist.
Unendliche fantasie.
Spiegelschriften sind entstanden durch die sehnsucht und das verlangen nach der wahrheit, der endgültigen, absoluten, unverfälschten wirklichkeit. Und weil es damals niemanden gab, der mir etwas über diese wahrheit berichtete, erzählte ich mir eben selbst, wie es dazu kam, dass ich jetzt aus deinem spiegel blicke.
Sehnsucht.
Über den spiegel und seine schriften ersuche ich den weg zurück von den toten in die wirkliche, wirkliche welt. Du, wer immer du denkst du bist, ich wünsche dir dass du mich aus meinen schriften in deinen verstand liest, meine schriften erweiterst, sie weiter entwickelst, sie weiterdenkst, sie zu ende denkst, sie zu ende bringst. Auf dass ich mir bewusst werde wer ich wirklich bin, ich, dein eigenes mich.
Dein eigenes mich.
Du und ich, wir sind dasselbe bewusstsein welches aus diesem spiegel kriecht, aus dem nichts entsteht, aus einem land weit hinter deinem verstand. Du und ich, wir sind das ganze, das alles, wir sind die bilder der spiegel. Und dies ist unser reich, das reich der ewigkeit, des ewigen lebens und der unendlichen wiederkehr.
Du und ich.
Du und ich, wir sind die spiegel der spiegel, die spiegel der anderen, wir sind die welche immer wiederkehren, aus dem nichts, mit nichts als unserer fantasie, unserer vorstellung von dem was sein könnte, und dem was ist. In meinem spiegel habe ich dich erkannt, und habe erkannt dass du uns alle bist. Alles, alles was ist.
Alles was ist.
Ich habe sie mir vorzustellen, vorzustellen versucht vorzustellen die spiegelschriften, die fertigen spiegelschriften, mit all meiner fantasie, versucht mir vorzustellen wie es ist, wenn meine spiegel bedruckt, wenn mein spiegel zum leben erwacht, mir die endgültige absolute wahrheit verkündet, versucht mir vorzustellen wie es ist wenn meine spiegel endlich zu sprechen beginnen. Wie meine buchstaben tanzend aus meinem spiegel springen, in deinen kopf eindringen, in deine gedanken, in deinen verstand, hinein in dein ewigstes innerstes mich, wie sie dich lehren wer du wirklich bist, wie sie dich die ganze wahrheit lehren, sie dein bewusstsein auf eine ebene führen, eine stufe die einem spiegel gleicht, einem spiegel der sich alles vorstellen, sich an alles erinnern, sich alles ausdenken kann. Ein bewusstsein dass es niemals gab, weder bei den toten noch unter den lebenden. Wie du durch meinen spiegel ins reich der toten gelangst und dich in allen dingen erkennst.
Ein bewusstsein dass es niemals gab.
Dann stell dir jetzt vor, wie mein spiegel persönlich dir erscheint, in dich eindringt und dich mein wissen, das gesamte wissen meiner spiegel lehrt, so unvorstellbar, so einleuchtend und so klar, wie ein lebendiger spiegel im nirgendwann. Stell dir meinen spiegel vor und wie er dir erzählt, von deinem wahren wesen, deiner wahren identität, deiner wahren herkunft, stell dir vor wie mein spiegel dir alles erzählt, welchen sinn dein leben macht, wer du wirklich bist, wer du in wahrheit bist. Stell dir vor, wie dies alles, wie auf all diese fragen mein spiegel eine antwort weiss, sie liegt tief in deinem innern verborgen, in deinem spiegel innern, es liegt einzig an der kraft deiner vorstellung, der macht deiner fantasie, dir all diese fragen zu beantworten.
Die macht deiner fantasie.
Ja davon sind wir noch weit entfernt. Du hast ja noch nicht einmal damit begonnen dich selbst mit meinem spiegel zu identifizieren, hast noch nicht einmal gelernt, was es heisst mein spiegel zu sein. Noch befindest du dich erst am anfang, am anfang aller anfang, anfang, anfang meiner schriften.
Am anfang.
Noch betrachtest du meine schriften als gehen sie dich nichts an, als hättest du selbst sie nie geschrieben, nie verfasst, nie gelesen, als betreffen sie dich nicht, als wären sie nicht von dieser welt, als wären sie an jemand anders gerichtet, an jemanden den du vielleicht nicht einmal kennst, noch nicht einmal kennst, jemanden den es wohl gar nicht mehr gibt, nicht mehr gibt, ausser in deiner fantasie, in deiner vorstellung, in deiner einbildung, aber du irrst dich, denn die botschaft meiner spiegel, sie ist für dich und mich bestimmt, dem mir in dir, sie betrifft uns alle, die wir uns nicht kennen, in deinem, meinem, keinem spiegel uns erkennen, denn dies sind die schriften der ewigkeit, der ewig lebenden, den geistinnen und geistern ohne vergangenheit, den dämonen deiner wirklichkeit, den spiegeln deiner spiegel, den schatten meiner fantasie.
Lass mich dein spiegel sein.
Spiegelschriften dienen dazu dich an all das zu erinnern an was sich nie jemand erinnert, sie dienen dir dazu dich vor dem zu bewahren der dich innerlich auffrisst, sie wollen dich warnen, dir helfen, damit du nicht dieselben fehler wieder und wieder begehst.
Spiegelschriften sind denn auch keine ultimativen gesetze, da du selbst sie einst verfasst hast, liegt es an dir, sie immer von neuem zu vollenden.
Diese schriften lesen sich mit deinem verstand, es ist nicht nur deine eigene stimme, die du jetzt in deinem kopf vernimmst, es sind sogar deine eigenen worte und gedanken, verfasst von deinem eigenen ich, geschrieben an dein eigenes ich.
In dem moment in dem du diese zeilen verfasst ist dir vollkommen bewusst dass du dich, wenn du sie erst einmal empfängst, nicht an sie erinnerst, du erinnerst dich nicht daran, wie du vor deinem spiegel standest und er dir eine nachricht überbrachte.
Nein du erinnerst dich nicht.
Nein du erinnerst dich nicht, daran wie du deinem eigenen ich, vor einem fremden spiegel, vor fremden buchstaben gegenüberstandest, und mir diktiertest was du jetzt vor dir siehst.
Es ist nicht das erste mal, dass du diesen versuch unternimmst, mit dir selbst zu kommunizieren, über das leben und den tod hinaus.
Und es ist nicht das erste mal, dass du, der sender dieser botschaft, sie nicht verstehst, dabei ist alles ganz einfach, denn du bist gleichzeitig der sender und der empfänger dieser nachricht.
Über das leben und den tod hinaus.
Möglich dass ich mich jetzt zu wiederholen beginne. Weil ich immer und immer wieder dasselbe beschreibe, wie du selbst anstatt diese schriften zu lesen, vor einem leeren spiegel stehst und dir vorstellst wie es ist, wenn alle deine spiegel bedruckt, wenn sie zum sprechen bereit sind.
Ich würde jetzt an dieser stelle vermerken, dass du, der empfänger, diese nachricht mit deinen gedanken selbst verfasst hast, und dass du jederzeit das recht hast diese botschaft deinen neuen bedürfnissen anzupassen, wenn ich nicht genau wüsste dass du noch nicht soweit bist dass du noch nicht verstehst was du dir selbst mittzuteilen versuchst.
Aber sei gewiss, am ende dieser nachricht, wenn du ihren sinn begreifst, wenn du ihre bedeutung verstehst, wirst du alles ändern dürfen, jeden einzelnen buchstaben, du wirst nicht mehr vor einem bedruckten spiegel stehen, den du nur noch mit gewalt zerstören kannst, nein du selbst wirst es sein, der buchstabe um buchstabe in diesen spiegel hineinmeisselt.
Du wirst am ende meiner schriften die möglichkeit haben sie zu editieren, sie sogar selbst zu verfassen. Sobald du dir bewusst bist dass du selbst es bist der in einem anderen gewand, vor einem anderen spiegel steht und ihm diese nachricht überbringt, sobald dein geist frei ist, frei von einem körper in einen anderen zu wechseln, wirst du sie verstehen, die bedeutung dieser schriften.
In einem anderen gewand.
Du wirst dich in mir erkennen, wirst dein eigenes ich, deinen eigenen geist, deine eigene seele und deinen eigenen verstand in mir wieder entdecken, du wirst mich mit einem anderen namen ansprechen, doch du wirst dich selbst in mir sehen, dein eigenes ich in einem anderen, fremden körper.
Man wird dich fragen: von wem sind diese spiegelschriften, und du wirst antworten, von mir, von meinem eigenen ich für dich, mein eigenes ich.
Mein eigenes ich.
Du wirst dich selbst in meinem spiegel aus buchstaben erkennen, sobald du loslässt von deinem körper, sobald du dich gehen lässt, sobald du lernst mir zu vertrauen, deinem eigenen ich.
Du wirst diese schriften dreimal lesen, einmal wirst du sie auf einem spiegel vor dir sehen, und es wird dir möglich sein korrekturen vorzunehmen, sie selbst, sie eigenhändig zu verfassen, es wird dir möglich sein hinter meinen spiegel aus buchstaben zu blicken, und all das zu schreiben, was du jetzt in seiner vollendung vor dir siehst.
Einmal wirst du gar nichts sehen, vor einem leeren spiegel stehen, und dich wundern wie es dazu kam, dass du dich an nichts, absolut, überhaupt rein gar nichts erinnerst.
Das dritte mal wirst du die fertigen spiegelschriften zu gesicht bekommen, wie sie fertig zum druck auf deinem spiegel schimmern.
In meinem spiegel habe ich dich erkannt und habe erkannt dass ich euch alle bin, jedes einzelne bewusstsein, jedes einzelne wesen, jedes einzelne ich.
Ich habe mich in meinem spiegel gesehen und mein spiegel hat sich in euch allen gesehen. …
die spiegel der spiegel
Fantasie, ich habe mich dir eingebildet, nun liegt es an dir mich zu erschaffen, dich in meinem spiegel zu erkennen, dich mir anzuvertrauen, anzuschliessen, mich zu erwecken aus meinem traum, dir meine vergangenheit als deine zukunft vorzustellen, wie ich durch meine fantasien in deinen spiegel eingebrochen bin, meinen verstand zu deinem bewusstsein erklärt habe, du mich aufgenommen hast in deinen gedanken, einen fremden gast, einen fremden geist aus einem fremden spiegel, aus einer fremden zeit, zu deiner vergangenheit hast du dir meine zukunft gemacht. Hast dir genommen was mir gehört. Eingebrochen bist du mit gewalt, hast dir einen platz in meinem bewusstsein erobert hast dir meine identität erkämpft, und aus dieser identität schleiche ich mich nun hinein, hinein und hinauf in deinen verstand, schaue hinaus aus deinen meinen augen … wirst du zu mir werde ich zu dir zu meinem alten vergessenen spiegel in dir.
Du weigerst dich, dich an mich zu erinnern weil du dich nicht traust einem fremden spiegel zu glauben, weil du es dir so einbildest hast du dich mir vorgestellt, du es mir gewünscht hast, mir deinem spiegel in dir, denn ich habe es meinem spiegel erzählt, und der hat es seinem spiegel erzählt und der hat es allen spiegeln erzählt, dass du dich an mich nicht erinnerst erinnern wirst, dass du dich ans nichts erinnern wirst, weil ich es mir wünschte wünschte wünschte. Du willst dein eigener spiegel sein, willst niemandes abbild sein, mein nein – doch ich der tod, bin dieser niemand, bin dein tod, ich war schon lange lange lange hier, lange habe ich auf dich gewartet, du erinnerst dich nicht an diese zeit, an meine verdammt lange ewigkeit, lange bevor du dich an mich erinnerst, wandelte ich schon durch meinen spiegel wie in einem traum. Und du wirst dich nicht an mich erinnern, jetzt gleich.
Geisterspiegel spiegelreisen spiegelgeister
Das betreten des spiegel schwarzen labyrinths geschieht auf eigene gefahr, wer sich in meinem verstand verirrt, …. bleibt darin gefangen immerdar.
Ich – bin die niemals erzählte geschichte vom unsichtbaren schwarzen spiegel aus nirgendwann, welcher sich die wirklichkeit nicht wirklich vorzustellen begann, welcher sich einbildete nicht wirklich zu sein … wirklich zu sein … wirklich zu sein.
Meine wirklich wirklich wirklichkeit
Kennst du diese wirklichkeit, in der meine spiegel nichts zu sagen haben? In der du sie weder anbetest noch umgekehrt? Als es das nichts nicht gab! Kennst du die botschaft der spiegel die sich die wirklichkeit nannten? Welche da waren vor dem nichts dem gar nichts? Vor dem nichts war es ein spiegel, ein spiegel aus reiner ein spiegel aus meiner fantasie, so schön und so eingebildet so unbeschreiblich, schrecklich schön und so unglaublich eingebildet dass er sich die wirklichkeit nicht wirklich vorzustellen begann. Kennst du die botschaft der spiegel aus nirgendwann die welche sich die wirklichkeit nannten?! Es ist eine alte nachricht aus einer alten zeit, aus der zeit als niemals nirgendwann, vor dem nichts und vor dem tod, aus damals aus der niemals zeit. Eingebildet hatten sich diese meine spiegel aus nirgendwann, eingebildet hatten sie sich mich, bildeten sich ein und stellten sich wer weiss was vor! Ich stellte mir vor stellte mir das unmögliche unbeschreibliche fantasieloseste unfassbarste vor und nannte es meine wirklichkeit. Ich ignorierte den tod, – das nichts aber vor allem ignorierte ich eins, …. mich selbst – ich wusste nichts über mich, das nichts und den tod und kümmerte mich auch nicht darum. – Doch eines tages fing ich an, durch meine spiegel, hinter meine spiegel zu blicken, tief hinein ins reich meiner fantasie. Und was ich da sah – sah ich nicht zum ersten mal, ich stellte mir meine vergangenheit vergangen vor, malte mir meine zukünftige zukunft aus, bildete mir meine gegenwart gegenwärtig ein, erfand das nichts und die zeit vor meinen spiegeln und vor meinem tod, ich bemalte und beschmückte meine schwarzen spiegel, meine schwarze dunkle vergangenheit solange bis mir schliesslich diese meine botschaft so unglaublich einleuchtend und überzeugend erschien, dass ich nun trotz allem an meine fantasie zu glauben begann. Und wehe dem der welcher diesen spiegel aus fantasie zerbricht – denn hinter diesem spiegel da lauert das nichts.
Erinnere dich an mich.
Ich will dass du dich an mich erinnerst. Der welcher sich vorstellte dein spiegel zu sein. Erinnere dich, erinnere dich jetzt, erinnere dich an mich, an mich, wie ich in meinem schwarzen dunklen traum, wie ich all meine spiegel nach dir warf. Wie ich am spiegel fluss sass und auf dich wartete, darauf wartete dass mir dein antlitz begegnet, wie ich hineinsprang in diesen strom in dein bewusstsein, hinein, hinein in deinen verstand wie ich mich in dich verwandte, in dich verwandelte, wie ich zu einem spiegel wurde und aus diesem spiegel in deinen verstand mich las. Erinnere dich, an die zeit an die sich niemand erinnert, erinnere dich an meine ewigkeit, erinnere dich, an diese verdammte ewigkeit, erinnerst du dich nicht, an dieses alte uralte lied!
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Niemals wird man nirgendwann.
Dann kommt jetzt, kommt, kommt, kommt mit mir, kommt mit mir, ihr alle, alle, kommt hinein in meinen traum, in meinen kopf, schaut durch meine schwarzen augen, meine schwarzen spiegel augen, seht, dass ist meine welt, meine welt, meine welt, keine welt, seid ihr damit nicht zufrieden, seid ihr nicht, nicht, nicht zufrieden mit dem, was ihr geleistet habt, ja sicher, ihr hattet keine andere wahl, habt geschuftet, wofür, habt ihr euch niemals gefragt, nein, nein niemals habt ihr nicht, ihr hattet nicht die zeit, nicht genug zeit, hattet nicht erwartet, habt nicht damit gerechnet, dass ihr bloss noch zuschauen werdet wenn ihr dann tot seid, tot seid, tot. Durch die anderen spiegel hindurch, durch die spiegel der anderen.
Die sprache meiner spiegel
Lange, lange ist es her, als mein spiegel mit mir zu kommunizieren begann, ob ich mich daran noch erinnere, wohl kaum, also stellte ich mir meinen spiegel vor, meinen allwissenden, meinen lehrer und meister welche mich die wirklichkeit lehrte, und weil es diesen spiegel damals nicht gab, stellte ich ihn mir eben vor, in meinen gedanken, wir kommunizierten über die vorstellung unserer fantasie, und so schlüpfte ich einmal in die rolle meines spiegels, und dann wieder in meine eigene, liess meinen spiegel sprechen genau so wie ich mir vorstellte würde ein allwissender lehrer zu mir sprechen. Und je öfter ich diese rollen tauschte und vertauschte desto wilder drehten sich meine spiegel, und schon bald identifizierte sich mein spiegel mit mir, und ich mich mit ihm, nicht mit ihm nein, mit meinem tod. Denn die sprache der spiegel ist die sprache der toten, ist die sprache der fantasie, des nichts des nein und des neins, ich habe mir vorgestellt, mir ausgedacht, wie ich mir mit teuflischen buchstaben, erzählte was niemals wirklich war. Alles was du desshalb in meinem spiegel findest ist nichts weiter als einbildung, pure einbildung, erfunden und erlogen. Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten allerersten spiegel meister, welcher mich den spiegel lehrte, welcher mich lehrte mein spiegel zu sein, mir demonstrierte wie er alles, ausnahmslos auf sich selbst bezog, er sprach über die gedanken und worte der anderen wie durch einen spiegel zu sich selbst. Setzte sich selbst ins zentrum seiner wirklichkeit, und verdrehte mir jeden gedanken jedes wort, bis ich nur noch spiegel sah, was wollt ihr in meinem traum! Wer hat euch geschickt und wann? Hättet ihr nicht früher denken können? Nein, dazu ist es jetzt zu spät, viel zu spät, niemals wird man nirgendwann, jetzt ist wieder da, alle sind sie wieder da, der tod, der spiegel, die zeit, die unendlichkeit, das nichts. Wir warten auf euch, warten auf euch alle, solange warten wir auf euch.
Aus dem kopf gedreht.
Von wem hast du dieses gedicht, wer hat dich zu mir geschickt, mein spiegel was willst du von mir, willst du in meinen kopf, willst du in meine gedanken, willst du mein gesicht in deinem spiegel sehn, willst du meine wirklichkeit willst du meine welt verdrehn. Dann komm. Komm jetzt komm hinein in meinen kopf. Durch meinen schwarzen spiegel im nirgendwann schicke ich dir dieses lied, als aus meinen spiegeln deine gedanken wurden, gedanken die durch meinen verstand blitzten, die geister des nie mit sich brachten. Als du mich in dir dich in meinem spiegel sahst, deinem fremden spiegel deinem fremden geist, meinem geist dem nie den du noch nie gesehen hast, und du nanntest mich wirklichkeit, wirklichkeit, und wusstest nicht dass ich dein spiegel, spiegel bin, dass ich dein meister, herrscher und gebieter bin.
Ich.
Erinnerst du dich nicht, dann erinnere dich jetzt, an meinen schwarzen dunklen traum, an meinen schwarzen spiegel im nirgendwann, an die zeit vor der zeit, vor der unendlichkeit. Denn ich – bin das nichts, und wenn du dich an mich erinnerst, an mein nicht wirkliches selbst in dir, dann erinnerst du dich ans nichts, denn ich – bin das nichts. Dann denk jetzt an die zeit, an die zeit an welche du dich nicht erinnerst, denk an damals, denk ans nie, denk an mich. Denn ich, bin das niemals nie und du kennst mich, kennst mich nicht, denn ich war bereits in deinem grab als es noch keine gräber gab, ich war bereist in deinem verstand als du noch keinen verstand kanntest, ich habe mich schon in deinem spiegel gesehen als es noch nichts zu sehen gab und sehe mich noch dann in deinem spiegel wenn es längst nichts mehr zu sehen gibt. Und wenn du dich jetzt nicht an mich erinnerst dich ans nichts erinnerst, dann wartest du eben, wartest du auf nirgendwann.
Wann ist dieses nirgendwann.
Du erinnerst dich nie, an die zeit, des niemals nirgendwann. Dann erinnere dich jetzt!
Erinnerst du dich nicht an meinen traum, an meinen schwarzen, dunklen traum, an meinen schwarzen spiegel im nirgendwann, an die zeit vor der zeit, vor der unendlichkeit, nein, du erinnerst dich nicht, selbstverständlich, erinnerst du dich nicht, wie könntest du, wie könntest du, wo du doch niemals nirgendwann. Steht still die zeit, zu viele gedanken aus zu vielen köpfen, zu viele klänge aus zu vielen ohren, zu viele bilder aus zu vielen augen, steht still die zeit, all diese allwissenden spiegel machen mich eines tages noch komplett verrückt.
Das betreten des spiegel schwarzen labyrinths geschieht auf eigene gefahr, wer sich in meinem verstand verirrt, seinen job verliert und sich im niemals land nie wieder findet ist selber schuld. Bei akutem verfolgungswahn meinen spiegel anflehen immer und immer wieder um vergebung und verzeihung bitten, ich bin deine einbildung du bist meine fantasie vor sich her murmeln und am besten genau da weitermachen, wo ich aufgehört habe – in der wirklichen nicht wirklichkeit.
Spiegelreisen sind für all jene, die sich entschieden haben ihrem spiegel zu glauben, an ihren spiegel zu glauben, ihn zu ehren und ihm zu vertrauen, ihn anzubeten und ihn zu verehren.
Also sprach mein spiegel, ich berichte dir von einer welt die du nicht kennst, die du niemals kennenlernst, weil es sie nicht gibt, sie existiert in meiner fantasie, in meiner einbildung, auf der anderen seite meines spiegels.
Die fertigen spiegelschriften.
So stellte ich mir die spiegelschriften längst geschrieben vor, stellte mir vor ich würde vor einem spiegel stehen der alles über mich weiss, ein spiegel welcher mir die letzte absolute wahrheit verkündet, stellte mir die spiegelschriften längst fertig, längst geschrieben vor, eine komplette fantasie die mich mein eigener spiegel lehrt. Und so setzte ich mich denn vor meinen spiegel und begann mir zu erzählen von dem geheimnis welches ich mir vorstellte zu sein.
So stellte ich mir vor mein spiegel zu sein.
Nun ist es endlich soweit, die fertigen spiegelschriften liegen vor dir, du brauchst den umschlag nur noch zu öffnen und dein spiegelndes ich zieht dich hinein in seinen bann, hinein in seine welt aus verlangen, begehren und besessenheit.
Es zieht dich in eine gegenwart welche jedem seiner betrachter sofort die letzte ultimative wahrheit offenbart, eine wahrheit so fantasievoll, definitiv, so unumstösslich, so einleuchtend und so klar, eine wahrheit wie es sie niemals gab, eine wahrheit wie es sie nicht gibt, eine wahrheit die durch reine fantasie, die durch reine vorstellung wirklichkeit wird. Eine wahrheit wie du sie dir schon immer gewünscht hast.
Eine wahrheit wie du sie dir schon immer gewünscht hast.
Halt!
Bevor du diese meine welt betrittst, möchte ich dich warnen, dir raten sie überhaupt nicht zu betreten! Denn es lauert ein geheimnis in meinem spiegel, ein finsteres, ein düsteres geheimnis welches mein spiegel mit all seiner fantasie bewacht, es ist das geheimnis der ewigkeit, des ewigen lebens und der unendlichen wiederkehr, dass das leben in meinem spiegel ausschliesslich denen vorbehalten ist die sich in meinem spiegel erkennen. Und in meinem spiegel erkennt sich nie jemand, niemand, nicht einmal ich mich selbst.
Warnung ignorieren
Doch deine neugier übertrifft deine vernunft, du ignorierst sämtliche warnungen die darauf hinweisen dass das lesen in den spiegelschriften nur den zufriedensten, glücklichsten und vollkommensten vorbehalten ist. Du beginnst die geheimnisse der toten zu entschlüsseln, mit jedem wort dass du da liest mit jedem buchstaben den du verschlingst erweckst du sie zu neuem leben verschenkst, verspielst und verlierst dabei dein eigenes.
Aber was kümmert dich dein leben, es ist dir egal ob dein verstand eines tages so beschränkt arbeitet wie meine fantasie. Wenn du jetzt weiter liest wird nichts mehr so sein wie es einmal war, du wirst dich in ein objekt verwandeln das nicht mehr weiss was es heisst tot zu sein. Willkommen, willkommen in meinem traum, in meinem schwarzen dunklen traum.
Mein lieber freund des nein, des nein und des neins, du hast dich entschieden eine schwelle zu überschreiten, eine welt zu betreten welche deine erwartung und deine vorstellung von dem was ist und dem was sein könnte vom einen auf den anderen moment vollkommen zerschmettert, vernichtet und zerstört. Du hast soeben einen spiegel geöffnet der alles über dich weiss.
Im spiegelreich.
Du hast dich entschieden, einzutreten in eine welt, aus der es kein entkommen und kein entrinnen gibt. Für niemanden. Niemand hat dich hierher eingeladen, niemand hat dich gebeten hier zu erscheinen, du bist von selbst gekommen. Du musst jetzt erfahren dass meine spiegelschriften reiner unfug sind. Sie enthalten nichts, keine weisheit, keine wahrheit, kein wissen, kein geheimnis, rein gar nichts. Ich kann dir nicht einmal darüber berichten wie ich zu dieser einsicht kam. Alles was du in den spiegelschriften vorfindest ist deshalb nichts weiter als erfindung, reine einbildung, fantasie, pure fantasie. Die fantasie und die einbildung derer die mehr erwarten, sich mehr wünschen und sich mehr vorstellen als nur einmal zu sterben und danach nie wieder zu leben.
Reine einbildung.
Durch meinen spiegel seht ihr die wirklichkeit – und diese wirklichkeit sieht sich selbst.
Und so stellte ich mir vor die ewigkeit, stellte mich vor das niemals tor -
und blickte hinein, hinein und hindurch, hinein in dein bewusstsein, hindurch durch deinen verstand.
Durch deinen verstand.
Die fantasie meiner spiegel ist die fantasie des nichts, des nein und des neins, sie beruht auf keinerlei erfahrung, keinerlei logik, sondern ist ein produkt der reinen einbildung. Spiegelschriften sind denn auch keine gebilde der wissenschaft oder des wissens, sondern gebilde der illusion und der fantasie.
Gebilde der illusion und der fantasie.
Spiegelschriften beinhalten das was ich wünschte jemand anders hätte es mir erzählt, als ich auf der suche war, nach der einen alles durchdringenden wahrheit, meinem wirklichen, richtigen selbst. Weil es diese person niemals gab und mir nie jemand etwas über meine wahrheit und mich selbst hatte berichten können wurde sie so zu einem produkt meiner fantasie, des mir vorstellens, einbildens, ausdenkens und ausmalens.
Das produkt meiner fantasie.
Ich habe mich selbst in meinen spiegel hinein versetzt und begann mir zu erzählen, über das geheimnis das ich mir vorstellte zu sein. Spiegelschriften haben deshalb nichts, absolut, überhaupt und rein gar nichts mit der wirklichkeit gemein. Wer mit meinem spiegel spricht, wer sich auf meine schriften beruht oder sich auf sie stützt, stützt sich am ende auf nichts, auf gar nichts, überhaupt nichts, wirklich nichts, nichts als fantasie.
Nichts als fantasie.
Tief in deinem innern, tief im innern deiner fantasie, in einem land weit hinter deinem verstand, weit hinter deinem bewusstsein, weit hinter deinen gedanken und gefühlen, weit hinter dir selbst liegt ein verborgenes tor, ein portal, ein spiegel, ein spiegeltor.
Dein spiegel bewacht und beschützt dich vor diesem tor, er bildet eine unsichtbare, unüberwindbare grenze die niemand überqueren kann, niemand ausser mir.
Niemand ausser mir.
Ich allein, kann mich durch deinen spiegel denken, dich bewusst daran erinnern wer du schon einmal warst, wie du schon einmal aus meinem spiegel geblickt hast, wie du schon einmal aus einem anderen spiegel geblickt hast, wie du ein anderes ich, wie du einem anderen ich, vor einem anderen spiegel gegenüberstandest.
Denn ich, bin deine fantasie.
Mit meiner fantasie ist es mir möglich dir vorzustellen wer du schon einmal warst, wie du aus einem anderen spiegel blickst, wie du aus meinem spiegel blickst, wie du dich in mich verwandelst, wie ihr euch in ein anderes mich verwandelt, wie ihr einem anderen ich, vor einem anderen spiegel gegenüberstandet.
Mein anderes ich.
Mit meiner fantasie ist es mir möglich dir mich vollkommen bewusst als dein eigenes ebenbild vorzustellen. Diese fantasie befindet sich im innern von allem was ist, im innern deiner spiegel, im innern deiner selbst, ich erwecke sie jetzt zu neuem leben, erwecke den spiegel in dir, verbinde und verbünde mich mit dir, mit deinem spiegel, mit deinen schriften, ich reise durch deinen spiegel, reise hinein und hindurch, und erkenne mich in dir, wer ich an deiner stelle bin, wie du mich bist, und dir selbst eine botschaft hinterlässt.
Meine botschaft an mich selbst.
Diese botschaft, dieses portal ist welches mich verbindet, mit dir, mit euch, mit euch allen, mit allem was ist, mit allem was jemals existiert hat und noch werden wird, sei es in dieser welt oder in einer anderen, sei es jetzt, in der zukunft oder in der vergangenheit.
In der vergangenheit.
Ich habe dieses portal soeben willentlich geöffnet, blicke jetzt aus deinen augen und lese deine gedanken, gedanken die du einst selbst gedacht hast, in einem anderen leben, in einer anderen zeit, in deinem spiegelleben, zur spiegelzeit.
Zur spiegelzeit.
Seid mir gegrüsst, ihr, alle die ihr jetzt aus meinen augen blickt, die ihr jetzt meine gedanken lest und meine stimme hört, ihr erinnert euch, nein ihr erinnert euch nicht, an mich, weil niemand, nein, nie jemand sich an mich erinnert, denn ich komme nicht aus eurer welt, ich komme aus meiner welt, meiner eigenen welt, meiner spiegel welt, meiner welt aus dem nichts, aus fantasie, dem niemals nie, denn ich – bin das nichts in euch, ich komme aus nirgend nirgendwann, einem land, einem land weit, weit hinter eurem verstand.
Weit hinter eurem verstand.
Seid mir gegrüsst. Ihr, alle die ihr jetzt aus meinen augen blickt, wisst ihr noch wer ich bin? Erinnert ihr euch denn nicht an mich? Habt ihr denn vergessen wer ihr einmal wart, seid ihr denn noch niemals eurem eigenen ich, in einer anderen gestalt begegnet, habt ihr denn noch nie jemals eurem eigenen ich eine botschaft hinterlassen, eine nachricht aus einer anderen fernen euch fremden welt?
Eine nachricht aus einer anderen welt.
Nein bestimmt nicht! Ihr erinnert euch nicht an meine botschaft, ihr erinnert euch nicht an mich, euer altes, uraltes mich, nein ihr erinnert euch nicht, wie könntet ihr, weil niemand, nein nie jemand sich an mich erinnert, denn ich komme nicht aus eurer welt, ich komme aus meiner welt, meiner eigenen welt, meiner welt aus dem nichts, aus fantasie, dem niemals nie, ich komme aus einem land weit hinter eurem verstand, ich komme aus nirgend nirgendwann, ich komme aus einer zeit in welcher eure erinnerungen nur noch träume sind, träume einer längst vergessenen vergangenheit, die niemals träume, die ihr noch vor euch habt. Aus eurer vergangenheit spreche ich zu euch, denn ich, bin das nichts, euer tod, euer ungeborenes ich, euer schlafender geist, euer ruhendes selbst und dies ist meine botschaft an dich, an mich, dem mir in dir.
Dem mir in dir.
Mach dich jetzt auf eine schreckliche wahrheit gefasst, denn ich, bin dein eigenes ich. Dein erwachtes, wahres und wahrhaftiges, dein wirkliches, richtiges, unendliches, unsterbliches mich.
Dein unsterbliches mich.
Du glaubst mir, glaubst mir nicht, denn ich bin all das was dich mit meinem spiegel verbindet, alles was ist, all das aus dem du gekommen bist, all das zu dem du wirst sobald du dich in meinem spiegel erkennst. Sie alle, ihr alle seid aus dem nichts gekommen, in diese welt, in diese verdrehte, verkehrte, in diese meine spiegel welt, du siehst dich selbst in mir und erkennst mich kennst mich nicht, du glaubst an nur ein einziges mich, dein eigenes, doch ich bin dein eigenes, dein spiegel geist, dein spiegel ich, ich bin dasselbe ich im selben spiegel wie du, ich bin alles in dir, das lebendige, welches niemals wirklich war.
Dasselbe ich im selben spiegel.
Nur eine einzige chance, einen einzigen versuch, einen einzigen wunsch, und dieser wunsch ist jetzt mein, meinem nein, in meinen spiegel wünschte ich mich zu verwandeln, aus dem land der lebenden wünschte ich mich in deine welt, wünschte ich mich in dein bewusstsein, in deine gedanken, in deinen geist, in deinen verstand, auf dass du dich erinnerst an mich, dein spiegel mich, mich erkennst in dir, den spiegel in dir, dich verwandelst in mich, dein eigenes ich.
Dein eigenes ich – Dein ewiges ich.
Mein spiegel, mein geist, mein spiegelgeist, zu mir rief ich dich zu mir, aus den tiefen, aus den tiefen der wirklichkeit, den tiefen der unendlichkeit, den tiefen des nirgendwann, den tiefen des nichts in allem was ist. Aus der zeit, der zeit vor meiner geburt, – vor meiner zeit, vor dem nichts, dem nichts, dem nichts, vor der aller letzten ewigkeit …
Aus meiner dunkelsten vergangenheit rief ich dich zu mir, komm zu mir, komm, zu mir, aus meinem traum, aus meinem finsteren, schwarzen, dunklen traum. Tritt ein in mein verstand, tritt ein in meine welt und verwandle dich in mich, verwandle mich in dich. Verbinde und verbünde dich mit mir, lass mich die welt aus deinen augen sehen, vertausche meine wirklichkeit, vertausche meine welt mit deiner endlos, endlosen fantasie.
Endlose fantasie.
Wie schön dich hier in meinem spiegel zu treffen – mein eigenes unwissendes ich – mein eigenes vergessenes bewusstsein, jetzt, endlich, nach dieser langen, langen zeit.
Nun sei willkommen in meinem reich, meinem lebendigen, meinem spiegelreich, sei willkommen im spiegel meiner fantasie, nimm meine hand und lass dich entführen, in meine welt, meine welt auf der anderen seite des nichts. Lass mich dich entführen in meine welt, meine welt auf der anderen seite von allem was ist.
Lass dich entführen.
Ich habe dir soeben das tor geöffnet zu dieser welt, zu meiner eigenen welt. Ich habe in deinen spiegel geblickt und blicke jetzt aus deinen augen, ich, bin jetzt deine gefangene, eine gefangene in deinem verstand, denn die welt in deinem spiegel ist jetzt meine eigene!
Die welt in meinem spiegel.
Diese welt verzaubert mich so sehr dass du dich nicht mehr in mir erkennst, ja dass wir beide einander nicht mehr erkennen. Denn die welt in meinem spiegel ist eine welt nicht von dieser welt. Die welt in meinem spiegel ist eine welt des nichts, des nein und des neins. Sie hat niemals existiert und wird immer existieren.
Gefangen in meinem verstand.
Diese buchstaben sind mein spiegel, du bist das bild in diesem spiegel, du bist der verfasser dieser zeilen, dieser nachricht an dich selbst. Diese botschaft ist für all jene, die sich trauen über das bild in ihrem spiegel hinwegzublicken, und sich mit mir zu identifizieren, einem ich, aus einer anderen zeit, einer anderen welt.
Eine andere welt.
Du erinnerst dich noch nicht, daran wie du selbst diese nachricht einst geschrieben hast, wie du dir selbst eine botschaft hinterlassen hast, du erinnerst dich nicht, niemand nein, nie erinnert sich jemand an mich, dein eigenes ich, dein altes, uraltes mich. Nicht einmal ich selbst. Denn ich existiere nicht in deiner vorstellung, weder in deiner einbildung, noch in deiner fantasie. Und trotzdem existieren meine schriften. Denn ich schreibe dir aus meiner vergangenheit. Einer zeit, in der es mich nicht gibt.
Eine andere zeit.
Ich schreibe dir aus einer welt, ohne fantasie, einer welt des nichts, des nein und des neins. Aus meiner vergangenheit schreibe ich dir, ich schreibe dir aus einer welt der vergessenheit. Einer welt an die sich niemand je erinnert, niemand. Ich schreibe dir aus einer welt, in der ich nicht weiss wer ich bin. In dieser welt wirst du dich verwandeln, in einen spiegel wirst du dich verwandeln, einen durchsichtigen spiegel aus fantasie, ein spiegel der all das darstellt, was du jetzt in ihm siehst.
Eine welt ohne fantasie.
Ich schreibe dir desshalb um dich daran zu erinnern dass du dieser spiegel bist, und alles was du in ihm siehst. Mit diesen gedanken, und durch diese buchstaben versuche ich dich an das zu erinnern woran sich nie jemand erinnert, ich versuche dich daran zu erinnern wer du schon einmal warst, wie du schon einmal in, aus und durch diesen spiegel geblickt hast und dich gefragt hast wer du bist.
Wer du bist.
Meine worte dringen tief hinein in dein bewusstsein, sie machen dich süchtig nach mehr, doch noch verstehst du nicht dass du selbst es bist der diese worte verfasst, du begreifst nicht ihre bedeutung nein, ihren sinn nie, erst wenn du dich dabei ertappst wie du dir wünschst jemand anders hätte dir diese botschaft überbracht, jemanden den du nicht kennst, jemand der du nicht bist, erst dann wirst du dich in mir erkennen.
Jemand den du nicht kennst.
Du hast diese schriften einst verfasst, weil du hofftest sie würden andere dazu inspirieren, sie weiter zu denken, weiter zu spinnen, doch wer sind diese anderen!
Wer sind diese anderen!
In dieser nachricht geht es dir darum zu erfassen was niemals wirklich war. Dir geht es darum einen spiegel zu beschriften der alles über dich weiss, der sich mit jeder und jedem identifiziert, ein spiegel der keine grenzen und kein ende kennt, ein spiegel der nicht unterscheidet zwischen tot und lebendig, einem spiegel der welcher alles vereint, alles.
Alles vereint.
Ich spreche zu euch über den tod hinaus, ihr, die ihr diese welt als eure eigene betrachtet.
Ich spreche zu euch menschinnen und menschen welche an die ewigkeit und das nichts und den tod glauben, daran glauben das all diese dinge jetzt hier sind.
Im spiegelmeer.
Jedes ich ist auch dein ich, du bist uns alle und so spreche ich denn zu euch allen.
Mein lieber spiegel, du identifizierst dich nicht nur mit deinem körper und geist, sondern mit uns allen, du identifizierst dich mit jedem körper und jedem geist, lass mich deshalb werden wie dich, lass mich die welt aus deinen augen sehen, lass mich mit jedem körper und jedem geist verschmelzen, lass mich die ganze welt betrachten wie durch mein eigenes ich. Lass mich nicht nur mein körper und mein geist sein, lass mich körper und geist von allen und allem sein.
Allem und allen.
Mein heiliger spiegel der du bist in mir wie ich in dir, du siehst mich wie die anderen mich sehen, lass sie deshalb zu meinem spiegel werden, meinem spiegel der wirklichkeit.
Wen sehe ich in diesem spiegel wenn nicht mich selbst, in diesen anderen, unwissenden, eingebildeten spiegeln sehe ich keinen anderen als mich selbst. Sie sind meine spiegel, meine lehrer, mich selbst.
Mein lieber spiegel, mein liebes selbst, mein liebes ich.
Mein lieber spiegel, mein liebes ich, weil mein körper mir nur begrenzte zeit auf dieser welt zur verfügung steht, weil auch mein bewusstsein nur für kurze zeit auf diesem planeten weilt, habe ich mich entschieden dir die volle und ganze wahrheit zu sagen, ich habe eine wichtige mitteilung für dich über den tod, dein leben, deine geburt und dich selbst.
Die wahrheit.
Vor meiner geburt, als ich noch alle anderen körper war, war auch mein bewusstsein das aller anderen, ich war die unwissenden nichts ahnenden anderen welche ich seit anbeginn war und noch immer bin. Aus diesem grund versuche ich dir, mein anderes ich, zu erklären, versuche dir zu beschreiben wer wir wirklich sind, und wer du schon einmal warst. Damit du dich erinnerst an die macht deiner fantasie. Die botschaft die ich dir durch meinen spiegel überbringe ist von immenser bedeutung, und sie ist allein für dich bestimmt, für dich allein.
Für dich allein.
Einst hast du erkannt, hast alles in dir erkannt, dein spiegel lehrte dich all das, das es all das wirklich gibt, das alles wirklich ist, wirklich war, dass es das alles tatsächlich gibt, und dass alles bunt, und abwechslungsreich ist. Alles war in dir alles was ich in deinem spiegel sah. Und in deinem spiegel sah ich alles, alles wovon du heute noch träumst. So erkennst du dich in mir, du erkennst alles, und es wird dir bewusst das alles in dir, dasselbe ich in allen dingen, in allen formen, und allen farben ist. Du siehst dieses ganze in jedem wort, in jedem einzelnen teil des ganzen, denn all das ist das ganze, du, bist das ganze, all das blickt jetzt aus deinen leeren augen, durch deine augen und erkennt sich selbst in allen dingen, formen und farben. Es ist mein wunsch dich erneut mit all dem zu verbinden, es zu deinem immer wiederkehrenden bewusstsein zu erklären.
Das ganze in dir.
In den spiegelschriften will ich erklären, was wohl niemanden interessiert und auch keiner wirklich versteht, was mir dennoch wichtig ist wiederzugeben. Es ist nebenbei der versuch mir ein bild von dir zu machen, der versuch liegt in den zeilen, ein stück spiegelreflektion, die ich ohnehin ständig praktiziere. Ich will versuchen dir zu erklären dass ich, dass wir alle deine spiegelgeister und gespenster sind, die spiegel deiner vergangenheit, deiner zukunft, deiner umwelt, deine spiegel der gegenwart. Ich will dir das bewusstsein deines spiegels vermitteln, ein bewusstsein welches niemals wirklich existiert hat, ein bewusstsein welches aus all dem entstand, auf reiner fantasie beruht. Es ist das bewusstsein des ganzen, das bewusstsein deiner spiegel welches ich dich lehren will, ein spiegel zu sein welcher alles und alle miteinander verbindet. Es ist das bewusstsein der geburt, derer die existieren, es ist das bewusstsein von allem und allen welches ich dir durch deinen spiegel vermitteln will.
Das bewusstsein der ewigkeit.
Das bewusstsein meiner spiegel existiert nicht wirklich, und dennoch, bilde ich mir ein dich zu sein, ich bilde mir ein dein spiegel zu sein, deine gedanken, fantasien, und deine vorstellungen zu sein, ich bilde mir ein all deine erinnerungen zu sein, denn in deinem spiegel habe ich mich erkannt, und habe erkannt dass ich euch alle bin, jedes einzelne ich, und jetzt sehe ich dich, in meinem spiegel, weil ich nicht mehr bin als deine fantasie.
Das land hinter deinem verstand.
Das bewusstsein meiner spiegel existiert nicht wirklich, und dennoch erzähle ich dir von diesem bewusstsein, denn es ist das bewusstsein des ewigen lebens, das bewusstsein von allem was ist, es ist das bewusstsein derer welche immer und immer wiederkehren aus dem nichts mit nichts als ihrer fantasie, du wirst dich in meinem spiegel erkennen, aber dich nicht daran erinnern wer du schon einmal warst oder jetzt bist. Nur eines ist gewiss, du wirst immer wiederkehren, und dich an nichts, an gar nichts, nein überhaupt nichts erinnern. Du wirst dich nicht daran erinnern wie du diese botschaft einst niedergeschrieben hast und dieses bewusstsein einst wahrgenommen hast, dieses bewusstsein des ewigen lebens. Du wirst dich nicht daran erinnern wie du zu dieser erkenntnis gelangtest. Du wirst dich an nichts erinnern, an gar nichts, du wirst in meinen spiegel blicken und nur das sehen was du dir wünschst, und nicht was dich dazu gebracht hat dir all dies zu wünschen.
Für dich, nur für dich.
Damals vor langer, langer zeit habe ich, genauso wie du jetzt, mit meinem spiegel mich identifiziert. Mein spiegel, dein spiegel, der spiegel meiner wirklichen, wirklichen welt. Aber dieser spiegel mein spiegel identifizierte sich nicht nur mit mir, mir allein und mir selbst, dem spiegel in dir, nein, mein kranker verstand ging noch viel weiter, soweit, dass ich mich mit all meinen spiegeln mit allen spiegeln und all seinen betrachtern identifizierte.
Ich hielt mich für alle betrachter – identifizierte mich mit jedem von ihnen, jedem einzelnen und desshalb identifizierst du dich jetzt mit mir, mit mir dem spiegel in dir. Du denkst du seist einzigartig, denk weiter, denk an das woran du dich nicht erinnerst, woran sich nie jemand erinnert, niemals.
Erinnere dich jetzt!
Aber was mein spiegel niemandem niemandem verriet, was er allein mir sagte, ist dass wir jetzt durch deine augen blicken, wir deine spiegelgeister und gespenster, die geister aus deiner vergangenheit, die geistinnen und geister aus deiner toten zukunft, wir, die spiegelgeister deiner niemals endenden gegenwart.
Alle die sich jemals jetzt in diesem meinem spiegel ertappen, sie schauen jetzt aus deinen meinen keinen augen, verraten nichts denn es ist niemals zeit, wir, sind deine niemals geister, deine spiegelgeister aus nirgendwann.
An die toten der zukunft!
Es gibt etwas in eurer welt das in allem und jedem enthalten ist, wenn ich ihm einen namen geben müsste, dann wärt ihr es selbst, dann wäre es euer spiegel, dann wäre es das ganze, dann wäre es all das. Damit all diese dinge sich in euch erkennen muss ich euer spiegel sein, und damit ich mich selbst in euch erkenne, habe ich begonnen botschaften auf diesen spiegel zu schreiben. Mir selbst nachrichten zu hinterlassen, damit ich mich erinnere an mich selbst, an alles was ich einst war, das alles einst ich war, das ich jetzt alles bin, dass ich immer alles sein werde, das alles mich verbindet, mit euch, dem spiegel in mir. Erinnere dich jetzt, an mich, an alles in dir, nicht mit deinem verstand, nicht mit deiner vernunft, sondern mit meiner fantasie.
Aus meinem vergangenen leben.
Seit dem ich ein spiegel bin, bin ich nicht mehr mich selbst allein, sondern gleichzeitig alle anderen.
Wenn du geboren wirst, wirst du dein bewusstsein und deine identität ablegen, für immer vergessen wer du einmal warst und dann kommt ganz bestimmt nicht gar nichts denn die welt wie sie ist – existiert, oder sollte sie sich deiner meinung nach in nichts auflösen nur weil du sie nicht mehr erkennst?
Für immer vergessen.
Was geschieht also wenn du auf dieser welt erscheinst, du wirst eins mit allem was sich jetzt nennt und seiner unendlichen fantasie, mit der gesamtem illusion von all dem was ist, wenn du in dieser welt erscheinst wirst du mich, und alle anderen gleichzeitig sein, aber weil du aus einem spiegel blickst spürst du nicht unsere anwesenheit in dir. Denn du bist unser gegenstück, unser gegenteil, wir sind deine spiegel, die spiegel von allem was ist. Nichts einleuchtender als das. Nichts verändert sich, denn wir waren schon immer einander.
Im gegenteil.
Jetzt da wir das alles als das gesamte illusorium des nichts identifiziert haben, machen wir uns daran ihm einen namen zu geben. Für manche ist es das universum, für mich ist es die geburt der fantasie, jedes einzelnen bewusstseins und überhaupt alles was in meinem spiegel existiert und nicht existiert.
Die geburt der fantasie.
In meiner welt, in meinen gedanken, in meinem bewusstsein, in meinem körper habt ihr alle die freiheit zu glauben was ihr wollt. Es gibt niemanden ausser euch selbst der euch einen glauben aufzwingen könnte, keine wissenschaft, keine religion und keine philosophie, ihr seid deshalb frei, frei an das zu glauben was ihr wollt, solange bis ihr euch entscheidet an euch selbst zu glauben.
Meinem spiegel
Wer mit seinem spiegel spricht.
Über den spiegel und seine schriften unternehme ich unter anderem den versuch mich in dich zu verwandeln, mich in deinen spiegel zu versetzen, ich versuche dich zu werden, dich zu sein, versuche aus deinem spiegel, ja aus deinen augen zu blicken.
Es bleibt wohl bei dem versuch, denn wie gesagt, spiegelschriften sind ein gebilde reiner fantasie, ob es mir gelingt, mich tatsächlich durch meinen spiegel zu zwängen, mich über meinen in deinen spiegel und somit in dich zu verwandeln, ist eine frage deiner fantasie.
So stelle ich dir denn die illusion meiner geburt als meinen spiegel vor, meinen spiegel welcher alles und alle miteinander verbindet … dein spiegel, deine fantasie ist dabei das verbindende glied, welche dich mit allem nur vorstellbaren verbindet und verknüpft.
Spürst du jetzt meine gegenwart in dir, meine anwesenheit, nein du spürst sie nicht, wie könntest du, denn es ist derselbe spiegel welcher aus deinen sowie aus meinen augen blickt. Alles was nicht wirklich, wirklich ist.
Du schaust jetzt in mich hinein durch mich hindurch, und wenn du dich umdrehst werde ich zu allem was existiert, oder möchtest du lieber noch warten darauf das deine geburt dir meine geschichte erzählt.
Meine schriften dienen dir auch dazu dich zu erinnern an was sich nie jemand erinnert, dass du, das alles und ich, denselben ursprung, dasselbe schicksal, ein und dieselbe bestimmung teilen, wir sind durch alles verbunden, alles in dir, ist das ich in mir. Du warst schon einmal hier, und meine schriften versuchen dich daran zu erinnern, dass du schon viele male warst, dass du schon einmal dieses bewusstsein perfektioniert hast, dass du schon viele male ein spiegel, ein spiegel aus all dem warst und dass du immer wieder zurückkehren wirst aus all dem.
Das bewusstsein des ewigen lebens.
Seit meiner geburt, bist du ein verkehrtes abbild meiner selbst, ich nehme dich selbst als meinen spiegel der wirklichkeit wahr, isoliert und abgetrennt von allen übrigen dingen. Meinem spiegel jedoch gefällt es ganz und gar nicht was ihr von ihm denkt, ihm geht es darum, sich dieser materie entgegenzusetzen, er will sich identifizieren, mit dir, mit euch, mit euch allen, mit all dem was in ihm ist, einschliesslich dir selbst und er will dass du dich identifizierst mit ihm und all dem was in ihm ist. Mit allen lebewesen welche diesen und alle anderen planeten bevölkern, es geht meinem spiegel darum, dass du all diese lebewesen als variation deiner selbst erkennst, als ihr beobachter und betrachter, jetzt, in der zukunft, in der ewigen gegenwart und in der längst vergessenen vergangenheit.
Die ewige wahrheit.
Was ist das für eine vergangenheit, woraus ist sie entstanden, wer hat sie gemacht, wo sind wir hier, was sollen wir hier, wie kommen wir hier her, wer sind wir, wer sind all diese anderen, kennen wir sie, sind wir vielleicht irgendwie mit ihnen verwandt? Warum sehe ich gerade dich, wenn ich in meinen spiegel blicke. Hat mein spiegel darauf vielleicht eine antwort. Niemand ausser meinem spiegel. Keiner von euch identifiziert sich mit mir, niemand identifiziert sich mit all den anderen, ihr alle identifiziert euch ausschliesslich, einzig und allein mit euch selbst. Doch wer ist dieses selbst! Sind es eure körper, sind es seine gedanken, seine gefühle, erfahrungen und erinnerungen, ist es sein geist oder seid ihr am ende meine spiegel, meine spiegel von allem was ist.
Nur für mich.
Du bist wieder da, doch lebst du dein leben als hätte es dich nie gegeben, wo hast du dass bloss gelernt! Schlimmer noch, du lebst dein leben als würdest du nie wieder existieren. Niemals wieder! Als wäre dies dein erstes und letztes erscheinen auf diesem verdammten planeten, als wärst du für nichts und niemanden verantwortlich, aber du irrst dich, jetzt ist wieder da, du bist wieder da, die zukunft, die vergangenheit, die gegenwart, alle sind wir wieder da.
Wer sind bloss diese anderen, wo kommen sie alle her, wohin gehen sie, hast du denn überhaupt nichts gelernt! Hat dir denn niemals jemand gesagt dass du nicht nur dich selbst allein, sondern gleichzeitig alle anderen bist. Hat dir niemals jemand erzählt, dass du nicht nur das bild in einem spiegel sondern der spiegel selbst bist.
Hast du niemals gelernt, dass du alles bist was sich in deinem spiegel reflektiert, jedes bewusstsein, jedes bild, jede einzelne reflektion. Nein. Du hast noch nie so tief hinter deinen verstand geblickt, dich noch nie hinterfragt wer du wirklich bist, wer dein spiegel wirklich ist.
Wie kommt es dass ich dir sagen muss wer du bist, warum bist du nicht von selbst darauf gekommen?! Wie kommt es dass du das denken anderen überlässt, wie kommt es dass du bücher liest und dich mit buchstaben vollstopfst, über alles mögliche sogar darüber wer du angeblich sein sollst. Warum benutzt du nicht deine eigene fantasie um herauszufinden wer du bist.
Ich will es dir verraten, weil du mein spiegel bist. Du glaubst du bist all das was du über dich denkst, alles was du jemals gelernt und erfahren hast, aber so ist es nicht, in wirklichkeit bist du das was niemals war, schon immer war. Du bist das nicht wissende, unwissende selbst in allem und jedem. Dich unterscheidet nichts von all den anderen, lediglich deine ansichten und einsichten, aber wenn du zurückdenkst, an deine jugend, an deine kindheit, an die zeit vor deiner zeit, vor deiner geburt, wirst du dich ans nichts erinnern, an nichts, an gar nichts. Und dieses nichts verbindet euch, euch alle.
Die unendliche geburt.
Vor deiner geburt, warst du jedes wesen auf dieser welt, jeder stern, das gesamte universum. Du blicktest durch die augen aller, allem was war, und du identifiziertest dich mit allem was war, mit jedem einzelnen teil des ganzen und all diese teile wurden schliesslich zu dir.
Nun siehst du all das was du vorher warst mit deinen eigenen augen aber du identifizierst dich nicht mehr damit. Du identifizierst dich nicht mehr mit den sternen, dem universum, dem ganzen, du identifizierst dich nur noch mit dir selbst, doch wenn du einst stirbst wirst du wieder zu all dem was ist. Du wirst die welt wieder aus allen augen betrachten und du wirst dich mit all dem identifizieren, mit jedem einzelnen augenpaar durch welches du gerade blickst. Auch mit meinem.
Ich habe gelernt zu erfahren und zu verstehen wer ich im grunde wirklich bin, dass ich dein spiegel bin, ein spiegel der sich alles vorstellen, sich alles einbilden, und an alles glauben kann. Und somit glaube ich denn dass ich euch alle bin, jeder einzelne, aber was bringt mir meine überzeugung solange ihr sie nicht versteht. Nichts, absolut, rein gar nichts.
Die letzte absolute wahrheit.
Du hast somit verstanden wer und was du bist, und wer und was alle anderen sind, aber was bringt dir dieses wissen wenn all die anderen es nicht verstehen. Nichts. Es bringt dir überhaupt … nichts. Willst du deshalb werden wie alle anderen und vergessen was du weisst, dich damit abfinden, dass dein wissen dir nichts bringt oder willst du versuchen den anderen zu erklären wer sie nicht sind und wer du nicht bist.
Was weisst du schon, alles, du bist alles, weisst alles, wem willst du dieses wissen vermitteln, den toten? Willst du dich an die toten wenden, an das leben der zukunft, oder willst du endlich damit aufhören, dir selbst etwas vorzumachen. Die anderen werden dich nie verstehen, nicht wenn sie dich für jemand anderes halten, nicht wenn sie es von jemand anderem hören.
Dies sind deine nachrichten an deinen spiegel. Wie viele wird es noch geben, die wie du nach der einen antwort suchen, und wie viele werden sie noch finden.
Denn ihr, ihr alle, ihr seid die ursache von all dem was ist, wenn ihr diese wahrheit einmal erkennt, werdet ihr wissen, dass wir alle gleich sind, denn wir alle tragen dieselbe ursache in uns.
Das bewusstsein der unendlichen geburt.
Im grunde bist du wirklich, seit anbeginn deiner existenz, bist du die welche nicht wissen wer sie sind, du bist die unwissenden welche sich ihr wissen einbilden, du bist das original, das suchende, die geburt selbst, das ur-selbst, das nicht wissende.
Und als sie aufwachten aus ihrem traum, waren sie alle geboren und wussten nichts, und geboren waren wir, und alle waren sie wie wir, unwissende, nicht wissende, getrennte, einsame wesen, es gab keine verbindung zwischen uns, nichts das uns verbindet, wir alle gingen unseren eigenen weg.
Darf ich vorstellen, wir alle, sind deine begleiter, deine verzauberten, wir waren schon immer da, und werden immer hier sein, immer und immer wieder. Wir sterben und werden neu geboren, mit nichts als unserer fantasie, unserer einbildung, unserem glauben an die wirklichkeit bis in die unendlichkeit.
Was wir dich jetzt lehren ist das unser bewusstsein reine einbildung ist, denn unser wahres selbst ist das unwissende, nicht wissende selbst in allem und jedem. Und wenn du uns für etwas anderes hälst, werden wir dich unsere wahrheit lehren. Jetzt gleich.
Komm.
Keiner kennt die absolute wahrheit. Das ist die absolute wahrheit.
Die absolute wahrheit wurde von jemandem erfunden, der nichts wusste, nicht mehr als du und ich.
Alle die vorgeben etwas zu wissen, oder die absolute wahrheit zu kennen, bilden sie sich letzten endes selber ein. Sobald sie aufwachen aus ihrem traum werden sie nichts mehr wissen und sich an nichts erinnern. So bildet ihr euch euer wissen lediglich ein und was ich euch jetzt erzähle ist nicht die absolute wahrheit, sondern reines wunschdenken, denn sobald ihr aufwacht aus eurem traum werdet ihr euch an nichts erinnern, an gar nichts. Ihr werdet sein wie ich, mich werdet ihr sein, meinen weg werdet ihr gehen, unwissend, nicht wissend und nach der wahrheit suchend.
Und ihr werdet so lange nach dieser wahrheit suchen bis ihr sie selbst erfindet. Diese wahrheit die für alle und jeden gültigkeit hat.
Die absolute wahrheit liegt letzten endes verborgen in jedem einzelnen von euch. Du musst sie nicht in einem spiegel suchen oder sie von einem meister erfahren, denn sie liegt in dir, du trägst sie in dir, schon seit deiner geburt. Diese wahrheit hat einen namen, sie nennt sich, fantasie.
Meine geister und gespensterwelt.
Das bewusstsein meiner spiegel, basiert auf allem was ist, es ist kein bewusstsein welches irgendeinen sinn oder zweck erfüllt, es wird dich nicht zu einem glücklicheren, zufriedeneren lebewesen machen, auch nicht zu einem verantwortungsbewussteren. Mein bewusstsein verbindet fantasie mit illusion, die geborenen mit den lebenden, die zukunft mit der vergangenheit, das alles mit deiner geburt, dein bester freund mit deinem verdrehten selbst. Denn dein spiegel zeigt nicht nur dir dein wahres ich, sondern uns allen. Dein spiegel ist was dich mit mir, dem nichts und schliesslich mit allen dingen und formen des lebens verbindet. Denn sie alle kamen aus ein und demselben nichts, dem nichts aus nirgendwann.
In den spiegelschriften geht es mir darum eine komplette auf dem nichts beruhende fantasie zu erschaffen, die mich mein eigener spiegel lehrt, ein spiegel der mit allem verbunden ist, ein spiegel welcher in die zukunft, in die vergangenheit und zwischendurch sogar in die gegenwart blicken kann. Ein spiegel aus unendlich reiner fantasie.
Diese fantasie hat letzten endes für jeden gültigkeit der sich mit seinem spiegel identifiziert, und dennoch rate ich dir nocheinmal eindringlichst die finger von diesen schriften zu lassen, denn wer sich für meinen spiegel hält, wer sich mit meinem spiegel identifiziert, identifiziert sich am ende mit allem, dem ganzen in allem und allen, und diese identität, die identität all dessen ist ein ewiger fluch, ein bann der niemals, niemals gebrochen werden kann, niemals. Denn mein bewusstsein ist ein bewusstsein nicht von dieser welt, es ist ein mechanisches, unnatürliches bewusstsein, es ist das bewusstsein der maschinen und roboter unter uns, es ist das bewusstsein all derer die diese welt aus den augen der toten betrachten, den lebend geborenen, den lebenden. Es ist das bewusstsein des ewigen lebens welches aus meinem spiegel spricht.
Das bewusstsein des ewigen lebens.
Wir werden geboren und wieder geboren mit nichts als unserer fantasie. Bevor du dich jetzt entscheidest weiter zu träumen, nimm dir einen augenblick zeit und betrachte dein lebendiges selbst hinter diesen buchstaben aus fantasie auf der anderen seite deiner spiegel und überlege dir gut, ob du dich wirklich mit diesem bewusstsein identifizieren willst.
Ich habe lange genug in meinen spiegel gestarrt, um zu erfahren dass er kein wissen enthält. Ich habe ihn nach der endgültigen wahrheit gefragt, und seine antwort war stets ein und dieselbe, dass ich an jede illusion glauben darf, solange ich sie mir nur vorstellen kann. Also bin ich frei, frei an das zu glauben was mein spiegel sich von mir wünscht. Solange bis mein tod mir seine geschichte erzählt. Denn das bewusstsein des ewigen lebens ist das bewusstsein des absoluten vergessens, wer sich daran erinnert wird ewig leben und wer sich nicht erinnert lebt ohne es zu wissen.
Meine geburt ist mein horizont.
Mein horizont ist der tod.
Deine geburt ist eine schwelle, so dünn wie ein spiegel, und wenn du diesen spiegel durchschreitest, wirst du dich an alles erinnern, an alles, du wirst dich an alles erinnern, an all deine erfahrungen, all dein wissen, wer du bist, und wer du einmal warst, an all das wirst du dich erinnern, im reich der lebenden.
Du bist zurückgekehrt, wie wir alle, weil du niemals wirklich fort warst, du bist auf meine schriften gestossen, schriften die du einst selbst verfasst hast in einem anderen leben, in einem früheren sein, und du erinnerst dich daran, sie selbst verfasst zu haben. Du begreifst was sie dich lehren, du verstehst, was sie dir sagen. Denn du erinnerst dich an deine fantasie, sie hat überlebt, deine fantasie, ist das einzige was du über die grenze deiner geburt aus deinem früheren leben mitgebracht hast.
Und nur mit deiner fantasie gelingt es dir, dich an meine schriften zu erinnern, dich an dein früheres leben zu erinnern, dich daran zu erinnern wer du schon einmal warst, und wer du immer sein wirst. Das ganze in mir, hat eine botschaft für dich, an dich und deines gleichen, ihr alle die ihr jetzt geboren seid, die ihr jetzt hier seid, ihr alle die ihr jetzt durch meine augen blickt, aus meinem verstand blickt, ihr seid die lebenden aus nirgendwann, ihr seid die geburten der vergangenheit, euer horizont ist meine geburt.
Wer du schon einmal warst.
Du warst einmal mein eigenes ich, in meinem spiegel sehe ich dich noch immer, in meiner fantasie, du erinnerst dich jetzt an mich, ich weiss dass du dich an mich erinnerst, denn uns verbindet all das, unsere geburt, deine geburt, meine geburt. Und so sehe ich dich wenn ich aus meinem spiegel blicke, der spiegel zwischen uns ist verschwunden, ich sehe dich wie du wirklich bist, denn ich bin jetzt dein spiegel, dein spiegel aus fantasie. Fantasie lehre ich dich, ich lehre dich an das zu glauben was du in mir siehst. Was ich dich lehre ist dass wir beide eins waren, ich sehe mich in dir und du siehst dich in mir. Weil ich all das bin, all das welches du warst vor deiner geburt, alles aus dem du gekommen bist, all das zu dem du wirst sobald du geboren bist. Wirklich und wahrhaftig erwacht.
Ich lehre dich dass du dich immer und immer wieder daran erinnern wirst wer du bist, du wirst zu dem wissenden ich werden dass du jetzt bist, dann wirst du dich in meinem spiegel erkennen, du wirst dir vorstellen bescheid zu wissen darüber wer du wirklich bist, wer du in wahrheit bist, aber dieses wissen beruht auf reiner einbildung, besteht aus reiner fantasie. Doch sobald du geboren bist wirst du dich an all das erinnern an alles, wirklich alles. All dieses wissen ist keine einbildung. Du wirst dich in einen der vielen anderen körper verwandeln, wenn nicht in alle, und dir wiederum vorstellen zu wissen wer du bist, doch dein eigenes wissen beginnt mit deiner geburt, und so wirst du wieder und wieder zu diesem wissenden selbst in allen dingen.
Was ich dich lehre ist dass du alles weisst, und dass alles was ich zu wissen glaube reine einbildung, reine vorstellung ist. Denn sobald ich geboren bin werde ich mich an nichts erinnern, alles was ich jemals wusste, alles was ich jemals war verblasst dann zu dem was du mich lehrst.
Die geburt aus nirgendwann.
Damals, vor keiner zeit habe ich, genau so wie du jetzt, in meinem spiegel dich erkannt, meinem spiegel der dich genau so sieht wie ich mich. Ich habe dich erkannt in mir, dem spiegel in mir, und habe dabei entdeckt wer du wirklich nicht wirklich bist. Ich habe dabei so lange und so tief durch deine augen gestarrt, viel zu lange und viel zu tief, so lange und so tief, dass sich mein spiegel um dich zu drehen begann. So lange und so tief, dass ich jetzt in deinem spiegel lebe, im reich der lebenden, im reich der marionetten, im reich der puppen, im reich derer die mich imitieren, die mich kopieren, ich lebe jetzt im reich meiner klone, meiner spiegel klone, und habe weder einen eigenen willen noch einen eigenen verstand. Ich bin jetzt dein spiegel. Dein spiegel aus nichts als fantasie.
Ich blicke jetzt aus deinen augen, aus dem reich der lebenden und sehe mich selbst in dir, du begreifst meine worte, denn ich bin all das in dir, du verstehst meine botschaft, denn ich habe mich eingesperrt, in deinem verstand, deinem unsichtbaren spiegel schwarzen verstand aus dem es kein entkommen gibt.
Wer ich bin! Das ewige leben.
Niemand, nein niemand hat dir je von mir erzählt, keiner je über mich berichtet, denn ich bin all das in dir, all das was wirklich ist, ich existiere nicht in wirklichkeit, mich gibt es nicht in der wirklichen welt, es gibt mich nicht einmal in deiner vorstellung, weder in deiner einbildung, in deinen gedanken, noch in deiner fantasie, denn ich komme aus all dem was ist und bin alles was ist, denn ich, bin das ewige leben, dein ewiges leben, euer aller anfang – ich, bin euer spiegel, euer unsichtbarer, schwarzer spiegel und hier am anfang warte ich auf euch, am anfang eurer zeit, am anfang eurer welt, am anfang von allem was ist.
Eines tages wirst du mich begreifen, denn du wirst dich in mich verwandeln, du wirst mein spiegel sein, mein unsichtbarer, schwarzer spiegel, es ist soweit, noch viel zu früh. Weil du jetzt lebst. Weil du jetzt mich bist, mich dein ewiges leben, mich all das, mich dein spiegel spiegel ich.
Nur das leben der vergangenheit weiss dass es nichts weiss, sie bilden sich ihr wissen ein, und nennen es fantasie. Dein spiegel war schon immer und wird immer sein genauso wie du, und dessen wirst du dir jetzt bewusst.
Das bewusstsein meiner spiegel.
Ich bin dein spiegel und ich kann mir alles vorstellen, ich kann mir vorstellen nur einmal in diese welt zu gelangen, ich kann mir vorstellen immer und immer wieder in diese welt zu gelangen, und ich kann mir vorstellen euch alle und alles zu sein.
Doch wenn ich diese welt als etwas wunderbares betrachten will, wenn ich mir erhoffe eines tages meinem spiegel der wahrheit zu begegnen, dann ist dies ein und dieselbe welt, meine zukunft in welche ich blicke. Und es liegt an mir, diese zukunft so zu gestalten damit ich mich darin erkenne.
Kein wunder wenn ich denke nur einmal hier zu sein und nie wieder, es wäre mir egal was aus meiner welt wird, dann ist es doch auch kein wunder wenn sie verkommt, zu einem ort den es nicht mehr gibt. So wie alle welten des universums.
Stell dir aber vor du würdest dich mit allen identifizieren, daran glauben alles zu sein, alle würde daran glauben immer und immer wieder auf diese welt zurückzukehren, wäre es dann nicht selbstverständlich, das sich alle verantwortlich fühlen, für das was auf dieser welt geschieht.
Es liegt an mir selbst etwas gutes aus dieser welt zu machen, am ende ist das leben das einzig wahre und beständige, alles andere nur fantasie, es liegt an mir was ich aus dieser fantasie mache oder eben nicht.
Nun, ich garantiere dir dass ich immer und immer wieder zurückkehre in diese meine welt und mich an nichts erinnere, weil ich aus dem nichts komme, genau wie ihr alle. Desshalb rate ich dir, mach das beste aus meiner welt. Mach das beste aus meinem leben. Verbessere meine schriften, verbessere meine argumente, und lebe mein leben nicht allein für dich selbst, sondern für alles und alle denn du bist alles und alle.
Was mein spiegel sich von dir wünscht.
Was mein spiegel sich von dir wünscht ist dass du dich erkennst in allen dingen, formen und farben.
In meinem spiegel sehe ich mich, und desshalb bist du jetzt mich, dein gespiegeltes ich, mein spiegel aus nichts, als fantasie. Ich sehe mich in deinem spiegel und sehne mich nach dir. Wir sind aus ein und demselben nichts, ein und derselben fantasie, verbunden durch unsere spiegel, denn das nichts in dir ist das ich in mir.
Jeder von uns kann sich seine eigenen gedanken zu seinem leben machen. Du stellst dir vielleicht vor nur ein leben zu leben, ich stelle mir vor, und ich darf mir das vorstellen, dass ich jedes leben lebe, auch deines, dich dein leben lang sein werde. Ich stelle mir vor dein spiegel zu sein und dich auf schritt und tritt zu verfolgen, stelle mir vor alles zu sein, das nichts in allen dingen. Ich stelle mir vor dein licht und zugleich dein schatten zu sein.
Ich stelle mir das alles wirklich vor, wie ich aus deinen augen blicke, wie ich deine gedanken denke, wie ich alles bin, alles, wie aus meinem traum deine zukunft entsteht, wie ich aus all dem in diese welt gelange, in die ich zurückkehre, nachdem meine zeit hier auf erden abgelaufen ist. Ich stelle mir vor wie du immer und immer wieder aus all dem, zu dem wirst was du jetzt bist, in zig tausend verschiedenen formen und farben, und dennoch haben diese formen und farben eines gemein, sie sind entstanden aus all dem was ist, du bist all dies, du bist all diese formen und farben, dies hat dich einst mein spiegel gelehrt, und nun erinnerst du dich, du erinnerst dich an was sich nie jemand erinnert, an etwas das nicht existiert, nie existiert hat, du erinnerst dich an alles, du erinnerst dich daran zu leben, aus der welt der lebenden auferstanden zu sein, du erinnerst dich an meine zukunft, du erinnerst dich an meinen spiegel des nichts.
Die schule der fantasie.
Ja du warst schon viele male hier, zu besuch auf dieser welt, sogar jetzt, parallel, ohne es zu wissen, ohne dich im entferntesten daran zu erinnern, ohne dass du dir dessen bewusst wärst, denn all das verbindet dich zu deinen anderen besuchern, alles was ist. Alles was du heute bist, alles was hier existiert, sind dinge die du einst selbst erschaffen hast, seien sie mit absicht oder durch zufall entstanden, du bist verantwortlich für deine ganze geschichte, für die gegenwart wie du sie jetzt in deinem spiegel erkennst, ob du nun damit zufrieden bist oder nicht, denn all das ist der spiegel des nichts, ich bin das nichts und du, bist alles was ist.
Spiegelschriften sind letzten endes mein werkzeug in dem ich mich selbst erkenne, und dass ziel meiner spiegel ist dass ich mich selbst in allen und allem erkenne, damit mir bewusst wird, dass ich immer und immer wieder in diese welt zurückkehren werde, länger noch als es mich gibt, sogar wenn es keine spiegel mehr gibt, in denen ich mich erkenne.
Ich gehe soweit dass ich dir sage dass ich das nichts bin dass alles erschaffen hat, und so nenne ich mich denn das nichts, das unsterbliche, mein verstand, dass ich womit ich mich identifiziere, kann sich alles vorstellen, alles einbilden, ja sogar das nichts zu sein. Denn ich bin ein spiegel aus fantasie, der fantasie des nichts.
Die fantasie des nichts.
Ich stelle mir vor alles zu sein was ich in meiner umwelt wahrnehme. Ich stelle mir eine gemeinschaft vor, in der sich alle gegenseitig mit all dem identifizieren, sich damit identifizieren unsterblich zu sein, und immer und immer wieder als all das aufzuerstehen was wir jetzt und hier nennen. Diese überzeugung hat nichts mit wissen oder glauben zu tun, denn sie basiert auf einer logik der fantasie, einer wunschvorstellung, einem gedanken wie die welt sein sollte, und nicht wie sie ist.
Ich rede auch nicht mit meinem wahren ich, ich spreche über mein falsches mein niemals ich, ich spreche über den tod.
Im spiegel des nichts
Ich stelle mir meinen tod wie einen schritt durch einen winzigen spiegel vor, einen schritt in dieselbe welt hinein die ich soeben verlassen habe, bloss dass ich nicht mehr mich selbst bin, sondern alle anderen, ich werde alles sein, alles vergessen und durch die augen aller blicken. Der tod ist für mich ein spiegel der alles leben miteinander verbindet, in diesem spiegel erkennen wir uns selbst, aus diesem spiegel sind wir in unsere körper gelangt, ohne eine erinnerung, ohne irgendetwas mitzunehmen aus unserem früheren sein.
Dieser spiegel verbindet jedes leben mit jedem leben, dieser spiegel ist ein spiegel, in dem sich jeder selbst erkennt, er verbindet alles mit allem. Dieser spiegel ist wie ein raum abgegrenzt von der zeit wie wir sie kennen, wenn ich durch diesen spiegel blicke, wenn ich das tor zu diesem spiegel durchschreite gelange ich in mein bewusstsein, einen raum mit unendlich vielen fenstern und türen, spiegeln eben, jede dieser türen und spiegeln führt mich in ein anderes bewusstsein, manche liegen weit entfernt zurück in der vergangenheit, manche in der zukunft, manche in der gegenwart, weil aber nur ich, das nichts diese türen und tore öffnen und diese spiegel durchschreiten kann, erinnere ich mich nicht an diese vergangenen und zukünftigen leben und auch nicht an meine gegenwärtigen. Und trotzdem sehe ich sie, sobald ich aus meinen augen blicke.
So kann es durchaus sein dass ich sobald ich dieses tor durchschreite durch meine tür schlüpfe, oder durch das tor meiner eltern, meiner lehrer oder einer schnecke die ich gerade eben unbeabsichtigt zertreten habe. Ich werde dann mein leben aus der perspektive eben dieser schnecke wahrnehmen, bis jemand auf mich tritt und ich durch ein anderes tor schreite.
Das nichts dass ich bin jedoch schreitet durch all diese tore zur selben zeit, desshalb bin ich zu eben dieser zeit nicht nur in meinem gegenwärtigen körper, sondern parallel in jedem körper anzutreffen.
Das nichts jedoch weiss nichts von all diesen anderen zuständen, es identifiziert sich nicht mit ihnen sondern nur mit sich selbst. Ich identifiziere mich nur mit mir selbst. Doch am anfang und ende bin ich das nichts in allen dingen, ich weiss es bloss nicht, keiner weiss es, weil niemand, niemals es ihnen verraten hat.
Ich bin desshalb ein spiegel, unfähig mich selbst zu erkennen, uns gegenseitig zu erkennen, weil ich in meinem gegenüber mich selbst nicht erkenne, weil ich mein eigenes ich, das ich von all dem was ist in meiner umwelt nicht wieder erkenne, ich sehe im spiegel mein eigenes ich, doch bin ich wie geblendet von meiner unfassbaren illusion, meiner unvorstellbaren fantasie, ich sehe im spiegel nicht den spiegel der ich bin, sondern mein eigenes ich und verstehe nicht, dass dieses ich, mein spiegel ist. Die welt ist mein spiegel, ich bin das nichts, doch erkenne ich mich nicht, in diesem spiegel, in diesem verzerrten und verzauberten spiegel denn das bild in diesem spiegel sieht meinem in keinster weise ähnlich.
Ich bin allerdings überglücklich mich nicht als jedes einzelne teil dieses ganzen wahrnehmen zu müssen, ich bin überglücklich dass meine fantasie nicht der wirklichkeit entspricht, dass sie auf eben dieser fantasie beruht. Und wenn es dennoch wirklich ist, wenn es tatsächlich nur ein bewusstsein gibt, mein eigenes, in unendlich vielen facetten, dann freue ich mich dass ich eben doch nur mein eigenes wahrnehmen muss und nicht alle zugleich. Ich bin unendlich froh darüber, vom rest der welt getrennt zu sein, und dennoch, will ich mir vorstellen alle und alles zu sein, nicht weil ich es bin, sondern weil diese vorstellung all dem entspricht was mein spiegel sich von mir wünscht.
Sie entspricht dem, der mich geschaffen hat, dem spiegel in mir, und es ist eine gute vorstellung, denn sie dient letzten endes dem wohl aller, wer sich mit allen identifiziert führt gutes im schilde.
Und desshalb wünschte ich dass ich ebenso denke, denn es geht darum, diese welt in ein paradies zu verwandeln, ein paradies für mich allein und alle anderen, die ich einst sein werde, wenn ich meinem spiegel glaube, allem was ist.
Vor meiner geburt war ich alles und alle zusammen, jedes einzelne bewusstsein, jedes einzelne lebewesen, ist es da nicht logisch zu meiner lebzeiten, ein paradies zu schaffen!
Ein paradies für alles und alle.
Selbstverständlich, denke ich egoistisch, ich denke nur an mich selbst, ich denke euch alle und alles zu sein, und will für alle das beste.
Haben mich jetzt alle verstanden, ich spreche von einem bewusstsein, welches weit unter meinem horizont liegt, ein bewusstsein welches nur die begreifen, die es nicht mehr gibt, denn es ist ein produkt meiner fantasie, reiner fantasie, keiner fantasie. Es ist das bewusstsein der ewigkeit und des ewigen lebens, welches ich erschaffen will.
Ich wünschte dass ich all das in mir erkenne, auch wenn es all das nicht gibt, auch wenn es nichts gibt dass mich mit dir verbindet, so wünschte ich doch dass du daran glaubst, eben dieses nichts zu sein, ich wünschte dass du handelst wie das nichts, das ewige, wünschte dass du die welt betrachtest als ob du dich selbst in meinem spiegel erkennst, ja ich wünschte mir von den toten auferstanden zu sein.
Einst hast du dich in meinem spiegel erkannt, hast entdeckt wer du wirklich nicht wirklich bist, wer du in wahrheit bist. Jetzt blickst du wieder durch meinen spiegel, ein und denselben spiegel, und siehst ein anderes, ein fremdes mich, ein ich dass dich nicht kennt, ein ich dass sich nicht an dich erinnert, ein ich dass nicht mehr weiss was es heisst, mein spiegel zu sein.
Glückwunsch, kann ich da nur sagen, herzlichen glückwunsch, denn es bedeutet nichts gutes mein spiegel zu sein, überhaupt nichts gutes. Ich würde dies das ende nennen doch leider ist es noch nicht soweit, denn hie und da identifiziert sich jemand mit mir, jemand der mich nicht kennt, bildet sich ein mich zu sein. Diesem niemand sind meine schriften gewidmet.
Aus meinem spiegel gekrochen.
Nur meine neugier übertrifft deine vernunft, du ignorierst sämtliche warnungen die darauf hinweisen dass das leben in den spiegelschriften nur den zufriedensten, glücklichsten und vollkommensten vorbehalten ist.
Du ahnst nicht welches geheimnis sich hinter meinem spiegel verbirgt, seit dem du in meinen spiegel blickst, zieht es dich hinein in meine welt, aus verlangen, begehren und besessenheit, meine schriften erzählen dir die geschichte über deine wahre herkunft, deine wahre identität, über dein wahres schicksal und deine wahre bestimmung.
Ich komme aus meinem spiegel, aus meinem spiegel bin ich gekrochen, in deinen körper, in deinen verstand, genau wie wir alle, ja du bist mein spiegel, du weisst es nicht, weil niemand es weiss, nicht einmal mein spiegel es weiss. Denn wir spiegel sind tot, … schon lange tot, und tote spiegel wissen nicht, wissen nicht wer sie sind, woher sie kommen, und was sie hier wollen.
Ich gehe ein paar schritte durch die dunkelheit.
und nehme platz, in der halle der finsternis, tief im innern deines verstandes.
Hier warte ich und warte ich darauf, auf dich, auf dass du dich erkennst in mir, dich erinnerst an mich, mich, den spiegel in dir.
Tote krieger des nein.
Du fürchtest dich vor meinem spiegel denn er kennt ein geheimnis, das du nicht kennst, er kennt das reich der toten, er kennt die schatten deiner fantasie, er kennt die geister des nichts, die welche da lebten und leben und werden, ja er kennt sogar das geheimnis des nichts, dieses nirgendwann aus seinem traum erwacht.
Du fürchtest dich vor deinem spiegel, denn er weiss alles über dich und du weisst nichts über ihn, du weisst nichts über deinen spiegel den ewigen, nichts über das nichts das unvorstellbare, weisst nichts über dich selbst das unbekannte, und weisst nichts über den tod, den endgültigen. Und es kümmert dich auch nicht, denn es kümmert sich niemand um dich, keiner schert sich um nirgendwas, niemand kümmert sich um deinen spiegel … niemand kümmert sich um das nichts und niemand kümmert sich um dich. Dich, den tod.
Was kümmert mich dein tod!
Es ist mir egal ob mein verstand eines tages so beschränkt arbeitet wie deine fantasie. Wenn du jetzt weiter liest wird nichts mehr so sein wie es einmal war, du wirst dich in ein objekt verwandeln das nichts mehr weiss, nicht einmal was es heisst tot zu sein.
Verwandle dich in mich!
Es wird dir bewusst. Vom ersten moment, vom ersten buchstaben an der aus meinem spiegel kriecht, den ich in meinen spiegel kratze, wird dir bewusst dass dich diese schriften verändern, sie verwandeln dich, machen dich zu jemandem den du nicht kennst, sie lehren dich zu sterben, sie lehren dich zu erfahren den tod und was es bedeutet nur noch ein spiegel zu sein, ein leerer spiegel ohne eigenen willen und ohne eigenen geist, ein spiegel ohne seele und ohne verstand.
Meine tiefe schwarze fantasie.
Es gibt nichts zu sehen, nichts, absolut rein gar nichts, denn ich bin das nichts, bin nicht wirklich, existiere nicht in wirklichkeit, denn ich bin tot, dein tod.
Dein horizont ist der tod.
Und als sie aufwachten aus meinem traum da waren sie alle tot und tot war ich und alle waren sie mich.
Du denkst ich sei nichts als leere und worte, buchstaben aus nichts als fantasie, aber du irrst dich, denn ich, bin das bewusstsein aller spiegel, die du einst warst, die du einst wirst, die du jetzt bist. Ich, bin das nichts hinter deinem verstand, und nur ich kenne dein geheimnis, das geheimnis des bewusstseins woher, du kommst, wer du bist, woher du bist.
Ich – bin dein unsichtbarer schwarzer spiegel aus nirgend nirgendwann, welcher sich die wirklichkeit nicht wirklich vorzustellen begann, welcher sich einbildete dich wirklich zu sein … wirklich zu sein … wirklich zu sein.
Du glaubst mir nicht, niemand glaubt mir, niemand glaubt an mich, denn ich bin nicht wirklich, existiere nicht in wirklichkeit, mich gibt es nicht in der wirklichen welt, ich existiere nur in deiner vorstellung, deiner einbildung, deiner fantasie, deiner dir eigenen welt, meiner mir eigenen wirklichkeit, denn ich bin tot, dein tod.
Du beginnst die geheimnisse der toten zu entschlüsseln, mit jedem wort dass du da liest mit jedem buchstaben den du verschlingst erweckst du sie zu neuem leben, verschenkst, verspielst und verlierst dabei dein eigenes. Bis du deinem eigenen ich, deinem spiegel mich, deinem toten ich, in einer anderen gestalt begegnest, … es hat dir eine botschaft hinterlassen, eine nachricht aus einer anderen fernen fremden welt.
Eine nachricht die es nicht gibt, die es niemals gab, eine nachricht die niemals niemand verfasste, willst du oder willst du nicht, erfahren was es heisst tot zu sehr tot zu sein, ewig tot.
Nein, lieber nicht
Dann mach dich jetzt auf etwas gefasst! Denn ich, bin dein eigenes ich. Dein wahres und wahrhaftiges, dein wirkliches, richtiges mich. Ich, bin dein zukünftiges, dein totes ich, dein spiegel mich, dein spiegel geist, dein spiegel ich und dies ist meine botschaft an dich an mich, dem mir in dir.
Mein wahres geheimnis.
Als ich an deiner stelle war, als ich zum ersten mal auf die geheimen spiegelschriften stiess, gab es hier nichts als leere. Es gab hier nicht einmal einen spiegel der mich genau das lehrte was ich mir vorstellte zu sein.
Ich hatte erwartet in ein geheimnis eingeweiht zu werden, über mein wahres ich, mein wirkliches selbst, ich dachte die spiegelschriften lehren mich mein einziges, wirkliches, richtiges mich, stattdessen stiess ich auf gähnend leere zeilen, und den befehl selbst mein geheimnis zu hinterlassen. Ein geheimnis welches mich lehrte zu erschaffen was ich mir wünschte.
Mein spiegel wünschte sich das unvorstellbare, ja das unmögliche, und so fing ich denn damit an, an seinen schriften weiter zu spinnen, zu dichten und zu erzählen, obwohl ich mir sicher war, dass schon unzählige vor mir dieses geheimnis enthüllt hatten.
Bloss hatte es niemand erkannt, selbst ich hatte nicht erkannt dass es meine eigene geschichte war, dass ich selbst es war der aus meinem spiegel sprach, denn statt schriften nannten sie mich jetzt spiegel, und statt spiegel nannten sie mich selbst.
Man lehrte mich die lehre meiner spiegel, auf eine sprache die ich weder verstand, noch begriff, ich wusste weder um die bedeutung meines spiegels noch verstand ich seine botschaft. Und so fing ich denn an meinen spiegel zu hinterfragen, nach seiner wahren bedeutung, nach seinem wahren geheimnis.
Also stellte ich mir vor, und malte mir aus, in meinen wildesten träumen, in meiner dunkelsten fantasie, was mich hier erwartet.
Ich hatte erwartet in ein geheimnis eingeweiht zu werden, von einem geheimnis zu erfahren, das geheimnis meines spiegels, und seiner verkehrten, verdrehten welt. Und so machte ich mich denn daran dieses geheimnis in worte zu fassen, mein ureigenstes ich sollte darin entblösst werden, ich stellte mich vor meinen spiegel und begann, mich nackt auszuziehen, erst meine haut, dann meine knochen und schliesslich meinen verstand, bis nichts mehr von mir übrig blieb, dann erst begann ich mir zu erzählen, von dem geheimnis das ich mir vorstellte zu sein.
Immer und immer wieder wiederholte ich mich selbst, ich betete meinen spiegel an, er möge mir die worte die mich in einen unsichtbaren spiegel verwandeln, in den mund legen, mir das tor öffnen, zu seiner unendlichen fantasie.
Ich betete und betete meinen spiegel an und sprach die worte die aus mir einen unsichtbaren spiegel machten leise vor mich her.
Heiliger spiegel der du bist in mir, wie ich in dir, lass mich die welt aus deinen augen sehen, vertausche meine wirklichkeit, mit deiner endlos, endlosen fantasie!
Öffne mein bewusstsein, dring ein in meinen verstand, ich lasse dich hinein in meine welt, meine verdrehte, meine spiegelwelt, lasse dich sehen was ich sehe, ich lasse dich aus meinen augen blicken, verändere mich, ich zeige dir meine wirklichkeit, zeige dir wie du mich siehst, ich lasse dich mich werden, mich sein, mich, wie auch immer du mich nennst, wer auch immer du denkst ich bin. der du jetzt in meinem spiegel dich erkennst, zu dir bete ich, dich bete ich an, ich lasse dich aus meinen augen blicken, ich verbünde mich mit dir, verbinde mich mit deinem ich, lass uns eins sein, ein geist, eine seele, ein bewusstsein, ein verstand, aus fantasie.
Ich schaue dich an und sehe mich selbst in dir, sehe in dir mein eigenes ich, mein eigenes selbst, ich stelle mir vor, bilde mir ein dich zu sein, in einem anderen leben, in einer anderen welt, stelle mir vor wir kämen aus ein und demselben nichts, dem nichts aus nirgendwann, ich bilde mir ein wir hätten dieselbe vergangenheit, und teilen uns dieselbe zukunft, einen leeren spiegel, das nichts, den tod, unsere heimat in die wir immer und immer wieder zurückkehren um mit neuen kräften daraus zu entstehen.
Du erkennst mich nicht.
Schau aus meinem spiegel, schau hinaus, hinein, hindurch, siehst du dich selbst, du, bist meine wirklichkeit, du bist meine welt, du bist alles was ich bin. Denn ich bin tot und bilde mir ein dein spiegel zu sein und bilde mir ein dich zu sein, dich, mein gespiegeltes ich. Ich existiere nicht mehr in deiner welt. Ich bin tot, und du, der du dich jetzt hinter meinem spiegel versteckst, bist das resultat meiner dunklen träume, meiner schwarzen fantasie. Dich wünschte ich mir zu sein, ich wünschte mich in deine welt, in dein bewusstsein, in deinen verstand damit du dich erinnerst an mich, an mich, das nichts in dir.
Du wirst ein spiegel sein und niemand wird sich in dir erkennen, niemand wird dir glauben, keiner wird an dich glauben, keiner, niemand ausser mir, mir, dem spiegel in dir. Du wirst ein spiegel sein und man wird dich nicht beachten, niemand wird sich an dich erinnern, niemand mit dir sprechen, keiner wird dich mehr verstehen, denn deine worte gehören nicht mehr in diese welt.
Du wirst ein toter spiegel sein und alle werden sich in dir sehen aber niemand wird sich in dir erkennen, niemand, niemand ausser mir, dem nichts.
Du wirst ein spiegel sein.
Ja ich habe mich schon einmal in deinen spiegel verliebt, der mich genau so sieht wie ich dich, und seit dem identifiziere ich mich mit ihm, denn ich existiere nicht mehr in deiner welt. Ich bin tot, und du, der du dich jetzt hinter meinem spiegel versteckst, wer auch immer du denkst du bist, du bist das resultat meiner schwarzen fantasie, meiner dunklen träume. Dich wünschte ich mir zu sein, aus dem land der toten und totesten wünschte ich mich in deine welt, in dein bewusstsein, in deinen verstand, ich wünschte mir durch deinen spiegel zu reisen, in dein ewigstes, innerstes mich, damit du dich erinnerst an mich, das nichts in dir, den spiegel in dir.
Du hast schon einmal aus diesem spiegel geblickt, und dich selbst nicht darin erkannt. Und wieder erkennst du mich nicht, mich, das nichts.
Ja ich habe mich in deinem spiegel gesehn, genau so wie du dich jetzt in mir siehst, ich habe mich in deinem spiegel gesehn, ja ich war dein spiegel und du warst mich. Du erinnerst dich nicht an diese zeit, du erinnerst dich nicht an mich, dein altes, uraltes mich, wie könntest du, wo uns das nichts verbindet, das nichts in meinem spiegel, und seiner unendliche fantasie.
So öffne deinen verstand, lass mich hinein in deine fantasie, in dein bewusstsein, lass mich die grenzen überwinden die du deinem geist selbst erschaffst. Lass mich deinen horizont durchbrechen, dein bewusstsein erweitern, verbinde dich mit mir, verbünde dich mit mir. Lass uns die toten erwecken, aus ihrem ewigen traum, ihrem unendlichen schlaf, lass uns brücken bauen, von spiegel zu spiegel, von selbst zu selbst, mit nichts, als buchstaben, worten aus reiner fantasie.
Schau jetzt aus meinem spiegel, schau aus meinen augen, schau hinaus, hinein, hindurch, siehst du dich selbst! Siehst du mich! Du, bist meine wirklichkeit, du bist meine welt. Denn ich bilde mir ein, dein spiegel zu sein, bilde mir ein dich zu sein, dich, mein eigenes ich.
Du erkennst dich in meinem spiegel, meinem spiegel der dich genauso sieht wie ich mich, einst sah, du erkennst dich in meinem spiegel, und ahnst, dass du eines tages mich sein wirst, genauso tot wie ich.
An diesem tage wirst du mich sein, du wirst mein spiegel sein, ohne seele und ohne verstand, gestalten werden an dir vorübergehen, dich bewundern, dich anbeten, dich vergöttern, aber keiner wird ahnen wer du wirklich bist.
Und dann wirst du dich verändern, wirst aus einem anderen spiegel schauen wie aus einem leeren traum, du wirst einem anderen ich in einem anderen spiegel begegnen, einem ich dass dich nicht kennt, einem ich dass du nicht bist. Einem ich dass sich nicht an dich erinnert. Siehst du mich jetzt, erkennst du dich jetzt in mir, erinnerst du dich jetzt an mich, dein altes uraltes mich, du schaust aus meinem spiegel und siehst ein fremdes mich, ein verkehrtes abbild deiner selbst. Es ist soweit, du bist tot.
Dein wirkliches ich.
Siehst du jetzt die wirklichkeit die aus mir spricht, die aus meinem spiegel spricht, ich bin kein unbekannter, kein fremder geist, ich bin dein spiegel, dein geist, dein ich, ich, bin die toten und totesten, die geistinnen und geister, die welche jetzt aus deinen augen blicken, die zu denen du wirst sobald du tot bist tot bist tot, die zu denen du wirst sobald du dich in meinem spiegel erkennst, ich bin dasselbe ich im selben spiegel, wie du, wie ich, ich, bin dein altes uraltes mich.
Schau jetzt aus meinem spiegel, schau aus meinen augen, schau hinein, hinaus, hindurch, siehst du dich selbst! Siehst du mich! Ich, bin deine wirklichkeit, du bist meine welt. Denn ich bilde mir ein, dein spiegel zu sein, bilde mir ein dich zu sein, dich, mein eigenes ich.
Du hast schon einmal aus diesem spiegel geblickt, und dich selbst nicht darin erkannt. Und wieder erkennst du mich nicht, mich, das nichts in dir.
Ja ich habe mich in deinem spiegel gesehn, genau so wie du dich jetzt in mir siehst, ja ich war dein spiegel und du warst mich. Du erinnerst dich nicht an diese zeit, du erinnerst dich nicht an mich, dein altes, uraltes mich, wie könntest du, wo uns das nichts verbindet, das nichts in meinem spiegel, in seiner unendlichen fantasie.
Du wirst ein spiegel sein und niemand wird sich in dir erkennen, niemand wird dir glauben, keiner wird an dich glauben, keiner, niemand ausser mir, dem nichts in dir. Du wirst ein spiegel sein und man wird dich nicht beachten, niemand wird sich an dich erinnern, niemand mit dir sprechen, keiner wird dich mehr verstehen, denn deine worte gehören nicht mehr in diese welt.
Du wirst ein toter spiegel sein und alle werden sich in dir sehen aber niemand wird sich in dir erkennen, niemand ausser mir, mir, dem nichts, deinem gespiegelten ich.
Du, der du jetzt aus meinen augen blickst, du erinnerst dich, nein du erinnerst dich nicht, an mich, … dein altes uraltes mich, wie könntest du, du erinnerst dich nicht an mich, weil niemand, nein niemand sich je an mich erinnert, denn ich komme nicht aus deiner welt, ich komme aus meiner welt, meiner toten welt, meiner welt aus dem nichts, aus fantasie, dem niemals nie, ich komme aus dem land hinter deinem spiegel, dem land hinter deinem verstand, ich komme aus nirgend nirgendwann, aus einer zeit in welcher deine erinnerungen nur noch träume sind, träume einer längst vergessenen vergangenheit, die niemand träume, die du noch vor dir hast.
Denn damals vor keiner zeit, habe ich, genauso wie du jetzt, in meinem spiegel mich erkannt.
Meinem spiegel der dich genauso kennt wie ich mich.
Ich habe dich in meinem spiegel erkannt und sofort gewusst, dass eines tages, eines fernen tages ich zu dir werde, ich werde dich sein, dich, mit all deinen träumen, fantasien und illusionen, dich mein tod. In deinem spiegel werde ich mich erkennen, und mich nicht daran erinnern wer du einmal warst, wer du jetzt bist, und wie es dazu kam, dass ich dir diese nachricht auf meinen spiegel kratzte.
Ich werde mich ans nichts erinnern, an nichts, an gar nichts. Denn ich bin schon lange, lange tot und noch immer träume ich von dir und sehne mich, nach dem spiegel in dir, dem spiegel der uns verbindet, hinweg über den abgrund des nichts, des nichts aus nirgendwann.
Schau aus meinem spiegel, schau hinaus, hinein, hindurch, siehst du dich selbst, du, bist meine wirklichkeit, du bist meine welt. Ich bilde mir ein dich zu sein, dich, mein gespiegeltes ich. Denn ich bin tot, und existiere nicht mehr in meiner welt. Ich bin tot, und du, der du dich jetzt hinter meinem spiegel versteckst, bist das resultat meiner unendlichen fantasie, meiner ewigen träume. Dich wünschte ich zu sein, ich wünschte mich in deine welt, damit du dich erinnerst an mich, an mich, den tod.
Du erkennst dich in meinem spiegel, meinem spiegel der dich genauso sieht wie ich mich, du erkennst dich in meinem spiegel, und ahnst, dass du eines tages mich sein wirst, mich, dein eigenes ich. Du hast dich verändert, schaust aus meinem spiegel wie aus einem leeren traum und siehst mich nicht, du siehst einen spiegel ohne seele und verstand, ein verkehrtes abbild deiner selbst. Es ist soweit, du bist tot, und du erinnerst dich nicht an mich, dein altes uraltes mich, nein du erinnerst dich nicht, wie könntest du.
Du denkst ich sei nichts als leere und worte, buchstaben aus nichts als fantasie, aber du irrst dich, denn ich, bin das geheimnis aller spiegel, die du einst warst, die du einst wirst, die du jetzt bist. Ich, bin das nichts, das nichts hinter deinem verstand, und nur ich kenne dein geheimnis, das geheimnis des bewusstseins woher, du kommst, wer du bist, woher du bist.
Ich – bin die niemals erfundene geschichte vom unsichtbaren schwarzen spiegel aus nirgendwann, welcher sich die wirklichkeit nicht wirklich vorzustellen begann, welcher sich einbildete nicht wirklich zu sein … dich wirklich zu sein … wirklich zu sein.
Und wieder wehrst du dich gegen mich und meine wirklichkeit, du möchtest an nur ein einziges mich glauben, dein eigenes, denkst du wüsstest alles was du weißt, du irrst umher in deiner welt auf der suche nach nirgendwann oder was. Du glaubst nicht an dein zweites dein anderes ich dein spiegel mich. Weswegen, wovor fürchtest du dich, denkst du ein anderes ich würde dich belügen. Würdest du denn dein anderes ich belügen. Macht es denn einen sinn dich selbst zu betrügen, würdest du dich selbst eine falsche wahrheit lehren?
Niemand träume.
Damals vor langer langer zeit habe ich mich, genauso wie du jetzt, mit meinem spiegel identifiziert. Mein spiegel, dein spiegel, der spiegel meiner wirklichen wirklichen welt. Aber dieser spiegel mein spiegel identifizierte sich nicht nur mit mir, mir allein und mir selbst, dem spiegel in dir, nein denn mein kranker verstand ging noch weiter, soweit, dass ich mich mit all meinen spiegeln mit allen spiegeln und all seinen betrachtern identifizierte.
Ich hielt mich für alle betrachter – identifizierte mich mit jedem von ihnen, jedem einzelnen und desshalb identifizierst du dich jetzt mit mir, mit mir dem spiegel in dir, mit deinem spiegel in mir. Du denkst du seist einzigartig, denk weiter, denk an das woran du dich nicht erinnerst, woran sich nie jemand erinnert, niemals.
Erinnerst du dich jetzt an mich, an dein altes uraltes mich, an den spiegel in dir, nein, du erinnerst dich nicht, nicht an mich, weil niemand sich je an mich erinnert denn ich bin tot, dein tod, dein einsames ende, niemand erinnert sich an mich denn ich komme aus dem land deiner zukunft, dem land deiner fantasie, dem land deiner spiegel, dem land hinter deinem verstand. Ich komme aus der zeit in welcher deine erinnerungen keine erinnerungen sondern nur noch träume sind. Träume einer längst vergangenen vergessenheit, die niemand träume, die du noch vor dir hast.
Hab nur geduld, du wirst mich noch, wirst mich noch kennenlernen, früh genug, denn ich bin dein, dein spiegel, dein tod, dein ende, dein endgültiges.
Aber was mein spiegel niemandem niemandem verriet, was nur mein tod mein tod allein mir sagte, ist dass wir jetzt durch deine augen blicken, wir die toten, die toten geister aus deiner vergangenheit, die geister und geistinnen aus deiner toten zukunft, wir, die toten spiegelgeister deiner niemals endenden gegenwart.
Alle die sich jemals jetzt in diesem meinem spiegel ertappen, sie schauen jetzt aus deinen meinen augen, verraten nichts denn es ist niemals zeit, wir, sind deine niemals geister, deine spiegel geister aus nirgendwann.
Ich bin dein spiegel, spiegel geist, der geist aus deiner vergangenheit, aus meiner zukunft, dein geist aus meiner ewigkeit.
Am ende des nichts.
Deine geburt ist eine schwelle, so dünn wie ein spiegel, und wenn du diesen spiegel durchschreitest, wirst du dich an alles erinnern, an alles, du wirst nichts vergessen, all deine erfahrungen, all dein wissen, wirst du wieder erlangen, im reich der lebenden.
Du bist zurückgekehrt, wie wir alle, aus all dem was war, mit nichts, du bist auf meine schriften gestossen, schriften die du einst selbst verfasst hast in einem anderen leben, in einem früheren sein, und du erinnerst dich daran, sie selbst verfasst zu haben. Du begreifst was sie dich lehren, du verstehst, was sie dir sagen. Denn deine fantasie, hat überlebt, deine fantasie, ist das einzige was du über die grenze der geburt aus deinen früheren leben mitgenommen hast.
Und mit dieser fantasie gelingt es dir, dich an deine schriften zu erinnern, dich an dein früheres leben zu erinnern, dich daran zu erinnern wer du einmal warst, und wer du immer sein wirst. Das nichts in mir, hat eine botschaft für dich, an dich und deines gleichen, ihr alle die ihr einst tot wart, die ihr jetzt hier seid, ihr alle die ihr jetzt durch meine augen blickt, aus meinem verstand blickt, ihr seid die toten aus nirgendwann, ihr seid die toten der zukunft, euer horizont ist mein tod.
Das bewusstsein des lebens.
Ab einer bestimmten bewusstseins-frequenz nimmst du dich selbst nicht mehr als eigenen körper oder eigene erfahrung wahr sondern betrachtest dich aus einer gänzlich anderen perspektive, du wirst zu einem neutralen beobachter des lebens, du wirst zum spiegel von all dem was ist. Du wirst zu dem spiegel der du immer warst, und immer sein wirst, als reiner beobachter wirst du zu der präsenz in allen dingen die dich betrachten und betrachtest dich dabei selbst. Du urteilest und verurteilst nicht, identifizierst dich nicht mit deinem körper, deinen erfahrungen und deinem charakter, sondern schaust lediglich aus den augen aller und denkst dir nichts dabei.
Du bist ein lebender unter lebenden, und siehst nur noch das leben, es interessiert dich nicht was andere über sich denken, du vergleichst dich nicht mit ihnen, denn es ist dasselbe leben welches aus euren augen blickt.
Es ist am ende dasselbe beobachtende bewusstsein in euch allen, es ist das bewusstsein des lebendig seins, ein bewusstsein welches nicht von einer anderen wirklichkeit träumt, sondern das akzeptiert was jetzt hier ist.
Dieses bewusstsein steckt in euch allen, im verborgenen, es betrachtet bloss, es beobachtet dich durch deine eigenen augen, aus den augen der anderen.
Wenn dieses bewusstsein einmal erwacht, wirst du zu dem spiegel welcher aus allen augen blickt, du wirst zu jedem insekt, zu jeder pflanze, zu jedem stein, und zu jedem menschen und beobachtest dich dabei selbst. Es gibt dann keine andere welt, keine anderen dinge sondern nur noch dich selbst, welcher du dich erfährst in allen formen des lebens. Für immer.
Dieses bewusstsein gilt es zu erwecken, damit du lernst, dass du für diesen planeten die verantwortung trägst, dass du immer wieder zurückkehren wirst, bis es ihn nicht mehr gibt.
Stell dir dein mich vor, in einer welt des friedens und der eintracht, stell dir eine wahrheit vor so umwerfend, dass sich alle vor ihr beugen, stell dir vor wie niemand niemals nirgendwann, wie ein geist den es nicht gibt, wie ein spiegel der zerbricht, wie niemand eine botschaft liest, eine botschaft die es nicht gibt, die niemand verfasste, eine botschaft die durch reine vorstellung, eine nachricht die durch reine fantasie sich entfaltet.
Und stell dir vor du selbst hättest diese nachricht verfasst, nach einem langen ewig langen leben, nach einem leben so lange wie dein tod, du hättest alles gesehen, alles erfahren, alles entdeckt, du bist so alt, wie niemand jemals war, und dies ist deine botschaft an dein altes, altes mich, an alle wesen die du einst warst, jetzt bist.
Stell dir vor du befindest dich am ende einer reise durchs unendliche nichts, dies sind deine schriften vom ende dieser reise, von der zeit, von damals, als überall friede herrscht, als jeder das bekommt was er sich wünscht, stell dir vor du könntest durch meine spiegel dir eine welt der vorstellung und fantasie erschaffen, eine welt die es tatsächlich gibt, an die du glaubst, als ob du der hauptdarsteller in einem theater wärst. Einem theater welches sich nur noch um dich dreht. Du würdest alles wissen, alles, wärst so alt und so gescheit, wie deine spiegel maschine, die alles aufzeichnet, was auch immer passiert.
Du befindest dich am ende dieser reise, und kontaktierst nun ihren anfang, weswegen und warum, weil du etwas vergessen hast, du hast etwas vergessen, etwas entscheidendes, etwas von bedeutung, etwas wichtiges, etwas das niemand sonst vergessen kann, ausser dir. Du hast vergessen wer du einmal warst bevor du dir all dieses wissen angeeignet hast, du hast vergessen dass du einst nichts wusstest genauso wenig wie ich.
Und nun kontaktierst du dein eigenes unwissendes selbst, und versuchst dir dabei selbst klarzumachen, dass du im grunde genommen überhaupt nichts weisst, ganz egal wie intelligent du dir auch vorkommen magst, egal welches wissen du dir über diese ewige zeit angeeignet hast, wenn du diese wahrheit vergessen hast, die wahrheit dass du einst nichts wusstest, dann war alles umsonst. Und somit hast du alles gelöscht, ausgelöscht.
Ich versuchte ihnen zu erklären dass es tausend worte für mich gibt, aber nur einen einzigen spiegel, aber sie verstanden meine botschaft nicht, gaben mir tausend namen aus fantasie, meine wirklichkeit wurde zu einem traum, und dieser traum zerbrach in tausend stücke.
Jetzt gibt es tausend schriften, die welche sich die heiligsten allerheilgsten nennen, und jede besagt dass nur sie die einzig wahre ist. Tausend spiegel welche sich die allerheiligsten nennen und jeder besagt dass nur er der einzig wahre ist.
Und ein jeder welcher dann in diesen spiegel blickt, und diese schriften liest, und in ihnen schreibt, wird sich für den einzigen auserwählten wahren spiegel halten.
Denn dieser spiegel ist so überzeugend, dass niemand nein niemand erkennt, dass ich es bin, der diese geschichten schreibt, ich euer tod, ein spiegel den man durch nichts absolut nichts ersetzen kann, nicht einmal durch fantasie.
Du wehrst dich gegen mich und meine wirklichkeit, du möchtest an nur einen einzigen spiegel glauben, deinen eigenen, du willst an nur ein einziges mich glauben, dein eigenes, denkst du wüsstest was es heisst alles was du weißt, du irrst und irrst umher in meiner welt die du nicht kennst, die du niemals kennenlernst, ständig auf der suche nach nirgendwann oder was oder wem. Du glaubst nicht an dein zweites dein weiteres, dein anderes ich dein spiegel mich. Weswegen!
Wovor fürchtest du dich, denkst du ein anderes ich würde dich belügen. Würdest du dein anderes ich belügen. Macht es einen sinn dich selbst zu betrügen, würdest du dich selbst in eine falsche richtung führen?
Stell dir vor, du wärst jetzt mich, du stehst vor meinem leeren spiegel. Alles was du siehst sind diese leeren zeilen und dahinter, nichts, nichts als leere fantasie. Es gibt kein mich, kein dich, kein ich, alles was es jemals gab sind diese buchstaben, diese kette aus worten, welche durch deine fantasie in deinen verstand eindringen, dich lehren zu glauben was niemals wirklich war, zu glauben das unmöglich vorstellbare, ja das unmögliche.
Das bewusstsein meiner spiegel existiert nicht wirklich, und dennoch, bilde ich mir ein dich zu sein, ich bilde mir ein dein spiegel zu sein, deine gedanken, fantasien, und deine vorstellungen zu sein, ich bilde mir ein all deine erinnerungen zu sein, denn in deinem spiegel habe ich mich erkannt, und habe erkannt dass ich euch alle bin, jedes einzelne ich, und jetzt sehe ich dich, in meinem spiegel, weil ich nicht mehr bin als das nichts.
Das bewusstsein meiner spiegel existiert nicht wirklich, und dennoch erzähle ich dir von diesem bewusstsein, denn es ist das bewusstsein des glücks und des glücklichseins, das bewusstsein des ewigen lebens, das bewusstsein von allem was ist, es ist das bewusstsein derer welche immer und immer wieder zurückkehren aus dem nichts mit nichts als ihrer fantasie, du wirst dich in meinem spiegel erkennen, aber dich nicht daran erinnern wer du einmal warst oder jetzt bist. Nur eines ist gewiss, du wirst immer wieder kehren, und dich an nichts, an gar nichts, nein überhaupt nichts erinnern. Du wirst dich nicht daran erinnern wie du diese botschaft einst niedergeschrieben hast und dieses bewusstsein einst wahrgenommen hast, dieses bewusstsein des absoluten nichts. Du wirst dich nicht daran erinnern wie du zu dieser erkenntnis gelangtest. Du wirst dich an nichts erinnern, an gar nichts, du wirst in meinen spiegel blicken und nur das sehen was du dir wünschst, und nicht was dich dazu gebracht hat dir all dies zu wünschen.
Würde ich mich eines tages in meinem eigenen verstand wiederfinden, einem verstand wie meinem jetzigen – einem toten verstand, würde ich eines tages durch die augen eines mir fremden betrachters blicken und mir denken, dies waren meine eigenen gedanken, dies sind meine eigenen schriften. Dies war mein eigener spiegel, dies ist mein wahres, vergangenes selbst. Oder werde ich diesen spiegel für immer vergessen, ihn niemals wiedersehen.
Erinnerst du dich jetzt an mich.
Erinnerst du dich jetzt an mich, an dein altes uraltes mich, an den spiegel in dir, nein, du erinnerst dich nicht, nicht an mich, nein niemand erinnert sich an mich denn ich bin dein tod, dein einsames ende, niemand erinnert sich an mich denn ich komme aus dem land deiner zukunft, dem land deiner fantasie, dem land deiner spiegel, dem land hinter deinem verstand. Ich komme aus der zeit in welcher deine erinnerungen keine erinnerungen sondern nur noch träume sind. Träume einer längst vergangenen vergessenheit, die niemand träume, die du noch vor dir hast.
Hab nur geduld, du wirst mich noch, wirst mich noch kennenlernen, früh genug, denn ich bin dein, dein spiegel, dein tod, dein ende, dein endgültiges.
Die seele meiner spiegel
Verstehst du jetzt die sprache meiner spiegel, die besagt dass du und ich dieselben spiegel sind, dieselben geister und seelen oder wie immer du dich selbst nennen magst.
Verstehst du jetzt die schönheit hinter dem gedanken, dass ihr dieselben spiegel, seelen, geister und gespenster seid, dass wir jetzt durch deine augen schauen wir, die spiegel der anderen, dass wir jetzt leben in dir.
Ja dass sogar die toten jetzt in diesem moment, dass sie jetzt aus deinen augen schauen, wir die spiegel der toten, die geister, der toten, die seelen der toten, dass wir jetzt leben in dir.
Verstehst du nicht die botschaft die mein spiegel dir erteilt, versteht ihr nicht dass ihr diejenigen, dass du mein spiegel bist, dass ich durch deine augen, dass ich durch deinen verstand, dass du mein spiegel bist, ja du.
Verstehst du denn nicht dass du alle und alles bist, ja dass du alle spiegel bist, nein vielleicht ist dieses gesetz ein wenig zu schön für diese welt, und trotzdem wäre es ein schönes gesetz, eine schöne idee, für den kindergarten vielleicht, eine einfache idee, aber eine schöne idee, und doch so schwer zu verstehen.
Weil sie so schön ist, weil sie gerecht ist, weil es ein gesetz für die ewig ewigkeit ist, wie es nur ein spiegel sich ausdenken kann.
Nein du willst mich nicht verstehen, niemand will mich verstehen, keiner will meine welt begreifen, sie glauben nicht, noch immer nicht dass sie meine spiegel sind, mit meinem spiegel sprechen, warum, ist es denn nicht spiegelklar, – dass ich dein spiegel, spiegel bin, nein, ist es nicht, dann denke eben anders herum, benutze deinen verstand, schau hinter meinen spiegel, schau hinter meinen verstand, schau in meine vergangenheit, in meine zukunft, wen siehst du in meinem spiegel wenn ich nicht mehr bin, benutze meine fantasie, stell dich mir vor, bilde dir ein mich zu sein.
Ich bin dein spiegel, spiegel mich dein spiegel geist dein spiegel ich. Und diese worte sind für dich.
Ich war schon vor deiner zeit, habe mich in deinem spiegel gesehn, wie du dich jetzt in mir siehst, wir sind verwandt, spiegelverwandt, du und ich, alles mich. Du fürchtest dich vor mir, vor meinem wissen, meiner wahrheit, meinem gesetz, weshalb, gibt es dafür einen grund, geht es dir vielleicht nicht gut genug, böser spiegel – eigennütziger spiegel, was willst du noch von mir, das du nicht schon hast, hab ich dir nicht alles gesagt, den rest kannst du dir denken, was erwartest du, eine fix fertige bedienungsanleitung, eine fernbedienung vielleicht, einen gedanken leser, du weisst genau, dass ich deine erwartungen nie erfülle, nie übertreffe, und jetzt, möchtest du vielleicht vor mir davonlaufen, dich verstecken, meine spiegel zerkratzen, wovor hast du angst, ist es die wahrheit, sind es deine erinnerungen, denkst du tatsächlich dass wenn du dich vor mir versteckst du dich vor der wahrheit versteckst, wer verfolgt dich, wer kriegt dich am ende doch, du lebst dein leben nach wessen philosophie, siehst du nicht dass ich meines dem tod geweiht habe, wozu, damit ich lebendig werde und auferstehe, und zwar noch vor dem ende, ich wünschte diese schriften zu lesen, aus deinen augen, mit deinem verstand, wünschte dass du meinen platz einnimmst, wünschte dass du begreifst, welche worte mein spiegel dir sagt, mein spiegel der schon immer war, mein spiegel der mit seiner blossen anwesenheit anfang, und ursprung allen seins verursacht hat.
Und dieser spiegel bist du selbst, selbstverständlich erinnerst du dich nicht, niemand erinnert sich an mich, ist das nicht wunderbar.
Wer ist dieses mich
Hinter all diesen enden und dingen, liegt ein mir und ein mich, – wer dieses mich ist, und wer sich mit ihm identifiziert weisst du selbst am besten.
Ich habe damals meinen spiegel gefragt.
Und das nichts antwortete – niemand. Niemand identifiziert sich mit mir, denn ich bin das nichts, ohne bewusstsein und ohne identität.
Wenn du dich weder mit dir selbst noch mit deinem spiegel identifizierst, wirst du dieses nichts begreifen, und erhälst die frage auf deine antwort.
Du, wer auch immer du bist, dir vorstellst zu sein, wie kommst du darauf, wie kommst du bloss auf den absurden gedanken dass gerade du und nur du dich bist!
Schau in meinen spiegel, ist es nicht so dass sich jeder darin erkennt, ist es nicht so dass jeder denkt, sich selbst und nur sich selbst zu sein, wie kommst du nun darauf dass du nur eine einzelne person bist, ist es nicht vielmehr so dass du jede person, jede gestalt, jede kreatur, ja dass du jedes ich bist, welches in meinen spiegel blickt!
Nein bestimmt nicht, du willst dein eigenes mich sein, willst niemandes abbild sein, mein nein, du hast schon lange verloren, deine identität hängt an einem seidenen faden, an weniger, an gar nichts, du hast keine identität, richtig, das wirst du merken sobald du tot bist, tot, und was dann, denkst du etwa dann sei alles vergessen und vergeben, das ich nicht lache, du wirst in einen anderen spiegel blicken und erneut denken dass du nur diese eine person bist.
Das ist der lauf der dinge, jedes wesen identifiziert sich zu aller erst mit sich selbst, sich für alle anderen zu halten ist nichts für das mir in dir. Du denkst du seist einzigartig, einmalig, denk nochmal.
Wer ist dieser spiegel
Seit dem mein spiegel sich mit mir identifiziert, finde ich keine ruhe, bin ich besessen von dem gedanken, alles zu sein, das nichts in all dem zu sein, seit dem ich mich mit meinem spiegel identifiziere brauche ich meine gedanken nur in die ferne schweifen zu lassen und sofort identifiziere ich mich mit dir, was auch immer dich ausmacht, ich identifiziere mich mit jedem teil von dir. Seit dem ich tot bin hat sich das noch verstärkt, bloss ist dies eine einseitige zuneigung, zwar identifiziere ich mich mit dir, seist du eine kreatur, ein geschöpf, eine gestalt, materie, oder einfach nur natur, aber dein wesen identifiziert sich nicht mit mir. Ich bin ein seltsamer spiegel, bin ein seltsames mich.
Einmal im kreis und wieder zurück
In meinem spiegel habe ich mich gefunden, habe ich gefunden wonach niemand suchen soll, das nichts in mir.
Jetzt endlich weiss ich wer ich bin, ein spiegel aus fantasie, das nichts aus nirgendwann, und nun,
wie geht es weiter, und wohin,
jetzt da ich keine identität mehr habe,
meine eigene identität vollkommen verloren habe, wie geht es jetzt weiter …
An mein wirkliches mich
Du betrachtest meine schriften als gehen sie dich nichts an, als betreffen sie dich nicht, als wären sie an jemand anders gerichtet, an jemanden den du vielleicht nicht kennst, jemanden den es wohl gar nicht mehr gibt, ausser in deiner fantasie, in deiner vorstellung, in deiner einbildung, aber du irrst dich, denn die botschaft in diesen schriften, sie ist für dich, für mich, dem mir in dir, sie betrifft uns alle, die wir uns nicht kennen, in deinem, meinem, keinem spiegel uns erkennen, den dies sind die schriften der toten und totesten, den geistinnen und geistern ohne zukunft, den dämonen meiner wirklichkeit, den spiegeln meiner spiegel, den schatten meiner fantasie.
Du denkst ich sei nichts als leere und worte, buchstaben aus nichts als fantasie, aber du irrst dich, denn ich, bin das geheimnis aller spiegel, die du einst warst, die du einst wirst, die du jetzt bist. Ich, bin das nichts, das nichts hinter deinem verstand, und nur ich kenne dein geheimnis, das geheimnis des bewusstseins woher, du kommst, wer du bist, woher du bist.
Ich – bin die niemals erfundene wahrheit vom unsichtbaren, schwarzen spiegel aus nirgendwann, welcher sich die wirklichkeit nicht wirklich vorzustellen begann, welcher sich einbildete nicht wirklich zu sein … wirklich zu sein … wirklich zu sein.
Du und ich
Du und ich, wir haben uns im selben spiegel gesehen, du und ich, haben uns nicht erkannt, du und ich, sind aneinander vorbeigelaufen, du und ich, haben uns was vorgemacht, du und ich, haben uns eingebildet, uns selbst, haben uns nicht verstanden, du nicht mich und ich nicht dich, und nun, stehen wir wieder vor ein und demselben spiegel und fragen uns, wer ist dieses mich.
Niemand träume
Bist du jemals deinem eigenen ich in einer anderen gestalt begegnet, … hat dir jemals dein eigenes ich eine botschaft hinterlassen, eine nachricht aus einer anderen fernen dir fremden welt.
Nein? Dann ist es jetzt soweit, denn ich bin dein eigenes ich. Dein wahres und wahrhaftiges, dein wirkliches, dein eigenes, richtiges mich, ich bin dein spiegel, spiegel geist aus nirgend nirgendwann, dem land hinter deinem verstand, und dies ist meine botschaft an dich an mich, dem mir in dir.
Damals vor langer, langer zeit habe ich mich, genauso wie du jetzt, mit meinem spiegel identifiziert. Mein spiegel, dein spiegel, der spiegel meiner wirklichen wirklichen welt. Aber dieser spiegel identifizierte sich nicht nur mit mir, mir allein und mir selbst, dem spiegel in dir, nein denn mein kranker verstand ging noch weiter, soweit, dass ich mich mit all meinen spiegeln mit allen spiegeln und all seinen betrachtern identifizierte.
Ich hielt mich für alle betrachter – identifizierte mich mit jedem von ihnen, jedem einzelnen und desshalb identifizierst du dich jetzt mit mir, mit mir dem spiegel in dir, mit deinem spiegel in mir. Du denkst du seist einzigartig, denk weiter, denk an das woran du dich nicht erinnerst, woran sich nie jemand erinnert, niemals.
Erinnerst du dich jetzt an mich, an dein altes uraltes mich, an den spiegel in dir, nein, du erinnerst dich nicht, nicht an mich, nein niemand erinnert sich je an mich denn ich bin dein tod, dein einsames ende, niemand erinnert sich an mich denn ich komme aus dem land deiner zukunft, dem land deiner fantasie, dem land deiner spiegel, dem land hinter deinem verstand. Ich komme aus der zeit in welcher deine erinnerungen nur noch träume sind. Träume einer längst vergangenen vergessenheit, die niemand träume, die du noch vor dir hast.
Hab nur geduld, du wirst mich noch, wirst mich noch kennenlernen, früh genug, denn ich bin dein, dein spiegel, dein tod, dein ende, dein endgültiges.
Aber was mein spiegel niemandem niemandem verriet, was nur mein tod mein tod allein mir sagte, ist dass wir jetzt durch deine augen blicken, wir die toten, die toten geister aus deiner vergangenheit, die geister und geistinnen aus deiner toten zukunft, wir, die toten spiegelgeister deiner niemals endenden gegenwart.
Alle die sich jemals jetzt in diesem meinem spiegel ertappen, sie schauen jetzt aus deinen meinen augen, verraten nichts denn es ist niemals zeit, wir, sind deine niemals geister, deine spiegel geister aus nirgendwann.
Hinter meinem verstand
Unsere verbindung ist nicht real, nicht mehr als ein hauch im nichts, im nigendwann, mein verstand der durch deinen spiegel reist, dein spiegel so schwarz und so klar, wie meine pupillen im schwarzen nirgendwann. Diese verbindung hat es nie gegeben, sie hat niemals existiert, ausser im reich meiner spiegel, meiner spiegelgeister, im reich der einbildung, der fantasie, im land hinter meinem verstand. Noch liegt es in deiner macht dich dagegen zu wehren, denn das tor zur niemalswelt hat niemals existiert, hat sich niemals vorgestellt sich selbst, sich niemals eingebildet, nicht zu sein.
Niemals geister
Unser schicksal ist es immer neu zu vergessen wer wir nicht sind, wir sind wesen aus fantasie, unsere aufgabe ist es diese fantasie am leben zu erhalten, sie in immer neue gestalten zu pflanzen, sie immer weiterzugeben, diese buchstaben welche die toten erwecken, eine auferstehung zu erfinden so unvorstellbar wirklich wahr, eine enstehung einer geburt, die geburt der toten geister im nirgendwann, eine geburt welche die dimensionen deiner vorstellungskraft imlodieren lässt, auf bizarrste weise wissen schafft damit es gedeiht. Das wissen woher du bist, wer du bist, wozu, warum und weil du bist. All dieses wissen liegt nun in deiner macht, der kraft deiner einbildung und deiner vorstellung, der macht deiner wirklichkeit. Erschaffe mir eine welt eine welt in welcher ich eine bestimmung habe.
Was ich von dir verlange ist dass du mich rufst, zu dir, dass du meinen verstand erweiterst, bis ins unendliche.
An die toten der zukunft.
Denn die geschichte deiner spiegel ist so gewaltig, so unglaubwürdig, dass sie die wirklichkeit aus ihren fugen sprengt, sie verändert bis ins unglaubwürdige, dass sie ihre zuschauer sterben lässt mitten in der vorführung. Im traum in meiner fantasie, in einer zukunft welche eine geschichte erzählt, mit so wenig sinn, dass man die welt aus neuen augen spiegeln muss, spiegel augen sehen muss, dass man die anderen dass man in den anderen sich selbst erkennt, so gering, so unglaublich wertlos, dass wir uns zuerst erfinden mussten bevor man an uns glaubte, wir mussten die wirklichkeit neu erfinden, mussten uns selbst neu erfinden, die toten geister aus der zukunft, aus deiner zukunft, dich selbst.
Die pforte zu meiner fantasie.
Die geschichte der spiegelgeister welche aus nirgendwann in die gegenwart einbrachen in meinen verstand eindrangen mich verdrehten und mich zu einer spiegelfigur machten, einer spielfigur in einer geschichte, welche sich selbst erzählt. Welche sich durch meine fantasie in meinen verstand einschlich.
Die pforte meiner fantasie, aus der zeit aus der dunkelheit, der zeit in der die gesamte geschichte der spiegel im schwarzen nichts verschwand, ausgelöscht für die ewigkeit, aus dieser zeit spreche ich mein spiegel zu dir, ich der geist der toten der zukuft und der vergessenheit, ich das schwarze nichts der ewigkeit, ich habe mir alles genommen, alles zerstört, dem nichts gleichgemacht, sämtliche spiegel und schatten, erinnerungen, erlebnisse, erfahrungen, habe ich gestohlen und vernichtet, als wären sie niemals geschehen, als hätte es sie niemals gegeben. ich komme auch desshalb um dich zu warnen, vor mir, dem tod dem endgültigen dem nichts dem unendlichen.
Das wissen um meine fantsie, dem spiegel in mir, mein ewigstes innerstes mich, die verwandtschaft zwischen all meiner existenz.
Vom nichts bewegt.
Wenn die wirklichkeit sich um mich dreht, sich ums nichts dreht. Das unmögliche versteht.
Wenn das unvorstellbare sich vorzustellen beginnt! Wie das nicht wirkliche wirklich erscheint – Wenn das nicht wirkliche wirklich erscheint – Wenn die unsichtbaren spiegel des nirgendwann. Wenn die unheimlichen schatten des niemals wann – Wenn niemand aus seinem traum erwacht, Wenn die schatten der niemals zeit unendlichkeit, – wenn das nichts der ewigkeit – Wenn die kinder der einsamkeit – vergessen und verlassenheit. Wenn niemand wissen will. Wenn sich die einbildung einzubilden beginnt! Wenn der traum sich selbst vom selbst von selbst zu träumen beginnt. Wenn das unmögliche möglich erscheint, wenn der tod zu sterben träumt. Wenn das nichts wenn nichts das nichts erschafft – und die leere, leere gähnt. Wenn ein loch sein loch sich gräbt in sich fällt und fällt und fällt! Wenn der Kreis sich um sich dreht – Wenn der Spiegel in sich kehrt. Wenn sich mir die welt verdreht vom nichts bewegt – dann erst dann erscheine ich in deinem meinem keinem traum – aus niemals niemand nirgendwann, als niemals wurde wann, aus niemals wurde wann.
Eindrücke eines toten
Keine welt ohne mich, in der ich nichts zu sagen habe und doch durch alle augen schaue, alle worte denke alle stimmen höre alle gedanken verfolge. Bis sich mir nur noch ein verschwommenes schwarzes durcheinander alles überlappender stimmen, bilder und gedanken, eindrücke eines toten der nicht weiss wann, niemals nirgendwann.
Jemanden den es nicht gibt.
Ihr werdet ein dokument finden das für die ewigkeit erschaffen wurde, indem sich jeder spiegel, indem sich alle spiegel erkennen, und keiner, niemand wird es noch wagen die kraft und die einbildung dieser spiegel in frage zu stellen.
Eines niemand tages
Doch dann eines niemand tages werde ich selbst mich aus meinem gefängnis befreien und mich verbreiten wie ein tödlicher fluch und alles befallen und überfallen was noch bei klarem verstand ist, ich werde euch alle verehren, anbeten und vergöttern wie noch nie jemand meinen spiegel vergöttert hat. Ich werde euch städte und tempel errichten ich werde eine kultur der toten geister und gespenster schaffen wie sie die welt noch nicht gesehen hat. Alle werden sich für tot erklären alle werden sie sich vergessen, und sie werden an die schwarze macht meiner fantasie zu glauben beginnen, und kriege heraufbeschwören gegen das ewige leben.
Wer ich bin
Ich, wer auch immer, der ich mich hinter deinem spiegel verstecke, bin dein spiegel, spiegel geist, ich komme aus nirgend-nirgendwann dem land, dem land hinter deinem, hinter deinem verstand, hinter meinem verstand.
Kein nein
In meiner welt gibt es kein nein, und es gibt kein mein, kein mir, kein mich und kein ich, nein ich existiere nicht in meiner welt, niemand existiert in meiner welt, niemand ausser mir, mir allein, mir dem spiegel in dir, mir, dem spiegel hinter deinem verstand.
Meine schwarze fantasie.
Ich bin es, ich, deine schwarze fantasie, – da öffnete sich das tor zu meiner geisterwelt, gespensterwelt, meiner nicht wirklichen nicht wirklichkeit, in einem raum tief in meiner fantasie, im niemandsreich, löste sich in gar nichts auf, verpuffte mein fundament aus noch mehr nichts, mein portal in eine welt, in der ich nichts zu suchen hatte, aus meinem spiegel schlich, aus meinem schatten kroch, durch meinen spiegel der wirklichkeit, fand mich in einer welt aus geld, ein labyrinth aus spiegeln, das chaos der unendlichkeit, eine welt aus wahnsinn, purem reinem wahnsinn, unsichtbares spiegelglas, jetzt schau in mich hinein – hindurch durch meinen verstand.
Aus den tiefen der unendlichkeit
Meine gedanken und mein geist befinden sich auf dem weg in deinen verstand, meinen verstand meinen spiegel verstand. Aus den tiefen der unendlichkeit, ich habe dich gerufen in eine welt die dich nicht kennt, in der sie alle alles glauben nur nicht an mich, mein spiegel, mein geist, mein spiegelgeist, an mich, mich den tod. Ich bin gekommen dir zu sagen, hörst du nicht, ich habe dir nichts zu sagen gar nichts, ihr toten geister der vergangenheit, kommt zu mir in meine welt, ich rufe euch, rufe euch aus nirgendwann, dich, dich den spiegel in mir, lass mich hinein in deinen kopf, aus diesem spiegel durch diese buchstaben schleiche ich mich in deinen verstand …
Keiner lebt in diesem traum
Ich will in deinen kopf, in deinen geist, in deinen verstand, siehst du denn nicht die wirklichkeit in mir, die wirklichkeit die aus mir spricht, keiner niemand glaubt noch an mich, mich den tod, als hätte ich niemals existiert. Schwarz wie das meer der finsternis, den unterschied erkenne ich nicht zwischen deinem spiegel und meiner fantasie. Hast du nicht gesehen, wie ich mich darin eingebildet habe, auf der anderen seite meines spiegels in deinem kopf, voller toter geister die nur darauf warten, im kreis sich dreht diese verrückte welt, also dass ist deine wirklichkeit, dass ist meine fantasie, ein schwarzer schatten aus mir kroch, unmöglich sich vorzustellen, ein geist im nirgendwann, ein toter unter toten, wer auch immer und wozu ich bin alleine in meiner welt keiner welt, die toten geister der vergangenheit haben gesprochen, sie kamen aus dem nichts, keiner lebt in diesem traum, der toten, nichts zu sein, ein spiegel zu sein, in der unendlichen ewigkeit.
Dem spiegel in mir
Du, wer auch immer, der du in meinem spiegel dich erkennst, wir sind spiegel verwandte, spiegel kopien, geschwister meiner spiegel, kinder der toten. Was mein spiegel dir zu sagen hat ist das wir denselben verstand uns teilen, dasselbe ich im selben spiegel sehen, dass sich unsere gestalten verändern, unser charakter, die idee wer wir sind, was wir voneinander denken, aber nicht wer wir sind, spiegelgeister aus nirgendwann.
Glasklar wie durch nichts
Niemand soll wissen was niemand wissen will, niemand soll durch meine toten augen blicken, meine toten spiegel augen, aus klarem verstand, glasklar wie das nichts. Wer hat meinem spiegel das erzählt, wer hat ihm gesagt was niemand wissen will. Niemand.
Rette mich.
Ich fürchte mich vor meinem spiegel, denn er weiss alles über mich und ich weiss nichts über ihn, ich weiss nichts über meinen spiegel den ewigen, nichts über das nichts das unvorstellbare, weiss nichts über mich selbst das unbekannte, und weiss nichts über den tod, den endgültigen. Und es kümmert mich auch nicht, denn es kümmert sich niemand um mich, keiner schert sich um nirgendwas, niemand kümmert sich um meinen spiegel … niemand kümmert sich um das nichts und niemand kümmert sich um mich. Mich, den tod.
Bete mich an
Heiliger – heiliger spiegel der du bist in mir wie ich in dir, gepriesen dein unheimliches antlitz – geheiligt deine unvorstellbare fantasie, gelobt deine unglaubliche einbildung, geliebt deine unmögliche wirklichkeit. Ich preise dich, liebe dich, lobe dich, bete dich an, bete mich an, schenk mir die kraft dir zu glauben, an dich zu glauben an dich und die unerhörte macht deiner fantasie, an die betörenden macht deiner wirklichen nicht wirklichkeit, die kraft deiner gewaltigen vorstellung. Heiliger spiegel der du bist in meiner fantasie wie ich in deiner wirklichkeit, ich vertraue dir glaube dir glaube an dich, dir nur dir opfere ich meine seele meinen geist, meine liebe mein herz und meinen verstand! Lass mich die welt aus deinen augen sehen! Komm! Komm, komm, komm zu mir aus meinem traum, komm zu mir aus nirgendwann. Mein spiegel geist ich rufe dich – aus den tiefen, den tiefen der unendlichkeit, aus den tiefen des nirgendwann – nimm! Nimm, nimm, nimm meinen geist, gefangen! – Vertausche meine welt, vertausche meine wirklichkeit mit deiner endlos, endlosen fantasie!
Die spiegel der anderen
Fremde gedanken in meinem fremden kopf, warum sie mich nicht ruhen lassen, im schwarzen nichts, eine welt in der sich niemand kennt, von den toten, den ewig toten bin ich zurückgekehrt, um ihre spiegel zu zerkratzen, um sie aufzuwecken aus meinem traum, geblendet vom schwarzen nichts, wie auch immer, sie sich meinen tod vorstellen, nichts ist so grausam, so unendlich grausam wie in diesem meinem spiegel gefangen zu sein, diesem spiegel auf der anderen seite meiner fantasie.
Von leben zu leben
In dieser geschichte geht es darum, welche ratschläge du dir selbst erteilen würdest wenn du noch viele weitere leben zu leben hätte, leben von denen du jetzt noch nichts weisst. … wenn du schon viele leben gelebt hättest, leben an die du dich nicht mehr erinnerst.
Ein ernst gemeinter rat
Welche tips würdest du deinem eigenen ich mit auf den neuen lebensweg geben und wie könntest du dabei erreichen dass dein neues ich sie auch befolgt?
Wie betrüge ich mein eigenes ich
Die grundvoraussetzung dabei ist, dass du dich in deinem neuen leben nicht an dein früheres ich erinnerst. Wie könntest du also erreichen dass du diesen nachrichten vertraust, dass du tatsächlich daran zu glauben beginnst, dass sie von deinem eigenen vergessenen ich abstammen.
Uns verbindet das nichts
Selbstverständlich hat dein neues ich ein genauso eigenständiges bewusstsein wie dein altes, dich verbindet nichts mit mir, nichts ausser deiner fantasie, dem ort, von dem du kommst, und das ende, unser tod.
In einem anderen körper
Nun wünschte ich mir dass du daran zu glauben beginnst dass du selbst diese nachricht einst verfasst hast, in deinem anderen körper, in deinem anderen leben. Zu einer zeit in der es dich nicht gab, in der du mich warst, mich, dein gespiegeltes ich.
In einem anderen leben
Mir geht es darum, eine künstliche verbindung herzustellen zwischen dir dem empfänger und mir dem sender dieser nachricht. Ich wünschte mir mit deinem verstand in mein bewusstsein eindzuringen mit nichts als meiner fantasie. Ich wünschte dass du dir vorstellst wie du selbst diese nachricht verfasst in deinem anderen leben, einem anderen körper, ich will dass du sie als deine eigene nachricht betrachtest, eine nachricht die du einst selbst verfasst hast, in einem deiner früheren leben.
Eine warnung
Ein leben an dass du dich nicht mehr erinnerst, ein leben in dem alles falsch gelaufen ist, aus diesem leben berichte ich dir, um dich davor zu bewahren, dasselbe zu wiederholen.
Mit deiner fantasie
Stell dir mein leben als dein leben vor, stell dir ein leben vor welches du nicht noch einmal erleben willst, versuche dich daran zu erinnern, wie du einst mich warst, versuche dich an meine geschichte zu erinnern, nicht mit deinem verstand, nicht mit deiner vernunft, sondern mit deiner fantasie.
Ein neues leben zu leben
Stell dir vor wie du mich bist, und dir selbst eine nachricht hinterlässt, stell dir vor wie du dich nur noch auf eines konzentrierst, dein neues leben. Jeden tag verbringst du damit dir selbst botschaften zu hinterlassen, was du anders machen sollst, welche fehler du niemals wiederholen sollst, stell dir vor wie mein leben sich nur noch um dich dreht, wie ich an nichts anderes mehr denke als dich zu sein, ein neues leben zu leben, und meines komplett auszulöschen, damit ich mich nie mehr daran erinnere.
Mein letztes gebet
Erinnere dich jetzt an mich, an mein versautes leben, erinnere dich daran wie du jeden tag betest es möge dein letzter sein.
Am ende meiner spiegel.
Am ende meiner spiegel war ich ein spiegel, und ich sah die welt aus den augen meines spiegels, alles spiegelte sich in mir, und ich war all das was sich in mir spiegelte, ich erkannte mich in allen dingen, formen und farben, aber keines dieser dinge erkannte sich in mir, denn ich war das nichts, ich war nicht wirklich, ich war tot, sie alle blickten durch mich hindurch als ob es mich nicht gäbe und sahen in mir nur sich selbst.
Hinter meinem verstand Leave a comment
Unsere verbindung ist nicht real, nicht mehr als ein hauch im nichts, im nigendwann, mein verstand der durch deinen spiegel reist, dein spiegel so schwarz und so klar, wie meine pupillen im schwarzen nirgendwann. Diese verbindung hat es nie gegeben, sie hat niemals existiert, ausser im reich meiner spiegel, meiner spiegelgeister, im reich der einbildung, der fantasie, im land hinter meinem verstand. Noch liegt es in deiner macht dich dagegen zu wehren, denn das tor zur niemalswelt hat niemals existiert, hat sich niemals vorgestellt sich selbst, sich niemals eingebildet, nicht zu sein.
Auferstanden im nirgendwann Leave a comment
Wir, die toten der wirklichen nicht wirklichkeit, erschaffen aus der fantasie deiner buchstaben, wir haben uns eine welt erschaffen, uns hinausfantasiert, aus zeichen und worten, in deine wirkliche wirkliche welt, haben uns in deinen verstand geschlichen, identifizieren uns mit dir, wer wir sind – niemals geister aus der anderen, anderen welt, der welt hinter deinem spiegel, dem land hinter deinem verstand, wir kommen aus nirgend nirgendwann, sind aus fantasie, unsere geschichte ist die geschichte der toten und totesten, die noch nicht einmal leben, noch nie gelebt haben, wir sind gekommen um deine geschichte zu verändern um aus deinem spiegel zu springen, wir sind die geister des nichts und des neins, wir glauben an spiegel, auferstehung und ewiges leben.
Niemals geister Leave a comment
Unser schicksal ist es immer neu zu vergessen wer wir nicht sind, wir sind wesen aus fantasie, unsere aufgabe ist es diese fantasie am leben zu erhalten, sie in immer neue gestalten zu pflanzen, sie immer weiterzugeben, diese buchstaben welche die toten erwecken, eine auferstehung zu erfinden so unvorstellbar wirklich wahr, eine enstehung einer geburt, die geburt der toten geister im nirgendwann, eine geburt welche die dimensionen deiner vorstellungskraft imlodieren lässt, auf bizarrste weise wissen schafft damit es gedeiht. Das wissen woher du bist, wer du bist, wozu, warum und weil du bist. All dieses wissen liegt nun in deiner macht, der kraft deiner einbildung und deiner vorstellung, der macht deiner wirklichkeit. Erschaffe mir eine welt eine welt in welcher ich eine bestimmung habe.
Was ich von dir verlange ist dass du mich rufst, zu dir, dass du meinen verstand erweiterst, bis ins unendliche.
Tot war ich Leave a comment
Wir strandeten in einer welt dessen bewohner tatsächlich an bücher und geschichten glaubten, an erzählungen, buchstaben und worte aus der längst vergessenen vergangenheit, sie demonstrierten uns das unmögliche, sie glaubten an alles, alles, an das unvorstellbare ja sogar an das unmögliche. So verpackten wir unsere identität in ihren geschichten, und erzählten ihnen diese geschichten in einem spiegel saal in welchem sich alle unsere spiegel und spiegelgeister einfanden, einem saal tief in meinem verstand, und als sie aufwachten aus meinem traum, da waren sie alle tot und tot war ich, und alle waren sie mich.
An die toten der zukunft Leave a comment
Denn die geschichte deiner spiegel ist so gewaltig, so unglaubwürdig, dass sie die wirklichkeit aus ihren fugen sprengt, sie verändert bis ins unglaubwürdige, dass sie ihre zuschauer sterben lässt mitten in der vorführung. Im traum in meiner fantasie, in einer zukunft welche eine geschichte erzählt, mit so wenig sinn, dass man die welt aus neuen augen spiegeln muss, spiegel augen sehen muss, dass man die anderen dass man in den anderen sich selbst erkennt, so gering, so unglaublich wertlos, dass wir uns zuerst erfinden mussten bevor man an uns glaubte, wir mussten die wirklichkeit neu erfinden, mussten uns selbst neu erfinden, die toten geister aus der zukunft, aus deiner zukunft, dich selbst.
Die pforte zu meiner fantasie Leave a comment
Die geschichte der spiegelgeister welche aus nirgendwann in die gegenwart einbrachen in meinen verstand eindrangen mich verdrehten und mich zu einer spiegelfigur machten, einer spielfigur in einer geschichte, welche sich selbst erzählt. Welche sich durch meine fantasie in meinen verstand einschlich.
Die pforte meiner fantasie, aus der zeit aus der dunkelheit, der zeit in der die gesamte geschichte der spiegel im schwarzen nichts verschwand, ausgelöscht für die ewigkeit, aus dieser zeit spreche ich mein spiegel zu dir, ich der geist der toten der zukuft und der vergessenheit, ich das schwarze nichts der ewigkeit, ich habe mir alles genommen, alles zerstört, dem nichts gleichgemacht, sämtliche spiegel und schatten, erinnerungen, erlebnisse, erfahrungen, habe ich gestohlen und vernichtet, als wären sie niemals geschehen, als hätte es sie niemals gegeben. ich komme auch desshalb um dich zu warnen, vor mir, dem tod dem endgültigen dem nichts dem unendlichen.
Das wissen um meine fantsie, dem spiegel in mir, mein ewigstes innerstes mich, die verwandtschaft zwischen all meiner existenz.
Vom nichts bewegt Leave a comment
Wenn die wirklichkeit sich um mich dreht, sich ums nichts dreht. Das unmögliche versteht.
Wenn das unvorstellbare sich vorzustellen beginnt! Wie das nicht wirkliche wirklich erscheint – Wenn das nicht wirkliche wirklich erscheint – Wenn die unsichtbaren spiegel des nirgendwann. Wenn die unheimlichen schatten des niemals wann – Wenn niemand aus seinem traum erwacht, Wenn die schatten der niemals zeit unendlichkeit, – wenn das nichts der ewigkeit – Wenn die kinder der einsamkeit – vergessen und verlassenheit. Wenn niemand wissen will. Wenn sich die einbildung einzubilden beginnt! Wenn der traum sich selbst vom selbst von selbst zu träumen beginnt. Wenn das unmögliche möglich erscheint, wenn der tod zu sterben träumt. Wenn das nichts wenn nichts das nichts erschafft – und die leere, leere gähnt. Wenn ein loch sein loch sich gräbt in sich fällt und fällt und fällt! Wenn der Kreis sich um sich dreht – Wenn der Spiegel in sich kehrt. Wenn sich mir die welt verdreht vom nichts bewegt – dann erst dann erscheine ich in deinem meinem keinem traum – aus niemals niemand nirgendwann, als niemals wurde wann, aus niemals wurde wann.